Palliativmedizin

Häufig leiden Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung unter Schmerzen und anderen Symptomen wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Angst und Depression. Diese Symptome beeinflussen die Lebensqualität der Patienten im gleichen Maß wie psychische, soziale und spirituelle Sorgen. Ziel der Palliativstation Altona ist die ganzheitliche Betreuung und Unterstützung von Menschen, die mit einer fortgeschrittenen Erkrankung leben. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Schmerztherapeuten, Pflegekräften, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Seelsorgern und die frühe Einbindung des Sozialdienstes sichern eine ganzheitliche Behandlung, die nicht nur den Patienten, sondern auch die Angehörigen mit einbezieht. Unser Team wird zudem durch ehrenamtlich Tätige unterstützt. Durch den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität durch schmerz- und symptomlindernde Therapien soll Patienten ein selbstbestimmtes und beschwerdearmes Leben bis zuletzt ermöglicht werden. Die enge Zusammenarbeit mit der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (Palliativ Partner Hamburg) kann nach Besserung der Symptome eine nahtlose Verlegung in Ihre vertraute Umgebung gewährleisten.

Aufnahme und Unterbringung

Die Aufnahme auf die Palliativstation der Asklepios Klinik Altona ist von allen Abteilungen der Asklepios Kliniken Hamburg, aber auch von zu Hause oder aus anderen Kliniken nach vorheriger Anmeldung durch die behandelnden Ärzte möglich. Es stehen insgesamt 10 komfortable Einzelzimmer mit barrierefreiem Bad zu Ihrer Verfügung. Bei Bedarf können Ihre Angehörigen auf der Station übernachten. Darüber hinaus stehen Patienten und Angehörigen ein Wohnzimmer und eine Küche zur Verfügung.

Behandlungsangebot

Unser palliativmedizinisches Behandlungsangebot beinhaltet:

■ einen würdigen und respektvollen Umgang mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen

■ hervorragende medizinische und pflegerische Betreuung

■ unterschiedliche physiotherapeutische Behandlungstechniken

■ psychologische/psychoonkologische Unterstützung

■ interdisziplinäre Schmerztherapie

■ Angebote für Entspannung und Meditation

■ seelsorgerliche Begleitung/Sterbe- und Trauerbegleitung

■ Ernährungsberatung

■ soziale Beratung

■ Unterstützung bei der Organisation der Weiterversorgung zu Hause, im Pflegeheim oder Hospiz

■ enge Zusammenarbeit mit ambulanten Versorgungsteams (SAPV-Teams)

 

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