Asklepios  
  Stadtklinik Bad Tölz  
   
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Über die unfallchirurgische Abteilung

Die Unfallchirurgie, auch Traumatologie genannt, ist ein Schwerpunktsbereich der Chirurgie der unter eigener Leitung steht. Seit dem 01. März 2003 wird die Abteilung von dem leitenden Unfallchirurgen Dr. Heinrich Mair geführt. Er und sein Team aus Oberärzten und Assistenzärzten gewährleisten die unfallchirurgische Versorgung der 21 Planbetten an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz.
Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht die Hauptaufgabe der Unfallchirurgie darin Unfallfolgen zu beheben. Dabei deckt die Traumatologie in unserem Haus das gesamte Spektrum von Sportunfällen über Freizeitunfälle bis hin zu Arbeitsunfällen ab. Die Behandlung bei Arbeitsunfällen aller Schweregrade ist aufgrund der berufsgenossenschaftlichen Zulassung möglich.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Klinik über einen eigenen Rettungshubschrauberlandeplatz verfügt, da gerade bei Unfallopfern die Einweisung ins Krankenhaus oftmals per Hubschrauber erfolgt.
Darüber hinaus ist dem Haus ein Notarztdienst des Bayerischen Roten Kreuzes räumlich angegliedert.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen des Hauses und den niedergelassenen Fachärzten schaffen optimale Voraussetzungen für die Diagnostik (modernste bildgebende Untersuchungsverfahren, Sonographie, Labor, Isotopendiagnostik), die Therapie (leistungsstarke Anästhesie- und Intensivabteilung, umfangreiche physikalische Therapie) sowie für die Rehabilitation (in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerksbetrieben für Orthopädie / Orthopädieschuhtechnik und mit zahlreichen regionalen Reha-Kliniken).
Leitender Arzt Unfallchirurgie

Mair

Dr. med. Heinrich Mair
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und D-Arzt
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Oberärzte

Michael Otto
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

Dr. med. Michael Lang
Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Proktologie
Behandlungsschwerpunkte

:: Fraktur- und Luxationsbehandlung (Knochenbrüche und Ausrenkungen)
:: Osteosyntheseverfahren
:: Wiederherstellende und plastische Operationen
:: ambulante Operationen

unfall1Fraktur- und Luxationsbehandlung (Knochenbrüche und Ausrenkungen)
Im Fokus stehen hier die konservativen (z.B. Gipsanwendung) sowie die operativen Behandlungen von Frakturen (Brüchen) und Luxationen (Ausrenkungen) am gesamten Skelett und deren Gelenke sowie die Behandlung der Folgezustände.
Die Entscheidung, welche Behandlungsmethode bei Knochenbrüchen und Ausrenkungen angewandt wird, wird durch den behandelnden Arzt sorgfältig abgewogen, da diese durch mehrere Faktoren individuell bestimmt wird.
Bevorzugt finden minimal-invasive Eingriffe Anwendung. Minimal-invasive Chirurgie (so genannte Schlüssellochchirurgie) bezeichnet das Durchführen klassischer, herkömmlicher Operationen über minimale Zugänge. Anstelle eines großen Schnittes werden durch kleine Einstiche Sicht- und Arbeitsgeräte eingeführt. Mittels moderner Videotechnik, welche zudem Vorteile in der Befunddokumentation und Weiterleiten von Befunden bietet, werden geeignete Operationen durchgeführt. Diese minimal-invasive Chirurgie bringt dem Patienten entscheidende Vorteile: Die Wunden sind kleiner, damit wird ein besseres kosmetisches Ergebnis erzielt. Der postoperative Wundschmerz ist geringer. Zudem treten seltener Wundinfektionen auf.

Osteosyntheseverfahren
Bei der operativen Behandlung von Knochenbrüchen nutzen wir sämtliche gängigen Osteosyntheseverfahren. Unter Osteosynthese versteht man die operative Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Knochenverletzungen mit Metallimplantaten. Durch die Implantate (z.B. Metallplatten und Schrauben) werden die Knochenteile in einer möglichst normalen Stellung fixiert.

Im Rahmen der Unfallchirurgie werden in unserer Klinik alle modernen Verfahren der Knochenstabilisierung durchgeführt einschließlich der Knochenverlängerung.

Wiederherstellende und plastische Operationen
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die wiederherstellenden und plastischen Operationsverfahren, welche überwiegend an Muskeln, Sehnen, Bändern und der Haut angewandt werden.

Ambulante Operationen
Sorgfältige Operationstechniken und moderne Anästhesieverfahren gestatten es heute, viele Eingriffe ambulant durchzuführen, die bis vor wenigen Jahren noch mehrtägige stationäre Krankenhausaufenthalte erfordert hätten.

Nach entsprechender Diagnosestellung und Abklärung des sozialen Umfeldes des Patienten (Bezugsperson nach der Operation) wird in unserer traumatologischen Abteilung eine Vielzahl von ambulanten Operationen durchgeführt.

Die häufigsten ambulanten Eingriffe in der Unfallchirurgie sind:
:: Frakturen an der körperfernen Speiche
:: Schenkelhalsfrakturen
:: Marknagelungen an den Extremitätenknochen
:: Sprunggelenksfrakturen
Kontakt

Sekretariat:
Renate Lohberger,
Annemarie Schmutzer

Telefon:
0 80 41 / 5 07 - 12 11

Telefax:
0 80 41 / 5 07 - 12 13

E-Mail:
chirurgie.badtoelz@asklepios.com
Sprechstunden:

BG-Sprechstunde (bei Arbeitsunfällen):

Montag 13.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 12.00 Uhr
Freitag 08.00 - 10.00 Uhr
Zahlen, Daten, Fakten - jährlich:

Anzahl der Operationen:
ca. 660

Davon stationäre Operationen:
ca. 477

Davon ambulante Operationen:
ca. 183

Anzahl der Operationssäle:
6