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Psychiatrie_im_NS

Psychiatrie im Nationalsozialismus


Zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland wurde tausendfacher vorsätzlicher Mord an psychisch Kranken begangen. Wurden diese Menschen zunächst als nicht tragbare finanzielle Last in Kriegszeiten gesehen, wurde ihnen dann überwiegend wohl auch aus so genannten rassenhygienischen Gesichtspunkten heraus das Lebensrecht kurzerhand entzogen.
 
Insgesamt starben im Rahmen dieser organisierten "Euthanasiemaßnahmen" ca. 80.000 Menschen.
 
Aus der Göttinger Klinik wurden in den Jahren 1940 und 1941 insgesamt 238 Patientinnen und Patienten deportiert, von denen nachweislich mindestens 185 getötet wurden. Durch die nachfolgende Dokumentation dieser schrecklichen Periode der Psychiatriegeschichte wollen wir über die Geschehnisse in dieser Zeit - auch was die Göttinger Anstalt betrifft - informieren und damit einen Beitrag dazu leisten, dass sie als Mahnung in Erinnerung bleiben.
 
Die dargestellten 6 Abschnitte finden Sie auch als Dauerausstellung im Hauptgebäude des Landeskrankenhauses, 1. Obergeschoss.
 
Nebenstehend können Sie diese Ausstellung als PDF-Datei herunterladen.
 

Download der Dokumentation
 
:: Psychiatrie im
   Nationalsozialismus am
   Beispiel Göttingen
  
   [PDF, 10889 KB]
 
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