Asklepios Harzkliniken GmbH  
  Dr.-Herbert-Nieper-Krankenhaus Goslar  
   
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Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

  

Weiterbildungsermächtigungen Zeitraum
Arzt für Anästhesiologie 5 Jahre
Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin 2 Jahre
Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin

 

Die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Goslar ist für das Dr.-Herbert-Nieper-Krankenhaus Goslar und das Robert-Koch-Krankenhaus in Clausthal-Zellerfeld zuständig. In beiden Häusern werden pro Jahr ca. 8500 Narkosen durchgeführt.

 

Das ärztliche und pflegerische Anästhesieteam betreut seine Patienten in insgesamt 9 Operationssälen. In der täglichen Arbeit wird das ärztliche Personal durch spezielle für diesen Fachbereich im Rahmen einer zweijährigen Fachweiterbildung weiterführend ausgebildete Pflegekräfte unterstützt.

 

Neben den operativen Einsatzbereichen werden die Mitglieder der Anästhesieabteilung auch in der Endoskopie zu diagnostischen Eingriffen, zur Schmerzbekämpfung in der Geburtsbegleitung sowie ggf. in der Notaufnahme zur Versorgung und Stabilisierung Schwerverletzter und zur weiterführenden radiologischen Diagnostik (z.B. bei Computertomographien) tätig.
 

Das Dr.-Herbert-Nieper-Krankenhaus ist Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen.

   

Prof. Dr. Jörn Heine



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Personal

Chefarzt: 

Prof. Dr. Jörn Heine

 

Sekretariat:

Marlis Brandes

Tel.: (05321) 44-1302

Fax: (05321) 44-1309

m.brandes@asklepios.com

 

Leitung Anästhesiepflege
Horst Gallinat

 

Stationsleitung

Intensivstation A12:

Ruth Lauterbach

Anästhesie


Neben allen gängigen Verfahren der Allgemeinanästhesie werden mit einem Anteil von ca. 15 %rückenmarksnahe und Regionalanästhesien angewandt. Traditionelle Techniken, innovative Narkoseverfahren und Anästhesiekombinationen kommen unter Zuhilfenahme modernster Technik zum Einsatz.

 

Bei akutem oder erwartetem hohen Blutverlust kann in vielen Fällen mit Hilfe der maschinellen autologen Transfusion und/oder der Eigenblutspende die Gabe von Fremdblut minimiert werden.

 

Die Zuständigkeiten der Mitarbeiter/-innen der Klinik erstrecken sich weiterhin auf

- den Aufwachraum zur engmaschigen Überwachung der Patienten nach diagnostischen und operativen Eingriffen

- den Prämedikationsdienst (Narkoseaufklärung/-information)

- den stationären Schmerzdienst 

- die Intensivstation A12

- den Notarztdienst des Notfalleinsatzfahrzeuges Goslar

 

Die moderne apparative Ausstattung gerade auch im Bereich Anästhesie, in Verbindung mit fortschrittlichen Narkoseverfahren ermöglicht es, auch gebrechliche und schwerkranke Menschen mit einem hohen Maß an Sicherheit operativ zu versorgen. Weitere Details sind von Schw. Gabriele Müller in einem „Patienten-WEGWEISER ,Anästhesie´“ zusammengestellt worden. Für die freundliche Überlassung möchten wie ihr herzlich danken.
 

Notarztdienst / Notfallmedizin:
Die Ärzte der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin besetzen abwechselnd mit den Kollegen der Inneren Medizin das Notfalleinsatz­fahrzeug (NEF) Goslar des  Rettungs-dienstes des Landkreises Goslar.
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Intensivmedizin


Die anästhesiologische Intensivstation A12 umfasst 10 Betten. Die Station wurde mit Errichtung eines Neubaus im Jahre 1999 eingerichtet. Die technische Ausstattung und räumliche Konzeption befindet sich auf dem aktuellen Stand.

