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Asklepios |
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Stadtklinik Bad Tölz |
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Dieser Fachbereich, mit insgesamt 54 Betten, wird von Herrn Chefarzt Dr. med. Claus Kiehling geleitet, der zugleich Ärztlicher Direktor der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz ist.
Er leistet zusammen mit seinem Team aus Oberärzten und Assistenzärzten die umfassende chirurgische Versorgung, die das gesamte Spektrum eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung abdeckt.
Die Voraussetzung dafür bildet eine moderne Infrastruktur von der Notaufnahme über die Operationssäle bis hin zur Intensivstation. Moderne, hell und freundlich gestaltete Zimmer ermöglichen es den Patienten sich wohl zu fühlen. Die Klinik verfügt über alle modernen diagnostischen Hilfsmittel. Durch die eingespielte, gute Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen kann in kürzester Zeit die notwendige Diagnostik von Schwerverletzten bis zum so genannten „akuten Abdomen“ und dem Gefäßnotfall durchgeführt werden, damit der Patient fachgemäß chirurgisch therapiert werden kann. |
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Dr. med. Claus Kiehling Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Ärztlicher Direktor sowie organisatorischer Leiter der operativen Disziplinen |
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:: Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) :: Endokrine Chirurgie (Schilddrüsenchirurgie) :: Thoraxchirurgie (Operationen an Lunge und Atemwegen im Brustkorbbereich) :: Coloproktologie (Erkrankungen des Dickdarmes und des Enddarmes) :: Gefäßchirurgie :: Minimal-invasive Chirurgie :: Intensivmedizin :: Ambulante Operationen
Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) Einen Schwerpunkt in der Bauchchirurgie bilden die Eingriffe an Magen, Darm, Gallenwegen sowie Leber und Bauchspeicheldrüse. Hier wird ein großes Spektrum in der operativen Behandlung gutartiger und bösartiger Erkrankungen durchgeführt.
Die Chirurgie der Hernie (Bauchwandbrüche) hat in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren. Hier hat sich ein neuer Schwerpunkt gebildet, der an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz auf dem neuesten Stand gehalten wird. Der Verschluss der Bruchlücke wird mit Hilfe mondernster Operationstechniken sowohl offen, als auch minimal invasiv (laparoskopisch) mit und ohne Netzimplantation durchgeführt. Als Mitglied der europäischen Herniengesellschaft stehen uns auch alle Informationsmöglichkeiten offen.
Die minimal-invasiven Verfahren wie Gallenblasen- und Blinddarm-Operationen sowie Eingriffe an Magen und Darm sind an unserem Hause ebenfalls etablierte Verfahren, wobei auch minimal-invasive Verfahren in Kombination mit der Endoskopie durchgeführt werden. Die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz verfügt über ein interdisziplinäres Bauchzentrum. Auf dieser Station werden gemeinsam von Viszeralchirurgen und Gastroenterologen Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes diagnostisch und therapeutisch versorgt.
Weitere Spezialbereiche der Allgemein- und Viszeralchirurgie sind die Endokrine Chirurgie, die Thoraxchirurgie und die Coloproktologie.
Endokrine Chirurgie (Schilddrüsenchirurgie) Die endokrine Chirurgie beinhaltet die operative Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen. Diese Operationen sind ein häufig geübtes Verfahren in unserem Haus und werden mit modernsten Methoden durchgeführt, wie z.B. die Schilddrüsenresektion mit der Ultraschallschere. Im Rahmen dieser Operationen wird grundsätzlich der Stimmbandnerv dargestellt und mit modernsten Verfahren (intraoperatives Neuromonitoring) die Funktion gemessen, um eine Verletzung des Stimmbandnervs zu umgehen.
Thoraxchirurgie (Operationen an Lunge und Atemwegen im Brustkorbbereich) Die Eingriffe in der Brusthöhle, an der Lunge und der Pleura (Brustfell) können sowohl offen chirurgisch als auch thorakoskopisch in Form eines minimal-invasiven Verfahrens durchgeführt werden. Im Rahmen der Brustwandoperationen wird auch die differenzierte Chirurgie der Erkrankungen der Brustdrüse durchgeführt sowie wiederherstellende Verfahren bei Brustwandtumoren.
Coloproktologie (Erkrankungen des Dickdarmes und des Enddarmes)Ein besonderer Schwerpunkt in unserer Klinik sind proktologische Eingriffe. Jeder zweite Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens ein Problem in diesem sensiblen Bereich. Dies sind Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Fisteln, Schließmuskelschwächen, Darmvorfall und Beckenbodendescensus. Operationen müssen dabei unter besonderer Beachtung des Schließmuskels erfolgen. Doch vor einem jeden Eingriff muss die sorgsame Diagnostik erfolgen. Aus diesem Grund stehen neben den Routineuntersuchungstechniken wie Proktoskopie und Rektoskopie auch die Endo-Ultraschall- Untersuchung zur Verfügung. Ohne große Vorbereitung ist diese Untersuchung jederzeit verfügbar und gibt wertvolle Information über den Schließmuskelapparat.
Im Operationssaal stehen auch hier, den aktuellsten Empfehlungen der Fachgremien folgend, die modernsten OP-Techniken zur Verfügung. So können mittels TEM (transanaler, endoskopischer Mikrochirurgie) auch geeignete Tumoren entfernt werden, ohne einen großen Bauchschnitt durchführen zu müssen. Weitere transanale OP-Techniken existieren um Eingriffe für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten. Die chirurgische Abteilung der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz war unter den ersten zehn Kliniken in Deutschland, die die moderne Hämorrhoiden-Operation nach Longo eingeführt haben. Heute führen wir dazu noch die STARR Methode zur wenig invasiven Operation des Darmvorfalles und der Rektozele durch, ebenso wie alle anderen Therapieverfahren in diesem Bereich, beispielsweise Abszess- und Fisteloperationen.
