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Erfahrungsberichte |
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Ambulante Operationen bei Kindern in unserer Hals-Nasen-Ohren-Abteilung
„Ich will nach Hause Mama“
Besonders für Kinder ist jeder Krankenhausaufenthalt eine Ausnahmesituation und somit eine besondere Belastung für Kind und Eltern. Selbst wenn ein Elternteil mit dem Kind zusammen in einem Zimmer stationär aufgenommen wird, ist die Belastung noch hoch. Eine ambulante Operation und die damit verkürzte Aufenthaltszeit im Krankenhaus kommt den Kindern und Eltern sehr entgegen. Unser ambulantes OP-Zentrum bietet neben einer kindgerechten Spielecke kurze Liegezeiten und freundliches Personal, welches im Umgang mit ambulanten Eingriffen bei Kindern sehr erfahren ist. Schon nach wenigen Stunden dürfen die Kinder mit ihren Eltern nach Hause. Dort fühlen sich die Kinder wohler als im Krankenhaus und erholen sich generell schneller.
Max (2 Jahre) wurde operiert, eine Mutter erzählt:
Warum haben Sie Max hier ambulant operieren lasen?
Der Hausarzt stellte fest, dass Max immer wieder Ohrenentzündungen hatte. Er überwies Max zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt, der hier im Krankenhaus auch ambulant operiert. Der Facharzt riet uns zur Entfernung der Nasenpolypen. In einer Kinderklinik musste ich schon einmal zwei Nächte mit Max verbringen, das war für uns beide nicht angenehm. Ich bin selbst Krankenschwester und sehr kritisch, wenn es um die Gesundheit meiner Familie geht. Deshalb habe ich mich für eine ambulante Operation entschieden. Ich finde es wichtig, bei meinem Kind zu sein und dafür zu sorgen, dass es unkompliziert und liebevoll versorgt wird.
Vor der Operation wurde ich sehr gut aufgeklärt und meine Fragen wurden alle beantwortet. Als Mutter hat man ja so einige Fragen, wenn es um das eigene Kind geht. Ich konnte Max bis zum Eingang des OPs bringen und ihn direkt nach dem Eingriff wieder bei ihm sein. Als wir nachmittags nach Hause fahren durften, konnte ich dann zu Hause besser um ihn kümmern. Er bekam sein Lieblingsessen, seine Lieblingskuscheltiere und konnte sich frei bewegen. Besuch konnte er gleich empfangen, ohne dabei Rücksicht auf Mitpatienten nehmen zu müssen.
Wie ging es Max nach der ambulanten Operation? Bis Max richtig wach war, waren wir gemeinsam im Aufwachraum. Max wollte nach der sanften Narkose schon bald wieder aufstehen und in die Spielecke des ambulanten OP-Zentrums gehen. Zu Hause hatte er dann schon fast vergessen, dass er vor einigen Stunden noch im OP gewesen ist.
Mussten Sie vor und nach der ambulanten Operation besondere Regeln beachten? Nur wenig Regeln hatten wir zu beachten. Am OP-Tag musste Max nüchtern sein, das fand er anfangs nicht so schön, aber der OP-Termin wurde so geplant, dass wir nicht lange warten mussten. Wenige Stunden nach der Operation durfte Max wieder essen. In den nächsten Tagen sollte Max sich etwas schonen und nicht toben.
Würden Sie Max wieder ambulant operieren lassen?Max hat von der Operation kaum etwas mitbekommen. Er war schnell wieder fit und in seinem gewohnten Umfeld. Beim Spielen hatte er die Schmerzen und die Aufregung schnell wieder vergessen. Eine ambulante Operation ist besonders für Kinder eine ideale Lösung, die ich gerne weiter empfehle. |
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