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  Pleuraerguss - Überblick  
 
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Überblick


Zwei dünne Schichten aus Bindegewebe bedecken jeden der beiden Lungenflügel (Lungenfell) und die Innenseite des knöchernen Brustkorbes (Rippenfell). Sie gehen an der Lungenwurzel, d.h. am Eintrittsort für Bronchien und Gefäße in die Lunge, ineinander über und bilden gemeinsam das Brustfell (Pleura).

Die beiden auch Pleurablätter genannten Schichten liegen eng aneinander und sind nur durch einen dünnen Flüssigkeitsfilm voneinander getrennt. Insgesamt befinden sich ca. 10 Milliliter Flüssigkeit in dem Spalt zwischen den beiden Schichten ("Pleuraraum"). Der Flüssigkeitsfilm bewirkt durch seine Adhäsionskräfte, dass die elastische Lunge quasi aufgespannt im Brustkorb hängt und den Bewegungen des knöchernen Brustkorbes bei der Einatmung folgt.

Ein Pleuraerguss ist eine Vermehrung von Flüssigkeit im Pleuraraum. Aufgrund der starren äußeren Begrenzung des Brustkorbes durch Knochen, Muskeln und Bänder führt eine Vermehrung der Flüssigkeit im Brustkorb zu einer Kompression des weichen und damit komprimierbaren Lungengewebes.

Ursachen können wie bei andereren Erkrankungen des Brustfells sein:
 Entzündungen
 gut- und bösartige Tumore
 Verletzungen
 Herz-Kreislauferkrankungen.

 Wie entsteht ein Pleuraerguss?
 Welche Beschwerden verursacht ein Pleuraerguss?
 Wie wird ein Pleuraerguss diagnostiziert?
 Wie wird ein Pleuraerguss behandelt?

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