Kompetenznetzwerk - Lunge

Indikationen

Pneumothorax - Überblick

Überblick

Entstehung

Symptome

Diagnose

Therapie

Erfolgsaussichten & Vorbeugung

 

Überblick
 Jeder Lungenflügel ist von zwei sehr dünnen, aber festen Membranen umschlossen, die gemeinsam das Brustfell bilden. Eine der Membranen, das Lungenfell, überzieht die gesamte Lunge und geht an der Lungenwurzel in das Rippenfell über, welches den Brustkorb von innen auskleidet. Das Lungenfell liegt dem Rippenfell an und sorgt dafür, dass die Lunge ausgedehnt bleibt.

Bei einem Pneumothorax (lat.: Pneu = Luft, Thorax = Brustkorb) dringt Luft in den Raum zwischen Lungen- und Rippenfell ein. Als Folge dieser häufigen Erkrankung dehnt sich die Lunge nicht mehr aus und fällt zusammen. Luft kann entweder von innen oder von außen in den Pleuraraum gelangen.

Abhängig von den Entstehungsmechanismen und der Grunderkrankung werden verschiedene Ursachen unterschieden. Je nach Ausmaß und Ursache des Pneumothorax werden unterschiedliche Behandlungsformen eingesetzt. Am häufigsten wird eine Drainage angelegt, um die eingetretene Luft abzusaugen.

Am besten kennen sich mit dem Krankheitsbild und der Therapie des Pneumothorax Fachärzte für Lungenheilkunde (Pneumologen) und Thoraxchirurgen aus. Aber auch jeder Notarzt ist in der Erkennung des Krankheitsbildes und den Sofortmaßnahmen geschult. Insbesondere bei schwierigen Fällen erfolgt die Behandlung am besten in Zentren, die sich auf die Behandlung von Lungenerkrankungen spezialisiert haben und in denen Pneumologen und Thoraxchirurgen interdisziplinär den Patienten betreuen.

 Wie entsteht ein Pneumothorax?

 Welche Beschwerden verursacht ein Pneumothorax?

 Wie wird ein Pneumothorax festgestellt?

 Wann und wie wird ein Pneumothorax behandelt?

 Wie sind die Erfolgsaussichten und wie kann man vorbeugen?