 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
  |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Asklepios - Globale Indikationen |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| Eierstockkrebs |
|
 | |
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
| Überblick |
|
Die Eierstöcke (Ovarien) dienen als Teil des weiblichen Genitals der Fortpflanzung. Sie liegen links und rechts der Gebärmutter und sind mit ihr über die Eileiter verbunden. Bereits bei der Geburt befinden sich bis zu 1 Million Eizellen in den Ovarien, von denen jeweils einige während der monatlichen Menstruationszyklen heranreifen.
Die Eierstöcke sind Ausgangsort unterschiedlicher Tumorarten. Sie werden außerdem oft durch Metastasen anderer Krebserkrankungen befallen, z.B. von einem Lungenkrebs, Gebärmutterkrebs oder Brustkrebs. Da der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) wenig Symptome hervorruft, wird er häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. |
 |
|
 |
 |
|
 Gynäkologische Operation
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| Wie entsteht Eierstockkrebs? |
|
Die genauen Ursachen sind noch weitgehend unklar. Lediglich bei etwa 5 Prozent der betroffenen Frauen liegen bekannte, genetische Veränderungen vor. Sie betreffen vor allem die Gene BRCA-1 und -2, die auch für die Entstehung des Brustkrebses eine Rolle spielen.
Zahlreiche Risikofaktoren begünstigen das Auftreten von Eierstockkrebs. Dazu zählen:
- zunehmendes Lebensalter
- Umwelt- und Ernährungsfaktoren, wie z.B. eine überwiegend fleisch- und fetthaltige Ernährung
- Kinderlosigkeit
- Frauen, die keine Pille genommen haben
- familiäre Belastung
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
| Welche Symptome treten bei Eierstockkrebs auf? |
|
Leider rufen die Anfangsstadien des Eierstockkrebs in der Regel noch keine Symptome hervor. Erst in fortgeschrittenen Stadien, also bei zunehmender Tumorgröße, dem Befall von Nachbarorganen wie der Blase, des Darms oder der Bildung von Tochtergeschwülsten, treten u.a. folgende Symptome auf:
- Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- unerklärliche Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit
- Blutungen außerhalb der Monatsregel oder nach den Wechseljahren
- Schmerzen im Unterbauch
- Zunahme des Bauchumfangs
- Beschwerden an Harnblase oder Darm, Druckgefühl im Unterbauch
|
 |
|
 |
 |
 |
| Wie wird Gebärmutterkrebs erkannt? |
|
Die Frühdiagnose eines Eierstockkrebses ist kaum möglich. Besteht der Verdacht auf das Vorliegen dieser Geschwulst, geben folgende Untersuchungen Aufschluss über eine mögliche Erkrankung und deren Verbreitung.
| Untersuchung |
Aussage |
| Abtastung des Unterbauchs und der Eierstöcke |
evtl. Tasten einer größeren Geschwulst; Nachweis einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum (Aszites) |
| Ultraschalluntersuchungen |
sonographische Darstellung der Eierstöcke bzw. des Tumors, der umgebenden Organe und Strukturen; evtl. Bauchwasser |
| Computertomographie Kernspintomographie |
u.a. Abklärung einer möglichen Ausbreitung von Metastasen (Gewebeprobenentnahme) |
| Biopsien |
dienen zur feingeweblichen oder Zell-Untersuchung |
| Genetische und zelluläre Diagnostik |
- einige Krebsarten können seit kurzem durch Chromosomen- und Genveränderungen erkannt werden - Zellen bestimmter Krebsarten zeichnen sich durch charakteristische Oberflächeneigenschaften aus |
| Blutuntersuchungen |
sog. "Tumormarker" dienen vor allem zur Verlaufskontrolle | |
 |
|
 |
 |
 |
| Wie wird Eierstockkrebs behandelt? |
|
Therapie der Wahl ist die Operation. Da der Eierstockkrebs oft erst in einem späten Stadium erkannt wird, müssen meist beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt werden. Je nach Ausbreitung der Geschwulst werden auch Anteile des Bauchfells, des Darms und Lymphknoten entfernt. In einem frühen Stadium kann versucht werden, die Zeugungsfähigkeit der betroffenen Frau zu erhalten.
Die Operation schafft erst die Voraussetzung für die nachfolgende Behandlung durch Chemotherapie. Eingesetzt wird heute in der Regel eine Kombination aus Zellgiften, die Platin enthalten und solchen, die aus Eiben-Arten gewonnen werden (Taxane).
An die Krebsbehandlung schließt sich die Nachsorge an. Sie hat einerseits zum Ziel, ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Andererseits dient sie auch der sozialen und seelischen Unterstützung der betroffenen Frau. |
 |
|
 |
 |
 |
| Was Sie tun können |
- Lassen Sie sich regelmäßig durch Ihren Frauenarzt untersuchen; die genaue Untersuchung des Beckens stellt derzeit die effektivste Methode zur Erkennung von Eierstockkrebs dar, der noch keine Symptome verursacht.
- Achten Sie auf Blutungen aus der Scheide außerhalb der Monatsregel und auf Blutungen, die nach den Wechseljahren auftreten.
|
 |
|
 |
 |
zurück |
 |
 |
 |
 |