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Asklepios Kliniken GmbH |
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Asklepios Tumor Centrum - ATC |
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Das Asklepios Tumortherapiezentrum Rhein Main |
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| Das ATC wurde im September 2002 an der Asklepios Paulinenklinik in Wiesbaden gegründet. Die Zielstellung des ATC ist in der Satzung formuliert. Vom Prinzip haben sich die onkologisch orientierten Abteilungen der Asklepios Paulinen Klinik (APK) zusammen mit niedergelassenen Schwerpunktpraxen eine übergreifende Kooperations- und Organisationsstruktur gegeben, die modernste Diagnostik- und Therapiestrukturen zur Behandlung von Patienten mit soliden Tumoren (Visceraltrakt, gynäkologische Tumoren, endokrine Tumoren und Weichteiltumoren) bietet und zukunftsorientierte Dynamik gewährleistet. Die Hauptziele bestehen in der |
| :: patientenzentrierten Interdisziplinarität mit vernetzten Strukturen stationär und ambulant |
| :: Implikation moderner Qualitätskontrollsysteme bis hin zum Benchmarking |
| :: optimierten Patientenführung während der Behandlung und in der Nachsorge |
:: Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen und den regionalen/überregionalen Fach- bzw. Krebsgesellschaften. |
Mitglieder sind Abteilungen der APK, niedergelassene Schwerpunktpraxen und kooptierte Kliniken regional und überregional. spezialisierte Arbeitsgruppen werden interdisziplinäre Therapierichtlinien, die an den Empfehlungen der Fachgesellschaften orientiert sind, erstellen, diese für die Mitglieder des ATC und die Patienten transparent machen bzw. implizieren und kontrollieren und sowie stetig fortentwickeln. Die Weiterbildung wird gefördert. | |
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Interdisziplinarität ist gefordert, da nicht das Therapieprinzip, das der zuerst behandelnde Arzt am besten beherrscht, zur Anwendung kommen soll, sondern das, welches dem Patienten am meisten nutzt. Therapieentscheidungen sollen vorbehaltlos der Diskussion einer Expertenrunde vorgestellt und nach Entscheidung des Panels realisiert werden. Die Therapien werden individualisierter, somit müssen organisatorische und strukturelle Voraussetzungen getroffen werden um das Entscheidungspuzzle zu einem Bild entstehen zu lassen (J.R.Siewert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 2002 und der Deutschen Krebsgesellschaft 1998; DÄB 99 H20, 1122, 2002). Die etablierten Tumorzentren an den Universitären Kliniken weisen diesbezüglich noch Mängel auf (Prof.Weissbach, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft 2000), insbesondere wurde in vielen Tumorzentren Interdisziplinarität nicht gelebt (A.Neubauer, DMW 127, 901, 2002). Kranheitsorientierte Zentren können den modernen Anforderungen (Interdisziplinarität, Effizienz, Dynamic) eher Folge leisten (J.R.Siewert). Aktuell sind Strukturmängel für Qualitätsdefizite in der Krebsmedizin verantwortlich (K.Höffken, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft 2002; DÄB 99 H12, 625, 2002). Das ATC hat die Prinzipien der interdisziplinären Zusammenarbeit bereits etabliert oder richtet diese unmittelbar ein: |
:: Regelmäßige Visite der Tumorpatienten durch ein Team (Onkologischer Chirurg, Onkologischer Gynäkologe, Hämatologe/Onkologe, Gastroenterologe, Pathologe, Strahlentherapeut und bei Bedarf andere Disziplinen wie z.B. HNO Arzt, Anästhesist, Psychoonkologe etc.) mit gemeinsamer Festlegung des therapeutischen Vorgehens. |
| :: Gemeinsame interdisziplinäre Station (Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie) |
Das Team wendet je nach Erkrankungsstadium und individuellen Voraussetzungen des Patienten die aktuellste Therapieform bzw. Therapieintensität an. | |
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Die Patienten werden nach modernsten Konzepten unter Einbezug der Empfehlungen wissenschaftlicher Fachgesellschaften behandelt und geführt. Die Therapieentscheidungen und damit verbunden Aussichten bzw. Folgen werden den Patienten transparent schon bei der interdisziplinären Visite erläutert. Ärzte und Pflegepersonal sind speziell geschult und hochmotiviert. Psychoonkologen/innen werden bei Bedarf bereits in die stationäre Therapiemaßnahmen eingebunden.
