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Was ist die Sarkoidose?
Die Sarkoidose ist eine Erkrankung, die den ganzen Organismus betrifft. Sie zeichnet sich durch typische, kleine entzündlich veränderte Bindegewebsknötchen in Körpergeweben aus.
Weitere Informationen zu Diagnostik und Behandlung der Sarkoidose
Interstitielle Lungenerkrankung bei Sarkoidose
Nur bei etwa 5-10 Prozent der Patienten mit Sarkoidose und einem chronischen Erkrankungsverlauf entsteht eine Lungenfibrose. Trommelschlegelfinger sind bei dieser Form der Lungenfibrose eher ungewöhnlich. In der Röntgenaufnahme zeigen sich narbige Lungenveränderungen. Auch Kehlkopf, Luftröhre und die großen Bronchien können betroffen sein und die Atmung behindern.
Wie wird die interstitielle Lungenerkrankung bei Sarkoidose behandelt?
Ist die Lungenfunktion deutlich eingeschränkt, ist die Gabe von Kortison-Pärparaten in Tablettenform bereits zu einem frühen Zeitpunkt angezeigt. Damit soll ein Fortschreiten der Erkrankung mit Ausbildung des Narbenstadiums vermieden bzw. hinausgezögert werden. Die Behandlung wird in der Regel mit einer höheren Dosis des Kortison-Präparats begonnen. Nach etwa 2-3 Monaten vermindert man schrittweise die Dosierung unter regelmäßigen Kontrollen der Lungenfunktion. Angestrebt wird eine auf Dauer möglichst niedrige Dosierung des Kortison-Präparates. Bei einigen Patienten kann das Kortison sogar ganz abgesetzt werden. Verträgt der Patient das Präparat nicht können andere Medikamente zur Anwendung kommen, die das bei Sarkoidose überschießende Immunsystem in Schach halten. Allerdings ist über die Wirkung dieser Medikamente weniger bekannt als über die Wirkung der Kortison-Präparate.
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