Asklepios Klinik  
  Barmbek
   
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Mammographie

Die hohe Kompetenz der behandelnden Ärzte und Ärztinnen und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche garantiert den Patientinnen eine optimale Versorgung mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren.
 
Die Mammographie des Röntgeninstituts ist im Rahmen des Brustzentrums des LBK Hamburg zertifiziert nach
1. den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft
2. der Deutschen Gesellschaft für Senologie sowie
3. dem Qualitäts-Ring-Radiologie (QRR).

Im Röntgeninstitut werden neben digitalen Mammographien, Sonographien und Kernspintomographien auch Galaktographien (Milchgangsdarstellungen) und stereotaktische Lokalisationen durchgeführt.


Durch die Anwendung der neuen digitalen Mammographie kommt es zu einer geringeren Strahlenbelastung als bei der konventionellen Mammographie: Nur noch sehr selten müssen Aufnahmen aufgrund von Fehlbelichtungen wiederholt werden, oder Zusatzaufnahmen angefertigt werden.

 

Das Ergebnis der Aufnahmen ist sofort auf zwei für die Befundung der mammographischen Aufnahmen speziell ausgelegten hochauflösenden Monitoren sichtbar.

 

Durch diese moderne Technik entfallen lange Wartezeiten bei der Entwicklung der Filme. Die Aufnahmen werden im PACS (digitales Bildbetrachtungs- u. Kommunikationssystem) dauerhaft gespeichert und sind jederzeit verfügbar.

Die behandelnden Ärzte in der Asklepios Klinik Barmbek können die erstellten Mammographien an jedem Computer-Arbeitsplatz des Krankenhauses betrachten.

Mammographie-Einheit

Asklepios Klinik Barmbek


Die Aufnahmen können zusätzlich zur Mitnahme für die Patientinnen auf Röntgenfilmen ausgedruckt oder auf CD gespeichert werden. Jede Mammographie wird von zwei erfahrenen Radiologen beurteilt (entsprechend dem Doppelbefundungs- oder 4-Augen-Prinzip im Rahmen der Qualiltätssicherung).

Digitale Mammographie

im seitlichen Strahlengang:

Zurückgebildetes Drüsengewebe (Involutionsmamma, fettige Involution)

Mammographie: Dichtes Drüsengewebe

Gutartige Verkalkung (Fibroadenom) und auffällige Hautverdickung (V.a. inflammatorisches Karzinom

 

Krebsverdächtige,sternförmiger Weichteilherd (invasiv duktales Karzinom)

Krebsverdächtiger Mikrokalk mit Hautverdickung (Infammatorisches Karzinom)

 
Die stereotaktische Lokalisation wird angewendet, um auffällige Veränderungen in der Brust unmittelbar vor der Operation durch einen dünnen Draht zu markieren. Hiermit sollen Schwierigkeiten vermieden werden, die beim Auffinden kleinerer Herde intraoperativ entstehen könnten.

Mammographie im seitlichen Strahlengang: die suspekte Verdichtung wird mit einem dünnen Draht nach einer entsprechenden mammographischen Lokalisation markiert.

Mammographie im cranio-caudalen und im seitlichen Strahlengang: Lokalisation eines großen, verdächtigen Mikrokalkfeldes mit 3 Drähten

   
Bei der anschließenden Operation wird dann nur das erkrankte Gewebe entfernt, um so viel Drüsengewebe wie möglich zu schonen. Bei einer anschließenden Präparate-Radiologie wird das entfernte Gewebestück erneut geröntgt, um sicherzustellen, dass das erkrankte Gewebe vollständig entfernt wurde.
 
Zur weitergehenden Diagnostik der Brust steht ein hochauflösendes Ultraschallgerät (mit Sonden von 7,5 Mhz bis 12 Mhz) zur Verfügung. Außerdem wird ein speziell für die Diagnostik der Brust ausgestattetes MRT (Mamma-Spule mit 1,5 Tesla) eingesetzt. 

Gemeinsam mit den Gynäkologen können auch minimal invasiv Gewebeproben aus der Brust entnommen werden. Dazu steht das ABBI-Gerät der Asklepios Klinik Barmbek  (Mammotome-Verfahren) zur Verfügung.

Bei diesem Verfahren liegt die Patientin bequem in Bauchlage auf dem speziell dafür vorgesehenden Untersuchungstisch.

Der Mammotome Eingriff: durchgeführt in Kooperation von Gynäkologen und Radiologen

 

 

 

Auffällige Veränderungen in der Brust, meist Mikroverkalkungen, werden durch Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Ebenen lokalisiert. Anschließend werden nach örtlicher Betäubung durch eine Biopsienadel computergestützt kleine Gewebezylinder zur feingeweblichen Beurteilung entnommen.

In vielen Fällen kann durch dieses Verfahren eine unnötige Operation in Vollnarkose vermieden werden.

 

 

Röntgenkontrolle der gewonnenen Gewebezylinder nach Mammotome Eingriff

 
Alle eventuell notwendigen Untersuchungen zum Auffinden oder Ausschließen von Metastasen (Tochtergeschwülsten), wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Röntgenuntersuchungen werden in unserem Röntgeninstitut durchgeführt.

Weichteilherd in der Mammographie mit anschließendem MRT zu Abklärung

Brust MRT in einer frühen Phase nach Kontrastmittelinjektion, der Tumor (Pfeil) wird bereits sichtbar.

Brust MRT nach Kontastmittel der gleichen Patientin in einer späteren Phase mit jetzt gut sichtbarem Tumor (Pfeil). Die Aufnahme von mehreren Bildsequenzen nach der Injektion erhöht die Sicherheit, dass ein suspektes Areal tatsächlich einem Karzinom entspricht.

 
 
Patientinnen der Asklepios Klinik Barmbek und anderer Krankenhäuser werden in unserem Brustzentrum betreut. Auch ambulante Patientinnen haben die Möglichkeit eine Krebsvorsorge durchführen zu lassen mit allen Untersuchungen einschließlich Mammographie, MRT und Sonograhpie. Leider können gesetzliche Krankenkassen nicht immer eine optimale Vorsorgeuntersuchung mit modernsten Geräten erstatten.
 
Selbstverständlich bieten wir unsere Leistung auch gegen Rechnung an, gemäß aktueller Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) nach Aufwand.
 
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