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Computertomographie, Mehrschicht-CT, Spiral CT, Cardio-CT
 



Das Röntgeninstitut der Asklepios Klinik
Barmbek verfügt über 2 modernste Mehrschicht-Computertomographen (CT): Brilliance 16 und Brilliance 40.
  
 
 
  
 
 
   

  
 
Die modernen Spiral-Computertomographen liefern eine kontinuierliche Erfassung auch größerer Körperabschnitte bei kürzesten Scanzeiten. Die Untersuchungen sind somit erheblich schneller durchführbar und können in der Regel bequem in einer einzigen Atemanhaltephase durchgeführt werden. 
Die auf den dann gemessenen Daten folgende zweidimensionale und dreidimensionale (3D) Rekonstruktionen in beliebigen Schichtebenen in hoher Bildqualität sind ohne erneute Untersuchung möglich, und werden bei fast allen Untersuchungen eingesetzt, um zu noch höherer diagnostischer Sicherheit beizutragen.
 
Unsere Computertomographen sind ausgestattet mit automatischen Stromstärkeeinstellungen (DoseRight-ACS und DoseRight-DOM), die uns helfen, die Strahlenbelastung unserer Patienten weiter zu reduzieren.
Zur Diagnose neurologischer Erkrankungen trägt die zerebrale Computertomographie (CCT) bei. Besonders bei der Diagnostik des Schlaganfalls (Stroke) liefert die Computertomographie in Kombination mit der sogenannten Perfusions-CT und der kontrastmittelgestützte CT-Angiographie (Gefäßdarstellung) der blutzuführenden Hirngefäße  wichtige Hinweise auf das eventuelle Vorliegen und Ausmaß einer Schädigung des Hirngewebes, sowie deren Ursachen.

„Normale“ computertomographische Darstellung einer Schicht durch das Gehirn bei einem frischen Schlaganfall. Eine Blutung würde sich hell darstellen und ist nicht zu erkennen.

Gleicher Patient: eine fast gleichzeitig angefertigte Perfusionsmessung zeigt ein grosses schlechter durchblutetes Areal (blau) auf der rechten Bildseite(Perfusionsdefizit). Aufgrund dieses Mißverhältnisses zum obigen "normalen" CCT (Mismatch) muss ein drohender Schlaganfall des entsprechenden Hirnareals vermutet werden. Diese CT-Perfusion kann zur Therapieentscheidung herangezogen werden, z.B. ob eine Thrombolyse durchgeführt wird.

Die thorakale Computertomographie kommt zum Einsatz bei Erkrankungen der Lungen, des Mediastinums (Herz-Gefäßband zwischen den Lungen) und der Pleura (Lungenfell). Durch Kontrastierung der betroffenen Gefäßabschnitte gelingt z.B. der Ausschluss oder Nachweis einer Lungenembolie oder Veränderungen der Arteria thoracica (Aneurysmen, Dissektionen).

Die Abbildung zeigt eine frontale Rekonstruktion einer Lungenembolie: Thrombusmaterial wurde aus den Beckenvenen in die Lungenarterien geschwemmt und verschließt nun wichtige Teile der Ausflussbahn des rechten Herzens.
 
 Die abdominelle Computertomographie (ACT) dient als bildgebende Diagnostik bei krankhaften Veränderungen der Bauchhöhle  wie Leber, Gallengänge, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Nieren, Bauchschlagader und jeweils angrenzende Organe.
Nierentumorcoronar Ausgedehnter Nierentumor rechts mit Tumorzapfen in der unteren Hohlvene. Normale linke Niere. Nierentumortransv

 
Die häufige urologische Frage nach einem Nierenstein oder Harnleiterstein kann mit großer Sicherheit durch eine Abtastung der Nieren und der ableitenden Harnwege mit nur geringer Strahlenbelastung für den Patienten beantwortet werden. 
Nierensteincor Großer Nierenstein im oberen Kelch der rechten Niere. Nierensteintransv

Zum Nachweis und Ausmaß von Knochenbrüchen  kann die CT-Untersuchungen die konventionelle Röntgenuntersuchung sehr gut ergänzen. Eine dreidimensionale Darstellung der Schnittbilder vermag Knochenbrüche und die daraus resultierende Verschiebung der einzelnen Fragmente plastisch darzustellen, und liefert wertvolle Informationen bezüglich der Entscheidung, ob und in welcher Weise der Bruch operiert werden muss.

Kniefraktur

Computertomographie eines Trümmerbruches des Schienenbeinkopfes.

Coronare Rekonstruktion 

 

  

Sagittale

 

Computertomographie eines Trümmerbruches des Schienenbeinkopfes.

Sagittale Rekonstruktion 

kniedreid
Computertomographie eines Trümmerbruches des Schienenbeinkopfes.

Dreidimensionale Rekonstruktion 


Die virtuelle Dickdarmspiegelung (= virtuelle Koloskopie) gehört ebenfalls zu unserem Leistungsspektrum. Die virtuelle Koloskopie ist ein Verfahren zur Abtastung des Dickdarms zur Erfassung bzw. zum Ausschluss von Polypen oder von Dickdarmtumoren (Kolonkarzinom). Die virtuelle Koloskopie wird auch verwendet, wenn die Endoskopie aus technischen oder medizinischen Gründen nicht eingesetzt werden kann. Bisherige wissenschaftliche Veröffentlichungen belegen, dass die virtuelle Koloskopie eine Darmspiegelung in ausgewählten Fällen ersetzen kann.