 

Auf der A12 werden jährlich zwischen 1000 - 1100 Patienten intensivmedizinisch versorgt. Neben differenzierten Beatmungsmöglichkeiten mittels 8 verfügbarer Beatmungsgeräte und einem nichtinvasiven Beatmungsgerät (NIV) stehen weitreichende Möglichkeiten des invasiven und nichtinvasiven Monitorings zur Verfügung. Nierenersatzverfahren kommen ebenso zum Einsatz wie die Messung von Kreislaufparametern über PA-Katheter und PiCCO.

 

Die ärztliche Versorgung der A12 wird durch ständige Anwesenheit eines/einer Oberarztes/-ärztin und eines/einer Assistenzarztes/-ärztin gewährleistet.

 

Die Pflege der Patienten wird überwiegend durch Pflegekräfte, die sich durch eine zweijährige Fachweiterbildung spezialisiert haben, auf einem sehr hohen Niveau gehalten.

 

Aufwachraum


Im Aufwachraum stehen 8 Stellplätze zur Überwachung zur Verfügung. Hier werden jährlich ca. 2500 Patienten versorgt.


Der Aufwachraum dient der Überwachung und Behandlung unmittelbar nach einem operativen Eingriff. Hier werden die Patienten routinemäßig am EKG-, Sättigungs- und Blutdruckmonitor engmaschig überwacht.
 

Eigenblutspende


Die Eigenblutspende dient neben der Einsparung des insgesamt knappen Fremdblutes auch der Sicherheit unserer Patienten.

 

Es werden jährlich ca. 500 - 600 Eigenblutentnahmen vornehmlich für die Orthopädie der Asklepios Harzkliniken Bad Harzburg und der Asklepsios Klinik Schildautal in Seesen abgenommen und aufbereitet.

Schmerzambulanz


Die 2003 eingerichtete Schmerzambulanz unter Leistung der Oberärztin Frau Dr. Michaela Jankowski dient der ambulanten Behandlung chronischer Schmerzzustände. Hierzu zählen vorwiegend Schmerzen, deren Ursachen nicht oder nicht mehr von anderen medizinischen Fachrichtungen behandelt werden können.

 

Im Rahmen der ambulanten Vorstellung wird mit Ihnen zuerst ein intensives Gespräch geführt, in dem Sie Ihre Beschwerden ausführlich schildern können, außerdem erfolgt eine körperliche Untersuchung. Anschließend wird Ihnen ein auf Ihre Schmerzproblem zugeschnittenes individuelles Therapiekonzept vorgeschlagen. Dies besteht meist aus einer Kombination verschiedener Verfahren.

 

Es werden schmerztherapeutischen Maßnahmen, die von den gesetzlichen Krankenkassen (Primär- und Ersatzkassen) übernommen werden, genauso angeboten, wie ganzheitliche naturheilkundliche Schmerztherapieverfahren, die erfahrungsgemäß nicht oder nur teilweise von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

 

Perioperativer Schmerzdienst

 

Wenn aufgrund der Größe des operativen Eingriffes mit stärkeren Schmerzen zu rechnen ist, wird bereits vor der Operation gemeinsam mit dem Patienten eine effiziente Schmerztherapie besprochen. So ist z. B.  die Anlage eines Katheters zur rückenmarksnahen oder peripheren Nervenblockade möglich, über den entweder kontinuierlich oder diskontinuierlich ein Lokalanästhestikum zugeführt werden kann. Sollte eine solche Möglichkeit aus bestimmten Gründen nicht infrage kommen, können auch Alternativverfahren, wie die Anwendung einer sog. PCA-Pumpe (Patienten-kontrollierte- Analgesie) angeboten werden.

 

Wir haben uns zur Aufgabe gestellt, einen für den Patienten größtmöglichen Komfort durch möglichst vollständige Schmerzreduktion bei gleichzeitiger, schnellstmöglicher Mobilisation zu erreichen.

 

Im Rahmen des perioperativen Schmerzdienstes erfolgen mehrfach täglich Visiten durch den Anästhesisten, um eine effiziente Schmerztherapie zu gewährleisten