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Vertebroplastie
 
CTintervention
Die Vertebroplastie - die bleibende plastische Verformung von Wirbelkörpern - ist Verfahren zur Behandlung schmerzhafter Wirbelkörpererkrankungen dar. Die Behandlung besteht in der Injektion von Knochenzement über eine Hohlnadel in den betroffenen Wirbelkörper unter Röntgenkontrolle. Die Wirkung ist zum einen in einer inneren Festigung des gebrochenen Wirbels zu sehen. Zusätzlich wirken offensichtlich pharmakologische Effekte des Zements, da sich  gezeigt hat, dass auch bereits kleine injizierte Mengen analgetisch wirken.
Vertebroplastien sind an der gesamten Wirbelsäule möglich und auch an verschiedenen Höhen gleichzeitig, maximal jedoch an dreien pro Sitzung. Falls mehrere Frakturen vorliegen und klinisch nicht zu entscheiden ist, welche Fraktur schmerzauslösend ist, kann dieses sicher mittels Kernspintomographie oder Knochenszintigraphie erfogen.
Wir führen den Eingriff im AK Altona während eines zweitägigen stationären Aufenthalts durch, unter gleichzeitiger CT- und Durchleuchtungskontrolle. In der Regel reicht eine lokale Betäubung, für die Behandlung kann jedoch auch eine Kurznarkose erfolgen.
Bedingung für eine Behandlung sind schmerzhafte osteoporotische oder nicht-osteoporotische Frakturen, die medikamentös nicht ausreichend behandeltbar sind, oder schmerzhafte Metastasen. Die Behandlung kann nicht durchgeführt werden, wenn der Wirbel zu stark abgeflacht ist oder eine bakterielle Infektion vorliegt. Eine deutliche Besserung der Beschwerden wird unmittelbar oder im weiteren Verlauf in bis zu 90% der Fälle erreicht, wobei osteoporotische Frakturen eine etwas bessere Prognose aufweisen als tumorbedingte.

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Vertebroplastie an zwei  Brustwirbeln bei
Osteoporose - nach Behandlung völlige Schmerzfreiheit
Vertebroplastie an einen gebrochenen Wirbel nach einem Unfall
  
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