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Asklepios - Globale Indikationen |
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| Herzrhythmusstörungen |
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| Überblick |
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Das Herz benötigt keine Nervenimpulse von außen, um regelmäßig zu schlagen. Es besitzt nämlich einen eigenen Taktgeber im Bereich des rechten Vorhofs, dessen Impulse sich bis in die Herzkammern ausbreiten. Wie schnell und kräftig das Herz schlägt, wird allerdings von Nervenimpulsen, Hormonen und der Zusammensetzung der Mineralstoffe im Blut beeinflusst. Unter Belastung kann der Puls stark ansteigen; Sportler weisen dagegen oft einen sehr langsamen Puls in Ruhe auf.
Gerät das Herz aus dem Takt, spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Sie kann an jeder Stelle der Entstehung und Weiterleitung von Impulsen im Herzen auftreten. |
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| Wie entstehen Herzrhythmusstörungen? |
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Grundsätzlich kann fast jede Herzerkrankung zu Herzrhythmusstörungen führen:
Außerdem entstehen Herzrhythmusstörungen, wenn der Mineralhaushalt verändert ist, bei Hormonerkrankungen - allen voran bei der Schilddrüsenüberfunktion - und seltener als Nebenwirkung von Medikamenten oder nach Drogeneinnahme. |
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| Wie werden Herzrhythmusstörungen festgestellt? |
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Die Schilderung der Beschwerden, der Vorgeschichte, die Frage nach Medikamenten sowie die körperliche Untersuchung stehen zunächst im Vordergrund.
Weitere Untersuchungen:
| Untersuchung |
Aussage |
| EKG-Untersuchungen |
erfassen die Art der Rhythmusstörung, insbesondere das Langzeit-EKG über 24 Std. |
| Echokardiographie |
Herzultraschall-Untersuchung gibt Aufschluss über die Funktion des Herzens und mögliche Ursachen |
| Elektrophysiologische Untersuchung |
gezielt ausgelöste Herzrhythmusstörungen erlauben eine sehr genaue Analyse |
| Laboruntersuchungen |
gelten dem Mineralstoffhaushalt und dem Hormonstatus als mögliche Ursachen | |
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| Wie werden Herzrhythmusstörungen behandelt? |
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Liegt der Rhythmusstörung eine andere Erkrankung zugrunde, so muss diese vordringlich behandelt werden, z.B. eine Schilddrüsenerkrankung. Je nach Art und Schweregrad der Herzrhythmusstörung stehen mehrere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die individuell auf den Patienten zugeschnitten werden:
- Medikamente erhöhen oder erniedrigen die Weiterleitungsgeschwindigkeit von Impulsen je nach Art der Rhythmusstörung.
- Künstliche Herzschrittmacher werden eingepflanzt, die den Herzschlag registrieren und elektrische Impulse abgeben, sobald das Herz zu langsam schlägt.
- Kleine Stromstöße dienen bei einer Form von Herzrhythmusstörungen (Vorhofflattern, -flimmern) dazu, den unregelmäßig schlagenden Taktgeber wieder zu normalisieren.
- Im Rahmen einer Operation oder Herzkatheter-Untersuchung können Fehler der Impulsweiterleitung im Herzen korrigiert werden.
- Ein besonderer Schrittmacher löst im Falle einer lebensbedrohenden Herzrhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern) einen Elektroschock aus, der die Rhythmusstörung durchbricht.
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| Was Sie tun können |
- Nehmen Sie Herzrhythmusstörungen ernst! Manche harmlose Herzrhythmusstörungen werden als bedrohlich empfunden, die Schwere und Lebensbedrohlichkeit anderer Rhythmusstörungen wird dagegen eher unterschätzt.
- Sind Sie häufig schwindlig oder wird es Ihnen manchmal schwarz vor Augen, sollten Sie sich unbedingt in ärztliche Behandlung begeben.
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