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Asklepios - Globale Indikationen |
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| Sportverletzungen - Knieverletzungen |
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| Überblick |
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Regelmäßig Sport treiben ist gesund. Doch Sport birgt auch ein erhebliches Verletzungsrisiko. Bedingt durch eine Zunahme sportlicher Aktivitäten und einen schlechten Trainingszustand, stieg die Häufigkeit von Sportverletzungen und Überlastungsschäden in den letzten Jahren deutlich an.
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 Gestrecktes Kniegelenk
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| Wie entstehen Sportverletzungen? |
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Unfälle kommen im Vereins- und im Freizeitsport etwa gleich häufig vor; relativ am häufigsten bei Fußball und anderen Ballsportarten. In der Regel spielen bei Sportverletzungen verschiedene Faktoren eine Rolle:
- innere Faktoren: unzureichender Trainingszustand, Ermüdung, mangelhafte Ernährung, nicht ausgeheilte Verletzungen
- äußere Faktoren: ungenügende Sportausrüstung, Fremdeinwirkung (z.B. Foul), ungünstige Rahmenbedingungen (z.B. Bodenbelag, Sportgeräte, Witterung)
Knieverletzungen
Das Knie ist bei körperbetonten Sportarten besonders gefährdet. Dazu zählen neben Skifahren auch Fußball und Kampfsportarten. Knieverletzungen entstehen typischerweise bei einem Sturz, bei dem der Unterschenkel feststeht und das gestreckte oder gebeugte Knie verdreht wird.
Man spricht von einer "unhappy triad", wenn gleichzeitig
- das vordere Kreuzband reißt, das im Kniegelenk den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein verbindet
- das Innenband reißt, das das Knie zu Seite stabilisiert
- der Innenmeniskus geschädigt wird, der das Knie stabilisiert und ernährt
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 Gebeugtes Kniegelenk mit Kreuzbändern
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| Welche Symptome verursachen Knieverletzungen? |
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Typische Beschwerden einer Kniegelenksverletzung sind:
- Schmerzen
- starke Schwellung des Kniegelenks infolge eines oft blutigen Gelenkergusses
- nicht oder kaum belastbares, verletztes Knie
- Gefühl der Instabilität, wenn Teile des Kapselband-Apparats betroffen sind
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| Wie werden Kniegelenksverletzungen diagnostiziert? |
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Wichtig sind zunächst die genaue Schilderung der Beschwerden und eine eingehende Untersuchung des Kniegelenks durch einen erfahrenen Arzt. Er prüft u.a. ob eine Achsabweichung, eine Schwellung oder ein Erguss vorliegt. Systematische Tests, z.B. vordere und hintere "Schublade" oder die "Aufklappbarkeit"des Gelenks, geben Aufschluss über die Funktion des Gelenks, die Bandstabilität und den Zustand der Menisken.
Weitere Untersuchungen
| Untersuchung |
Aussage |
| Röntgenuntersuchung |
gibt Aufschluss, ob Knochen mit betroffen ist |
| Kernspintomographie |
dient der Beurteilung von Band- und Knorpelstrukturen |
| Kniespiegelung |
ermöglicht es, Verletzungen direkt zu sehen und ggf. gleich zu behandeln |
| Kniepunktion |
entlastet das Gelenk durch Absaugen eines Gelenkergusses und gibt Hinweise, welche Anteile des Gelenks verletzt sind. | |
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| Wie werden Kniegelenksverletzungen behandelt? |
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Zunächst muss jede sportliche Betätigung eingestellt werden. Schmerzen und Schwellung werden durch Entlastung des betroffenen Beines, Eisauflagen und ggf. eine provisorische Schienung vermindert.
Kreuzbandriss
In der Regel wird das gerissene vordere Kreuzband operativ im Rahmen einer Kniespieglung (Arthroskopie) ersetzt. Dabei wird häufig ein Teil der Sehne, die zwischen Kniescheibe und Schienbein verläuft, entnommen und an Stelle des Kreuzbandes im Oberschenkelknochen und Schienbein verankert. Ist der Patient sportlich wenig aktiv, kann auch allein durch Training der Oberschenkelmuskulatur eine ausreichende Stabilität erzielt werden. Das gerissene hintere Kreuzband wird nur bei jungen, sportlich sehr aktiven Patienten operiert. Meist wird das Knie mit speziellen Schienen versehen.
Meniskusverletzung
Auch hier wird in der Regel meist arthroskopisch operiert, um einem frühzeitigen Gelenkverschleiß vorzubeugen. Je nach Art der Verletzung, Alter und Trainingszustand des Patienten wählt der Chirurg zwischen zwei Methoden:
- (teilweise) Entfernung des Meniskus
- Naht des gerissenen Meniskus
Seitenbandriss
Hier wird nur operiert, wenn das Band aus dem Knochen ausgerissen ist. Ansonsten genügt eine Bewegungsschiene für sechs Wochen mit anschließender Krankengymnastik zum Training der Oberschenkelmuskulatur. |
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 Kreuzbandriss-Operation
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 Bohrlöcher zur Verankerung der Kreuzbänder
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 Meniskus-Operation
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| Was Sie tun können |
- Verbessern Sie Ihren Trainingszustand und bereiten Sie sich sorgfältig auf Training und Wettkampf vor, beispielsweise durch Aufwärmen oder Stretching.
- Legen Sie sich eine geeignete Sportausrüstung zu, insbesondere Schuhwerk und Schutzkleidung
- Ernähren Sie sich ausgewogen, ggf. mit zusätzlichen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen
- Belasten Sie sich nicht zu viel, wenn Sie krank sind oder noch an verletzungs- und überlastungsbedingten Beschwerden leiden.
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