Blick auf eine Rekonstruktion aus CT-Daten zur Erstellung einer virtuelle Koloskopie.
Im oberen Bildabschnitt sieht man einen Tumor auf der Darmschleimhaut. Im unteren Bildabschnitt ist die relative Position des Betrachters mit der Blickrichtung, die Position im Computertomogramm und eine Simulation eines endoskopischen Bildes abgebildet.
 
 
 
 

Cardio-CT
Durch die kurzen Scanzeiten sind Untersuchungen auch sich schnell bewegender Organe wie des Herzens möglich.
Das Kalzium-Screening der Koronarien kann zur Abschätzung der persönlichen Risikos bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung durchgeführt werden. Das Risiko, zukünftig einen Herzinfarkt zu erleiden, kann durch die Bestimmung des Agatston Scores oder eines Volumen-Wertes abgeschätzt werden.
Zusätzlich können in einem zweiten Schritt relevante Gefäßverengungen von Herzkranzgefäßen oder insbesonders die Offenheit von herzchirurgischen Bypässen (ACVB, LIMA) vermittels einer CT- Angiographie mit höchster Sicherheit dargestellt werden.

Die Abbildung zeigt eine Schicht durch das Herz in Höhe der Herzkranzgefässe. Die weiße Linie im Herzen entspricht einer Herzkranzgefässverkalkung.

CT-gesteuerte Intervention
CT-gesteuerte Interventionen dienen als schonende Methode zu diagnostischen Gewebeentnahmen und lokalen therapeutischen Eingriffen, z.B. in der Tumor- oder Schmerztherapie.
 
Alle Maßnahmen werden unter bildgebender Kontrolle, nach örtlicher Betäubung durchgeführt und erlauben eine millimetergenaue Durchführung des jeweiligen Eingriffs.

1. Diagnostische Punktion
Die CT-gesteuerte diagnostische Punktion ist ein schonendes Verfahren, bei dem mit speziellen Punktionsnadeln unter CT basierter Durchleuchtungskontrolle (Continous-CT ®)Gewebeproben z.B. aus Lunge, Niere, Lymphknoten oder Leber entnommen werden können. Eine örtliche Betäubung ist in aller Regel ausreichend.

                                                                   

 
2. Abszeßdrainagen
Bei dem Nachweis von Eiteransammlungen, beispielsweise im Bauchraum, kann durch einen minimal-invasiven Eingriff die Ausleitung (Drainierung) der Eiteransammlung über einen Drainagekatheter durchgeführt werden (zunehmende Drainage in den Abbildungen von oben nach unten).
  
           
 
                                                    

3. Radiofrequenzablation (RFA)
Die Radiofrequenzablation (RFA) ist eine CT-gesteuerte Methode der Krebstherapie, die bei Tumorabsiedlungen (Metastasen) in der Leber angewendet wird. Hierbei wird eine flexieble Sonde unter lokaler Btäubung oder in Narkose in den Herd eingeführt. Durch eine spezielle hochfrequente Applikation von Radiofrequenz wird so gezielt das erkrankte Gewebe beseitigt. Durch die Wahl verschiedener Sonden ist eine Behandlung von kleineren oder größeren Herden bis etwa 5 cm möglich. Bei den nicht operablen Metastasen dieser Art ist die Radiofrequenzablation (RFA) eine moderne schonende Behandlungsalternative. 
                        
 
4. Chemoembolisation (TACE)
Die Chemoembolisation ist ein schonendes, aber wirkungsvolles Therapieverfahren zur Behandlung des Hepatozellulären Karzinoms.Hiebei wird durch einen Zugang aus der Leiste mit einem flexiblen dünnen Katheter eine Verödung des Tumorgewebes durch eine gezielte Gabe von einem Chemotherapeutikum (Epirubizin) über eine zielgenaue Injektion ermöglicht. Durch dieses Verfahren ist es möglich im Tumor eine sehr hohe Konzentration des Medikamentes zu erreichen, während die Belastung des übrigen Körpers sehr gering ist.Bei den nicht operablen Tumoren dieser Art ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE) die Methode der Wahl.
 
5. Periradikuläre Therapie (PRT)
Schmerzbehandlung der Nervenwurzeln am Ausgang aus dem Wirbelkanal durch eine CT gesteuerte Injektion von lokaler Betäubung zur Ausschaltung von Schmerzen, die von der gereizten Nervenwurzel verursacht werden.
 
6. Facettenblockade
Schmerzbehandlung der kleinen Zwischenwirbelgelenke (Facetten) der Wirbelsäule durch Injektion einer Mischung von speziellen lokalem Betäubungsmittel und Triamzinolon in die kleinen Wirbelgelenke.
 
 
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   der Norddeutschen Röntgen-

   gesellschaft - ausgebucht -

Am 05. / 06. Februar findet in der Asklepios Klinik Barmbek die gemeinsame Jahrestagung der Norddeutschen Röntgengesell-schaft unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Roland Brüning, Chefarzt des Röntgeninstituts der Askelpios Klinik Barmbek, und Dr. Katja Sommer, Oberärztin des Röntgeninstiuts der Asklepios Klinik Barmbek statt.   Weitere Information

 

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