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Die Sarkoidose, früher auch "Morbus Boeck" genannt, ist eine systemische, d.h. den ganzen Organismus betreffende Erkrankung. Sie zeichnet sich durch typische, kleine entzündlich veränderte Bindegewebsknötchen in Körpergeweben aus, den so genannten Granulomen. Die Ursache der Erkrankung ist allerdings nicht bekannt.
Häufig sind jüngere Erwachsene betroffen. Sie befällt vor allem die Lunge; es finden sich aber auch Veränderungen an der Haut, den Augen, am Herzen, in der Leber und den Lymphknoten, in der Milz und im Knochenmark. Häufig kommen auch Gelenkentzündungen und Muskelschmerzen vor. Die übrigen Organsysteme, einschließlich der Nieren, können in selteneren Fällen ebenfalls betroffen sein.
Die Heilungschancen hängen u.a. anderem davon ab, welche Organe hauptsächlich betroffen sind. Die plötzlich eintretende Form der Erkrankung heilt fast immer vollständig aus, bei der chronischen Verlaufsform kann es zu Komplikationen an Organen kommen.
Wie entsteht die Sarkoidose?
Welche Beschwerden verursacht die Sarkoidose?
Wie wird die Sarkoidose diagnostiziert?
Wie wird die Sarkoidose behandelt?
Wie sind die Erfolgsaussichten?
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