Bei Entlassung sind weitere Behandlungsmaßnahmen festgelegt und werden von kooperierenden niedergelassenen Kollegen oder in speziellen Fällen auch an der Klinik kontrolliert durchgeführt. Der Patient darf nicht in ein kompetenzfreies Loch fallen, indem Behandlungen nur angeregt werden, wie dies (oder noch weniger) in vielen Häusern der Routineversorgung noch der Fall ist (DÄB 99 H12, 626, 2002). So werden z.B. nur bei ca. 25% der Kolonkarzinompatienten adjuvante Therapien durchgeführt, obwohl dies von den Fachgesellschaften aufgrund der nachgewiesenen überlebensverlängernden Wirkung empfohlen wird. Auch die fehlende oder unstrukturierte Tumornachsorge muss aus medizinischen und psychosozialen Gründen vermieden werden. Die Nachsorge wird nach einem etablierten und bewährten Modell stadienangepasst in Kooperation mit den Hausärzten bzw. Fachpraxen zentral vom ATC Sekretariat gesteuert. Das Zentrum steht ambulant oder stationär für spezielle Fragen in der Nachsorge oder im Fall eines Rezidivs bzw. einer Metastasierung mit modernsten Therapiemethoden und -einrichtungen zur Verfügung.
Das Nachsorgesekretariat am ATC nimmt diese Aufgaben war. |
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Zu effizienten Strukturen gehört unabdingbar die stringente Qualitätskontrolle, die sowohl von der Deutschen Krebsgesellschaft als auch Krebshilfe gefordert wird. Eine hervorragende Strukturqualität am ATC bietet die übersichtliche im onkologischen Bereich komplett im Hotelstil renovierte Klinik mit dynamischer schlanker Verwaltung. Die Chefärzte im Direktorium sind spezialisierte Krebsärzte, die Leiter assoziierter Fachpraxen haben sich ebenfalls in der Diagnostik bzw. Therapie von Tumorerkrankungen bzw. der Patientenführung spezielle Fachkenntnisse und Erfahrungen angeeignet.
Der ärztliche Direktor des ATC (K.H.Link) weist eine langjährige universitäre Erfahrung in Leitungspositionen an der Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie und einem Tumorzentrum auf und ist in verantwortlichen Positionen regelmäßig in die Aktivitäten nationaler sowie internationaler Fachgesellschaften eingebunden. Diese Erfahrung umfasst z.B. die Datenerfassung und Publikation zur Prozess- und Ergebnisqualität in der Behandlung von über 2000 Patienten mit Dick- und Enddarmkarzinomen. Die klinische Erfahrung und die Einbindung in dynamische Prozesse medizinischer Fortentwicklungen sind die konkreten Grundlagen der optimalen Prozessqualität. Die Behandlungsergebnisse müssen hinsichtlich des Kurzzeiterfolgs (Komplikationen) und der Langzeitresultate (stadienabhängige Rezidiv- und Überlebensraten) dokumentiert werden, um messbar zu sein und um zum Vergleich mit anderen Zentren (Benchmarking) jederzeit aktuell zur Verfügung zu stehen. Am ATC ist ein interdisziplinäres Sekretariat zur Tumordokumentation und Studienführung eingerichtet worden, das diese Parameter edv-gestützt dokumentiert. |
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mit Forschungsgruppen und den regionalen/überregionalen Fach- bzw. Krebsgesellschaften.
Die Abteilungen bzw. das ATC arbeitet mit Forschungsgruppen zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie zusammen. Ein wichtiges Anliegen besteht in der Öffentlichkeitsarbeit zur Akzeptanzerhöhung von Vorsorgeuntersuchungen. Das Potential der Krebsfrüherkennung wird nach Ansicht der Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau D. Schipanski, nicht nur von der Bevölkerung viel zu wenig wargenommen, sondern auch von den Ärzten zu wenig ausgeschöpft (Krebskongress in Berlin, März 2002; DÄB 99 H12, 625, 2002). Die Abteilung Senologie und Gynäkologische Onkologie (V.Heyl) ist aktiv in Brustkrebs-Screening Programme involviert. Die Onkologische Chirurgie zusammen mit der Gastroenterologie (niedergelassene Kollegen und K.Tischbirek) initiiert zusammen mit der Hessischen Krebsgesellschaft ein Screeningprogramm zur Früherkennung von Dick- und Enddarmkrebs. Mit Früherkennungsmaßnahmen lassen sich Darmkrebserkrankungen eindeutig besser heilen.
Studien tragen zu höherer Behandlungsqualität und im Falle signifikanter Unterschiede der Testbehandlungen zur Ergebnisverbesserung bei. Am ATC ist die Zentrale der Forschungsgruppe Onkologie Gastrointestinaler Tumoren (FOGT) angesiedelt. Dieser Gruppe ist es gelungen, die chirurgischen Ergebnisse (5-Jahresüberlebensraten/Heilungsraten) bei Dickdarmkarzinomen durch eine bessere adjuvante Therapie nach der Operation um 13% zu verbessern. Die Gruppe führt interdisziplinäre Studien höchster Qualität durch, die z.T. mit dem Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft versehen sind. |
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