Manuelle Therapie; Behandlungslehre nach Klein-Vogelbach; Cranio-Sacral Therapie
Manuelle Therapie Die Manuelle Therapie ist eine gezielte gelenkschonende Behandlungstechnik. Sie findet ihre Anwendung sowohl bei Funktionsstörungen an den Extremitätengelenken (Gliedmaßengelenken) als auch den Gelenken der Wirbelsäule. Die Grundlage der Behandlung ist der Befund der Funktionsstörung, die sich als Schmerz oder als Bewegungseinschränkung, mit entsprechenden Folgen äußern kann.
Ziele::: Schmerzlinderung und Entlastung durch Anwendung eines manuellen Zuges (Traktion) :: Wiederherstellen des verloren gegangenen Gelenkspiels und damit Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit durch Bewegen der Gelenkpartner gegen einander (translatorisches Gleiten) :: Anpassung der Muskulatur an das neu gewonnene Gelenkspiel durch verschiedene Entspannungs- und Dehntechniken (Weichteilbehandlung)
Funktionelle Behandlungslehre nach Klein-Vogelbach (FBL)
Das Leitbild und die Grundlage dieser Therapie ist das normale Bewegungsverhalten des gesunden Menschen. Da es bei jedem Menschen Abweichungen von dem Ideal gibt, führt diese Bewegungsbeobachtung und ihre Auswertung zur Therapie. Ziele::: Behebung des funktionellen Problems :: Schmerzfreiheit :: Erlangen eines ökonomischen Bewegungsverhaltens :: Erlernen von Alltagsbewegungen
Cranio-Sacrale Therapie Die Cranio-Sacrale Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das
Cranio-Sacrale- System von dem Osteopathen Dr. W.G. Sutherland entdeckt. Der US-amerikanische Chirurg Dr. J. Upledger stellte die Cranio-Sacrale Therapie 1970 auf eine anerkannte wissenschaftliche Grundlage.
Die CST ist eine sanfte, nicht invasive manuelle Technik. Spannungszunahmen in den bindegewebigen Anteilen des Körpers bewirken spezifische Spannungszunahmen der Hirnhäute.
Ziele::: Aufspüren von Behinderungen des Gehirnwasserflusses (Liquor) :: Erarbeiten eines Spannungsausgleichs innerhalb des Bindegewebes, der Hirn- und Rückenmarkshäute :: Verbesserung der Funktion des Nervensystems