Am Vorabend vor der ambulanten Operation nehmen Sie am besten nur eine leichte Mahlzeit ein, trinken Sie möglichst keinen Alkohol mehr und verzichten bitte auf Nikotin.
Morgens vor der Operation auf jeden Fall nüchtern bleiben, d.h. nichts essen, nichts trinken und nicht mehr rauchen. Ein kleiner Schluck Wasser zur Einname Ihrer regelmäßigen Medikamente ist aber möglich.
Informieren Sie bitte den Narkosearzt, wenn seit der Voruntersuchung Änderungen im Allgemeinbefinden eingetreten sind.
Bitte denken Sie auch an die Dinge des persönlichen Bedarfs: Hygieneartikel, lockere Bekleidung, (Jogginganzug, Schlafanzug oder Nachthemd), Hausschuhe.
Die Aufnahme
Informieren Sie bitte unser ambulantes OP-Zentrum, möglichst am Vortag der Operation oder früher, wenn Sie sich kurz vor der Operation nicht wohl fühlen (Fieber, Erkältung usw.) und den Operationstermin nicht wahrnehmen können.
Ambulantes OP-Zentrum / Station B16
Telefon 05321 / 44-1547(auch nachts)
Am Operationstag kommen Sie bitte zu der mit Ihnen besprochenen Zeit in das ambulante OP-Zentrum auf Station B 16. Unserer Pflegepersonal geht dort mit Ihnen die notwendigen Formalitäten durch.Nach der Aufnahme bleiben Sie auf der Station. Neben der notwendigen Operationsvorbereitung bleibt noch genügend Zeit zur Beantwortung eventueller Fragen.
Die Operation
Die Operation findet direkt im ambulanten OP-Zentrum statt. Der Eingriff wird in unserem modernen Operationssaal von qualifizierten Fachleuten durchgeführt. Auch für eine unvorhergesehene Ausweitung der Operation ist so vorgesorgt. Für die Narkose ist ein Anästhesist mit einer Fachschwester für Sie allein verantwortlich.
Nach der Operation
Nach der Operation werden alle Patienten, die eine Narkose erhalten haben, in einem separaten Aufwachzimmer von erfahrenem Pflegepersonal betreut, bis sie wieder voll orientiert und schmerzfrei sind. Sollten wirklich einmal Komplikationen auftreten, sind stets weitere Ärzte und Schwestern als qualifizierte Helfer in unmittelbarer Nähe. Danach erfolgt eine Ruhephase auf der Station, ehe nach einer Abschlußkontrolle die Entlassung nach Hause erfolgt. Dies geschieht i.d.R. 4 Stunden nach Beendigung der Narkose. Darüber hinaus können Sie aber selbstverständlich so lange bleiben, bis Sie sich selbst fit genug fühlen. Im Einzelfall (z. B. bei unvorhersehbarer Ausweitung der Operation oder eingetretenen Komplikationen) kann es auch sinnvoll und nötig sein, die Überwachung bis zum nächsten Morgen fortzusetzen.
Zur Entlassung erhalten Sie von uns einen Behandlungsbericht für Ihren Hausarzt.
Bei einer Teil- oder Vollnarkose sind Nachwirkungen möglich, daher gilt am OP-Tag für Sie folgendes:
·Nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil, auch nicht als Fußgänger, Sie sind nicht verkehrstüchtig!
·Lassen Sie sich von Angehörigen abholen! Gerne bestellen wir Ihnen auch ein Taxi.
·Bleiben Sie anschließend möglichst in der Wohnung und ruhen Sie sich aus!
·Bleiben Sie in den nächsten 24 Stunden nicht alleine.
·Treffen Sie keine weitreichenden Entscheidungen (z.B. Vertragsunterzeichnung o.ä.)!
·Trinken Sie keinen Alkohol und rauchen Sie bitte so wenig wie möglich!
·Bedienen Sie an diesem Tag keine potentiell gefährlichen Geräte mehr (z.B. Kreissäge)!
Die Nachsorge erfolgt in enger Kooperation mit Ihrem Hausarzt. Versichern Sie sich, ob Sie von Ihrem Hausarzt betreut werden können, falls gesundheitliche Probleme auftreten sollten.
Natürlich können Sie bei Komplikationen jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner im Krankenhaus erreichen. Auch stellen wir im Bedarfsfalle grundsätzliche eine stationäre Versorgung sicher.
Benachrichtigen Sie bitte sofort das Pflegepersonal der StationB 16, Tel. 05321 /44-1547 (auch nachts).