Das Angebot der Abteilung „Kognitive Förderung“ umfasst Diagnostik und Behandlung kognitiver und emotionaler Beeinträchtigungen sowie Therapie von Verhaltensauffälligkeiten, die sich aufgrund der Hirnschädigung entwickelt haben. Die neuropsychologische/ psychotherapeutische Behandlung der Patienten erfolgt durch speziell ausgebildete Psychologen und Pädagogen in einem geschützten Einzeltherapie-Setting. Dabei finden Konzepte aus den Bereichen Neuropsychologie, Psychotherapie und Pädagogik gezielte Anwendung.
Konkrete Ziele der Therapie mit den Patienten sind:
Förderung von Orientierung
Förderung von Krankheitsverständnis (realistische Selbsteinschätzung,
Vorbeugung von Selbstabwertungs- oder Selbstüberschätzungstendenzen)
Emotionale Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung (Stärkung von Selbstwert,
Selbstbild, subjektiver Selbstwirksamkeit)
Verbesserung des kommunikativen Verhaltens (verbal und nonverbal)
Verbesserung basaler Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen
Stressreduktion / Gestaltung von Pausen und Entspannungseinheiten
(Behutsame!) neuropsychologische Diagnostik zu den Bereichen Verhalten,
Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken und Problemlösen
Individuell abgestimmte Planung und Durchführung neuropsychologischer Therapie
unter besonderer Berücksichtigung vorhandener Ressourcen des Patienten
Einsatz von computergestützten Therapieprogrammen, didaktischen Spiel- und
Trainingsmaterialien, Papier-Bleistift-Aufgaben
Psychotherapeutische / Verhaltenstherapeutische Interventionen bei Verhaltensstörungen
Das Aufgabenspektrum der Abteilung beinhaltet auch die Information und Einbeziehung der Angehörigen. Ein besonderes Anliegen ist es uns, Angehörigen Gespräche und psychologische Beratung zur Entlastung anzubieten (Krisenintervention).
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Gesichtsfeldtraining
bei Hemianopsie, Quadrantenanopsie oder Skotom.
Für Betroffene, die aufgrund eines Schlaganfalls oder Schädel-Hirn-Verletzung eine Sehstörung haben, bieten wir als Kooperationspartner des Zentrums für Sehtherapie NovaVision die Visuelle RestitutionsTherapie (VRT) am Computer an.
Der Umfang der Seheinschränkung wird am Computer erfasst und in ein Trainingsprogramm umgesetzt, das auf den Betroffenen zugeschnitten ist.
Auf dem Bildschirm erscheinen Lichtreize, auf die der Patient mit Tastendruck reagieren muss. Diese Lichtreize aktivieren die Gehirnregion, die für das Sehen zuständig waren und die durch die Erkrankung beschädigt wurden.
Das Training wird in der Einrichtung mit therapeutischer Hilfe erlernt und später über einen längeren Zeitraum zu Hause weitergeführt, die Verbesserungen werden einmal monatlich erfasst und das Trainingsprogramm entsprechend den Fortschritten angepasst.
Das computergestützte Programm hilft Patienten mit
- Visuellen Wahrnehmungsstörungen
- Visuellen Verarbeitungsstörungen
- Lese- und Aufmerksamkeitsproblemen
- Reduzierter zentraler Sehschärfe
Möchten Sie diese Infobroschüre bekommen?

Dann schicken Sie eine Mail an das Zentrum für Sehtherapie NovaVision info@novavision.de
Oder fragen Sie hier Online an: http://www.novavision.info/p_anforderung.shtml
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