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Was ist Neuropsychologie ? Jährlich erleiden in der Bundesrepublik mehr als 250.000 Patienten Unfälle mit Kopfverletzungen, weitere 200.000 Patienten tragen Hirnschädigungen infolge eines Schlaganfalls oder einer Hirnblutung davon. Hinzu kommen Patienten, deren Gehirn infolge anderer neurologischer Erkrankungen Veränderungen aufzeigen. Diese Veränderungen können Auswirkungen auf verschiedene kognitive Funktionen haben. Zu den bekanntesten Funktionsstörungen zählen die Halbseitenlähmung, Sprachschwierigkeiten, verschiedene Formen demenzieller Erkrankungen aber auch psychische Probleme infolge einer Hirnschädigung, hier insbesondere die Depression. Die klinische Neuropsychologie befasst sich mit der diagnostischen Erfassung und mit der Planung und Durchführung von rehabilitativen Therapien von Leistungs- und Verhaltensänderungen nach Schädigungen des Gehirns.
Diagnostik Im Rahmen der neuropsychologischen Diagnostik werden einerseits kognitive Funktionen wie allgemeine Orientierung, Aufmerksamkeit, Raumverarbeitung, Lernen und Gedächtnis, Wahrnehmung, exekutive und intellektuelle Funktionen untersucht und bewertet. Andererseits werden auch Verhalten und emotionale Befindlichkeit, wie z.B. depressive Verstimmung, in die Befunde einbezogen. Die Diagnostik wird vorwiegend mit Hilfe von standardisierten Tests durchgeführt, woraus sich für den einzelnen Patienten ein individuelles Leistungs-Profil ergibt. Anhand dieses Profils und auf Grundlage der medizinische Befunde (Bildgebung, Labor) gelingt eine Zuordnung und Schweregrad-Einschätzung der jeweils zugrunde liegenden kognitiven Defizite, aber auch der Ressourcen, woraus sich sinnvolle Therapie-Empfehlungen ableiten lassen.
Schwerpunkt "Demenzdiagnostik" Nicht nur in unserem Hause nimmt die Demenzdiagnostik einen immer größeren und wichtigeren Raum in der neuropsychologischen Diagnostik ein. Während es relativ leicht fällt eine Demenz in fortgeschrittenem Stadium zu erkennen, kann die Zuordnung der Demenzform häufig durch eine neuropsychologische Befundung vereinfacht werden. Besonders wichtig, auch in therapeutischer Hinsicht, ist jedoch die Früherkennung demenzieller Prozesse. Hier kann die klinische Neuropsychologie durch eine sinnvolle Kombination verschieden sensitiver Testverfahren demenzielle Entwicklungen erkennen helfen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das sog. "Mild cognitive impairment" (MCI). Diese leichte Form kognitiver Beeinträchtigungen fällt zunächst den Patienten selber auf, die bei sich ein schlechter werdendes Namensgedächtnis, oder die Tendenz Gegenstände zu verlegen beobachten. Studien belegen, dass diese leichte Form der kognitiven Einschränkungen häufig in einen schweren demenziellen Krankheitsverlauf münden. Eine frühes Erkennen und somit ein frühes therapeutisches Eingreifen kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Aufgaben der neuropsychologische Diagnostik in der Asklepios Klinik Barmbek- Diagnostik neuropsychologischen Störungen nach einem Schlaganfall - Auswirkungen einer Parkinsonerkrankung auf die kognitiven Qualitäten oder die Stimmungslage - Demenzdiagnostik - Verlaufsbeurteilungen nach medikamentöser Therapie
KontaktDipl.-Psych. Sascha MarrakchiTel.: 0049-40-1818-82-6499 Fax.: 0049-40-1818-82- 3849s.marrakchi@asklepios.com |
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