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  Brusterhaltende Operationen - Brustaufbauende Operationen  
Was ist eine brusterhaltende Operation (BET) ?

:: Bei der brusterhaltenden Operation wird der Brustkrebs über einen kosmetisch günstigen Hautschnitt komplett reserziert. Zusätzlich wird gesundes Gewebe um den Tumor herum mit entfernt. Dieser Randsaum zum Tumor gilt sozusagen als Sicherheitsabstand zwischen gesundem und krankem Gewebe.

Brusterhaltende Operationen können in manchen Fällen mit plastisch/ästhetischen Operationsverfahren kombiniert werden (z.B. befundabhängige, tumoradaptierte Reduktionsplastik).

Die Nachbestrahlung der Brust gehört zum so genannten brusterhaltenden Therapiekonzept und ist, bis auf wenige vom Operateur mitgeteilte Ausnahmen durchzuführen, da diese Kombination eine heute sehr niedrige Rate an dem Wiederauftreten (Rezidiv) des Tumors in der Brust gewährleistet. Das entfernte Gewebe wird routinemäßig während der Operation weiter untersucht (z.B. Schnellschnittuntersuchung).
Sonderfälle
In manchen Situationen ergeben sich Ausschlußkriterien für eine Brusterhaltende Operation (BET). Dies ist z.B. dann der Fall, wenn mehrere bösartige Herde, die weit auseinanderliegen, gefunden werden. In dieser Situation ist eine Brustamputation (Modifizierte radikale Mastektomie [MRM]) erforderlich.
Die Brust kann dann, wahlweise mit unterschiedlichen Verfahren (Implantate und/oder Eigengewebe), sofort oder später wieder aufgebaut werden.

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Ausgangssituation










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Brustaufbau nach 6 Monaten
- Brustrekonstruktion mit
  LADO und Implantat -

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Rekonstruktion der Brustwarze

TRAM - Transverser Rectus-abdominis flap
 
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 Es wird eine quere Hautinsel im Unterbauchbereich entnommen, deren Durchblutung nach kaudaler Durchtrennung des Rektusmuskels über das Anastomosensystem zwischen den Vasa epigastrica superior und Vasa epigastrica inferior einschließlich der korialen Gefäßversorgung über periumbilical gelegene Perforansgefäße verläuft. Die Hautumschneidungsfigur schließt kranial den Nabelgerade mit ein und ermöglicht nach Mobilisation und Straffung der Bauchdecke den Verschluss unter Neuimplantation des gestielte TRAM- Lappen in den Thoraxdefekt einzuschwenken. Bei Risikofaktoren kann 1 bis 2 Wochen vor dem geplantem Eingriff zur Verbesserung der Durchblutung eine Delay-Operation erfolgen (Stromumkehr durch Unterbindung der Vasa epigastrica inferior beidseits). Falls die Möglichkeit zu einer Gefäßanastomose besteht, kann der Lappen auch als freier mikrovaskulär angeschlossener Lappen mit einem nur umschriebenen Rektusmuskelanteil gehoben und frei verpflanzt werden. Dadurch wird der abdominelle Hebedefekt minimiert. Prinzipiell besteht aber bei freien Lappen das Problem einer Komplettnekrose des Lappens im Falle eines Anastomosenverschlusses.
 
LADO - Latissimus dorsi flap
 
:: Im Zustand nach Entfernung der kompletten Brust bietet sich als eine Variante der Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe der Latissimus dorsi flap an. Hierbei wird über einen versteckt liegenden Schnitt am Rücken ein Teil des Musculus latissimus dorsi ausgelöst und am Gefäßstiel zur Brustwand herübergeschwenkt. Die Lappenplastik wird anschließend als Brust geformt und an der Brustwand eingenäht. Die Durchblutung dieser neugeschaffenen Brust wird durch die ursprünglichen am Rücken verlaufenden Gefäße weiter beibehalten. Diese Technik ist auch geeignet, wenn nach brusterhaltender Therapie einer Brustkrebserkrankung soviel von der Brust entfernt werden mußte, daß diese dann deutlich kleiner als die Gegenseite ist. Auch in diesen Fällen kann der fehlende Brustanteil durch eine solche Latissimus dorsi-Lappentechnik ersetzt werden.
 

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Lado

Literatur pdf


:: Plastische Chirurgie der Brust
   Manual Mammakarzinom / Tumorzentrum München