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Aufgabe der menschlichen Atmung ist einerseits, eine ausreichende Sauerstoffaufnahme für den Organismus zu gewährleisten, andererseits das durch die verschiedenen Stoffwechselprozesse entstehende Kohlendioxid an die Umgebungsluft abzugeben.
Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion der Atmung ist neben einer gesunden Lunge, in der der Gasaustausch zwischen Atemluft und Blut stattfindet, eine intakte Atempumpe.
Unter dem Begriff Atempumpe sind zusammengefasst
- das Atemzentrum, das im Gehirn liegt und Atemfrequenz etc. steuert.
- die Nerven, die das Atemzentrum mit den Atemmuskeln verbinden.
- die Atemmuskeln. (der wichtigste Atemmuskel ist das Zwerchfell, des weiteren die Zwischenrippenmuskeln, etliche Muskeln des Schultergürtels und der Bauchdecke)
- der knöcherne Brustkorb (Thorax), bestehend aus der Wirbelsäule und den Rippen.
Wenn ein oder mehrere Teile der Atempumpe oder die Lunge erkrankt sind, ist die menschliche Atmung beeinträchtigt. Als Ursachen kommen Erkrankungen infrage, die entweder die Aufnahme von Sauerstoff in der Lunge beeinträchtigen oder die keine ausreichende Belüftung der Lunge (Ventilationsstörung) zulassen.
Nach Abwägung medizinischer und nichtmedizinischer Kriterien, kann eine Beatmung unter häuslichen Bedingungen bei Patienten durchgeführt werden, deren Lunge durch Störung der Atempumpe nicht ausreichend belüftet wird. In Deutschland werden pro 100.000 Einwohnern ca. 4-5 Patienten mit chronischer ventilatorischer Insuffizienz beatmet.
Bei welchen Erkrankungen wird die Heimbeatmung eingesetzt?
Wie funktioniert die Heimbeatmung?
Wie wird die Heimbeatmung durchgeführt?
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