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Die internistische Bauchspiegelung dient der Abklärung unklarer Beschwerden und Befunde des Bauchraumes. Insbesondere die Leber kann mit dieser Methode direkt untersucht werden, so dass gezielte Probeentnahmen möglich sind. Die Untersuchung findet nach Gabe eines kurz wirksamen Schlafmittels statt. Nach Hautdesinfektion und örtlicher Betäubung führt der Arzt eine dünne Kanüle in den Bauchraum ein. Darüber wird dann Lachgas in die Bauchhöhle eingeleitet. Anschließend wird über einen Hautschnitt von 1-2 cm Länge das Endoskop, ein starres optisches Gerät, in die Bauchhöhle vorgeschoben. Der Arzt kann dann das Innere der Bauchhöhle inspizieren und bei Auffälligkeiten Gewebeproben entnehmen. Mögliche Komplikationen sind Blutungen, Verletzungen von Bauchorganen und Infektionen. Blutungen, etwa aus der Leber, können während der Untersuchung unter Sicht gestoppt werden. Als alternative und Methoden sind beispielsweise die Ultraschalluntersuchung und die Computertomographie des Bauches zu nennen. Dabei sind jedoch keine Gewebeentnahmen unter Sicht und keine lokalen Maßnahmen zur Blutstillung möglich. Vor der Untersuchung führen wir ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, in dem wir die Notwendigkeit und den genauen Ablauf der Untersuchung sowie deren Risiken erläutern.
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