Gefäßchirurgie Selbstverständlich werden auch gefäßchirurgische Problemstellungen behandelt. Dabei können Arterienverschlüsse operiert, Aortenchirurgie, mittelgroße Bypass-Operationen und die Varizenchirurgie (Krampfaderchirurgie) durchgeführt werden. Durch die konsiliarärztliche Beteiligung von Prof. Dr. med. Schroeder (Gefäßchirurg) sowie die Anschaffung des modernsten Angiographiegerätes mit dessen Hilfe PD CA Dr. med. Kreider-Stempfle auch Gefäßdilatationen und Gefäßstents einbringen kann, steht uns jetzt ein angiologisches Kompetenzteam zur Verfügung, um auch schwierige Krankheitsbilder behandeln zu können. Gemeinsam mit unserer Inneren Abteilung implantieren wir eine Vielzahl Zwei Kammer Herzschrittmacher sowie auch Defibrillationsschrittmacher. Die Implantation von Medikamentenkammern unter die Haut (so genannte i. v. Portsysteme) sowie das Anlegen von Dialyse-Shunts runden das gefäßchirurgische Spektrum ab.
Minimal-invasive Chirurgie Minimal-invasive Chirurgie (so gennante Schlüssellochchirurgie) bezeichnet das Durchführen klassischer, herkömmlicher Operationen über minimale Zugänge. Anstelle eines großen Bauchschnittes werden durch kleine Einstiche Sicht- und Arbeitsgeräte eingeführt. Mittels moderner Videotechnik, welche zudem Vorteile in der Befunddokumentation und Weiterleiten von Befunden bietet, werden geeignete Operationen durchgeführt. Diese minimal-invasive Chirurgie bringt dem Patienten entscheidende Vorteile: Die Wunden sind kleiner, damit wird ein besseres kosmetisches Ergebnis erzielt. Der postoperative Wundschmerz und die postoperative Darmlähmung sind geringer. Zudem treten seltener Wundinfektionen auf. Lediglich wenn bereits mehrfach voroperiert wurde und mit starken Verwachsungen zu rechnen ist, kann dieses Verfahren nicht angewandt werden.
Die häufigsten bauchchirurgischen Eingriffe sind bundesweit, wie auch in unserer Klinik Gallenblasen-, Dickdarm-, Leistenbruch- und Blinddarmoperationen. Der weit überwiegende Anteil dieser Operationen erfolgt laparoskopisch. Unter der Laparoskopie versteht man Eingriffe, die mit Hilfe eines optischen Instruments innerhalb der Bauchhöhle durchgeführt werden. Diese Eingriffe gehören zum Bereich der minimal-invasive Chirurgie. Darüber hinaus werden auch Operationen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen minimal-invasiv durchgeführt.
Intensivmedizin Auf der interdisziplinären Intensivstation arbeiten wir mit den Kollegen der Abteilungen Innere Medizin, Anästhesie und Intensivmedizin zusammen.
Ambulante Operationen Sorgfältige Operationstechniken und moderne Anästhesieverfahren gestatten es heute, viele Eingriffe ambulant durchzuführen, die bis vor wenigen Jahren noch mehrtägige stationäre Krankenhausaufenthalte erfordert hätten.
Nach entsprechender Diagnosestellung und Abklärung des sozialen Umfeldes des Patienten (Bezugsperson nach der Operation) wird in unserer chirurgischen Abteilung eine Vielzahl von ambulanten Operationen durchgeführt.
Die fünf häufigsten sind: :: Operationen der Leisten-, Schenkel- und Nabelbrüche :: Implantation, Wechsel bzw. Entfernung von venösen Katheterverweilsystemen :: Operationen an den Krampfadern :: Entfernung kleiner Geschwülste an der Oberfläche des Körpers :: Operative Behandlung von Hämorrhoiden |
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Dr. med. Michael Lang Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Proktologie
Dr. med. Heinrich Mair Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Michael Otto Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie |
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Sekretariat: Renate Lohberger Annemarie Schmutzer
Telefon: 0 80 41 / 5 07 - 12 11
Telefax: 0 80 41 / 5 07 - 12 13
E-Mail: chirurgie.badtoelz@asklepios.com |
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Allgemeine Sprechstunde (mit Anmeldung)
| Montag |
13.00 - 14.30 Uhr |
| Freitag |
13.00 - 14.30 Uhr | Ambulanz Sprechstunde (ohne Anmeldung)
| Montag |
10.00 - 12.00 Uhr |
| Mittwoch |
13.00 - 15.00 Uhr |
| Freitag |
10.00 - 12.00 Uhr | |
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Die chirurgische Abteilung unseres Hauses kooperiert mit niedergelassenen Ärzten, u.a. ist sie eine enge Kooperation mit dem Zentrum für Orthopädie und Chirurgie in Holzkirchen eingegangen. Dr. med. Michael Magin, Prof. Dr. med. Peter Schröder, Dr. med. Christian Pihan sowie Dr. med. Cyrus Geranmayeh der Atriumklinik (bzw. vom Zentrum für Orthopädie und Chirurgie) behandeln seit Mai 2005 Patienten mit entsprechenden Indikationen stationär bei uns. |
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Anzahl der Operationen: ca. 2.167
Davon stationäre Operationen: ca. 1.756
Davon ambulante Operationen: ca. 411
Anzahl der Operationssäle: 6 |
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