Der Begriff „Interstitielle Lungenerkrankungen“ umfasst eine Gruppe von Erkrankungen, deren Ursache bei mehr als der Hälfte der Patienten nicht bekannt ist. Dabei ist entweder in erster Linie die Lunge selbst betroffen oder die Lungenerkrankung ist Ausdruck einer Erkrankung eines anderen Organs.
Letztlich verdicken sich bei interstitiellen Lungenerkrankungen die dünnen Wände der Lungenbläschen, das Lungengewebe verhärtet sich und schrumpft und der Austausch von Sauerstoff wird erschwert.
Erkannt wird die Erkrankung vor allem mit Hilfe der Lungenfunktionsuntersuchung. Die Computertomographie als bildgebendes Verfahren dient vor allem dazu, die Ursache der Erkrankung herauszufinden. Die Behandlung einer interstitiellen Lungenerkrankung richtet sich in erster Linie nach der zugrunde liegenden Ursache. Falls sie nicht bekannt ist, gilt es vordringlich die Beschwerden zu lindern.