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Klassischer Vertreter dieser Erkrankung, auch Hypersensitivitäts-Pneumonitis genannt, ist im Bereich der Landwirtschaft die so genannte Farmerlunge.
Wie wird die Erkrankung verursacht?
Durch dauernden Kontakt der Lunge mit Allergenen, in diesem Fall mit Bakterien oder Schimmelpilzen, bildet sich eine bestimmten Form einer Allergie (Typ III) aus. Besonders häufig kommen diese Allergene im feucht gelagerten Heu vor. Im Gegensatz zum Asthma tritt allerdings keine krampfartige Verengung der Bronchien auf, sondern es entstehen entzündliche Veränderungen im Lungengewebe.
Welche Beschwerden treten auf?
Bei der akuten Form der Farmerlunge treten 4-6 Stunden nach Kontakt mit dem Allergen grippeähnliche Symptome auf, die ein bis zwei Tage anhalten können und mit Atemnot und Zeichen einer Lungenentzündung einhergehen. Werden die Allergene weiter eingeatmet, kann die Erkrankung in ein chronisches Stadium und letztlich in eine Lungenfibrose übergehen. Sie kann aber auch von vorneherein chronisch verlaufen.
Wie wird die Erkrankung erkannt?
Den wichtigsten Anhaltspunkt liefert die Erhebung der Krankengeschichte, insbesondere die Frage nach möglichen Allergenen am Arbeitsplatz. Erkrankungen treten berufsbezogen auf, aber auch z.B. Halter von Wellensittichen oder Papageien können betroffen sein. Hier spielen jedoch andere Allergene, z.B. Eiweißstoffe, die entscheidende Rolle.
Wie wird die Farmerlunge behandelt?
Am wichtigsten ist es zu vermeiden, dass die für die Erkrankung verantwortlichen Allergene weiter eingeatmet werden. Ob Kortison-Präparate zusätzlich notwendig oder überhaupt nützlich sind, ist bis heute nicht bewiesen.
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