1938
Bau einer Flakscheinwerfer-Kaserne durch die Deutsche Wehrmacht.
1943
Umwandlung in ein Luftwaffenlazarett für tuberkulosekranke Wehrmachtsangehörige mit 1.200 Betten.
1945
Lazarettübernahme durch die US-Armee. Name: DP-Hospital 2002. Aufnahme von TBC-kranken DP´s. (DP: displaced persons; ca. 70 % KZ-Insassen aus Dachau, verschleppte Fremdarbeiter vor allem aus Polen und dem Balkan).
1946
Übergabe des Hauses an die internationale Flüchtlingsorganisation UNRRA.
1947
Nach Auflösung der UNRRA Übernahme durch die Flüchtlingsorganisation IRO.
1950
Mit allmählichem Rückzug der Besatzungsmächte plant die IRO die Beendigung ihrer Tätigkeit, es sollen alle an Tuberkulose erkrankten „heimatlosen Ausländer“ (ca. 1.200 in der amerikanischen Besatzungszone) auf Gauting konzentriert werden.
1951
Staatsvertrag vom 9.8.51 zwischen Bayer. Ministerpräsidenten und US-Hochkommissar: Der Freistaat Bayern übernimmt die Verantwortung für die Betreuung tuberkulosekranker heimatloser Ausländer. Der Bayer. Staat überträgt seine Verpflichtungen an die LVA Oberbayern. Name: Staatl. TBC-Sanatorium und Krankenhaus Gauting in Verwaltung der LVA Oberbayern.
1952
Erweiterung der Bettenkapazität durch Neubau des sog. D-Baus und der Küche. Übernahme von Patienten des DP-Hospitals Amberg und des Rehabilitation Centers Luttensee bei Mittenwald. Fortführung des letzteren durch den Bau von Lehrwerkstätten im Auftrag des Bayer. Staatsministers für Arbeit und Soziale Fürsorge und der Bayer. Landesversicherungsanstalten.
1953
Beginn der beruflichen Umschulungen. Durch heimatlose Ausländer frei gewordene Plätze durften nun mit Deutschen besetzt werden. Tagessatz 8,00 DM.
1965
Am 26.6.65 Kauf des Krankenhauses durch die LVA Oberbayern (8 Mio. DM). Eigentümer und Träger des Krankenhauses ist nun die LVA Oberbayern. Unter der ärztlichen Leitung von Prof. Blaha Umwandlung des Tuberkulosesanatoriums in eine pneumologische und thoraxchirurgische Fachklinik. Name: Zentralkrankenhaus Gauting der LVA Oberbayern.
1971
Fertigstellung des Funktionsbaus mit OP-Saal, Endoskopie, Röntgen und Labor.
1985/86
Mit Übernahme der ärztlichen Leitung der Thoraxchirurgie durch Prof. Dr. O. Thetter, der Pneumologie durch Prof. Dr. K. Häußinger und der Funktion des Ärztlichen Direktors durch Prof. Dr. Dr. K. Feldmann war die Wandlung in eine moderne pneumologische Klinik vollzogen.
1996
Fünf Wohnhäuser mit über 70 Wohnungen für Klinikmitarbeiter (insbesondere Pflegepersonal) werden fertiggestellt.
1998
Im März 98 Bezug des neuen Bettentraktes, Aufgabe des Pavillonsystems. Name: Fachklinik München-Gauting, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie. Am 1.7.98 Übergabe der Betriebsführung an die Asklepios Kliniken GmbH.
1999
Zum 1.1.99 Übernahme der Klinik durch die Asklepios Klinik Gauting GmbH. Name: Asklepios Fachkliniken München-Gauting, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie. 1.11.99 Eröffnung der ersten Schule für Operationstechnische Assistenten in Bayern in Kooperation mit dem IB Medizinische Akademie.
2000
Gründung des Kooperationszentrums für chronische Ateminsuffizienz. Dieses gewinnt den bundesweiten Klinikförderpreis 2000. Kooperationsvertrag mit der LMU München bezüglich Thoraxchirurgie.
2001
Sanierung und Bezug des sogenannten D-Baus durch die Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am 15.10.2001.
2002
Förderzusagen durch den Freistaat Bayern für einen Küchenneubau und die Gesamtsanierung des Funktionsbaus.
2003
Beginn des Küchenneubaus, geplante Fertigstellung Sommer 2004.
2004
Vorbereitung der Gesamtsanierung des Funktionsbaus mit OP, Steri, Röntgen, Nuklearmedizin, Labor.
2006
Beginn der Sanierung des Funktionsbaus im Oktober (voraussichtliche Fertigstellung 2008).