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Kooperation mit dem Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit - Helmholtz Zentrum München

 

Auf dem Areal der Klinik ist seit 1996 die klinische Kooperationsgruppe  Entzündliche Lungenerkrankungen (Leiterin Dr. Marion Frankenberger)  des Instituts für Inhalationsbiologie, Helmholtz Zentrum München - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit angesiedelt. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten der KKG stehen entzündliche Lungenerkrankungen, insbesondere die umweltbedingte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (englisch: chronic obstructive pulmonary disease = COPD), die im Volksmund auch als „Raucherhusten“ bekannt ist. Hierzu gehören die chronisch-obstruktive Bronchitis und/oder das Lungenemphysem. Die Atemwege und das Lungengewebe sind chronisch entzündet, wodurch sich die Atemwegswände verdicken und die Luftwege immer enger werden. Auf äußere und innere Reize reagiert das Immunsystem dann mit gesteigerter Alarmbereitschaft. COPD wird durch regelmäßige Inhalation von Aerosolen verursacht, die beispielsweise im Zigarettenrauch vorkommen. Die Diagnostik der COPD ist schwierig, und die zur Verfügung stehenden Therapieformen ermöglichen nur eine zeitweilige Linderung, aber keine Heilung. Die KKG widmet sich daher der Aufgabe, die Mechanismen der Krankheitsentstehung zu erforschen und daraus neue Diagnose- und Therapie-Verfahren zu entwickeln. Hierfür werden von der KKG entwickelte Verfahren der Aerosoltechnologie sowie modernste molekularbiologische und immunologische Methoden eingesetzt. 

So widmet sich ein Forschungsschwerpunkt vorrangig der klinischen Umsetzung und Evaluation der von der Gruppe entwickelten Methoden der Lungenfunktionsdiagnostik zur Früherkennung des Emphyems und der gezielten Deposition inhalativ verabreichter Medikamente mit pulmonaler und systemischer Wirkung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Therapieformen wie z.B. der inhalativen Applikation von liposomalem Vitamin A oder neuer diagnostischer Verfahren wie der Evaluierung einer neu entdeckten Makrophagenart im induzierten Sputum von COPD-Patienten. Alle Untersuchungen und Studien erfolgen patientennah und in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten der Asklepios Klinik.

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