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Hämatologie und internistische Onkologie
 
In der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie werden Menschen behandelt, die an bösartigen Tumoren, Leukämien und Lymphomen erkrankt sind - darüber hinaus auch an gutartigen Erkrankungen des Blutes, des Knochenmarkes und des Immunsystems. Rund ein Fünftel der Betten der Abteilung steht zudem der Betreuung von Patienten mit Erkrankungen aus dem Bereich der Allgemeinen Inneren Medizin und der Infektionserkrankungen zur Verfügung. Mit 115 Betten ist die eigenständige Abteilung das größte Zentrum für derartige Erkrankungen in Hamburg und aufgrund ihres großen Einzugsbereiches von überregionaler Bedeutung.
 
Transplantations-Einheit:
Die wissenschaftliche Einbindung in nationale und internationale Studiengruppen und Kompetenznetzwerke gewährleistet die qualitativ hochwertige Durchführung modernster Therapieverfahren. U.a. konnte die bereits seit 1994 bestehende Transplantations-Einheit als erste in Deutschland für die Durchführung der Stammzelltransplantation zertifiziert werden. Dadurch, dass hier die Gewinnung autologer peripherer Blutstammzellen und die Hochdosischemotherapie in einer Hand liegen, wird eine besonders gut koordinierte Behandlung gewährleistet. Die Einheit zählt zu den fünf größten außerhalb von Universitätskliniken in der Bundesrepublik. Dementsprechend stellt die Beratung von Patienten mit Plasmozytom oder akuter Leukämie und Patienten zur Hochdosischemotherapie und Stammzelltransplantation einen Schwerpunkt dar.
 
"Der Patient steht im Mittelpunkt":
Wesentlich für das Selbstverständnis der Abteilung ist das Leitbild "Der Patient steht im Mittelpunkt". Gerade die Einbindung in die Innere Medizin begründet eine Tradition, neben dem Spezialgebiet den gesamten Menschen zu berücksichtigen und nicht nur einen Tumor zu behandeln. So ist auch seit langem Standard, eine psychoonkologische Beratung und Betreuung von Patienten und auch mitbetroffenen Angehörigen durch eine spezialisierte psychologische Psychotherapeutin anzubieten.
 
Tumorklinik:
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Die 2. Medizinische Abteilung ist wesentlich beteiligt an der Tumorklinik. Diese fachübergreifende Organisation löst das Problem, zum Nutzen eines Patienten verschiedenste Spezialisten koordinieren zu müssen. So wird in Zusammenarbeit mit den anderen onkologisch tätigen Fachabteilungen (beispielsweise der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie) des Hauses, mit assoziierten Praxen und kooperierenden strahlentherapeutischen Klinikabteilungen eine Therapie nach "state of the art" sicher gestellt. In mehrfach wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Konferenzen werden diagnostische und therapeutische Weichen gestellt, die auf fachübergreifend erarbeiteten Konzepten beruhen. Selbstverständlich werden auch Patienten mit Tumoren, Leukämien und Lymphomen aus anderen Krankenhäusern oder vorgestellt durch durch niedergelassene Ärzte in dieser Konferenz besprochen.
 
Interventionelle Sonographie:
Ein weiteres Spezialgebiet bildet die Sonographie. Zum Leistungsumfang gehören Diagnostik- und Therapieverfahren. Durch Ultraschallnavigation werden Gewebeproben schonend, risikoarm und unter Vermeidung von operativen Eingriffen gezielt entnommen. Darüber hinaus können mittels Radiofrequenzhyperthermie unter Ultraschallkontrolle Tumore direkt behandelt werden. Häufig handelt es sich um Lebermetastasen. Hier wird ebenfalls in besonderer Weise Wert gelegt auf die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen; so kommt diese Methode auch in Kombination mit viszeralchirurgischen Eingriffen zur Anwendung. Die 2. Medizinische Abteilung hat durch hohe Fallzahlen mit kontrolliert niedrigen Komplikationsraten eine besondere Expertise auf diesem Gebiet.
Der für diesen Bereich verantwortliche Herr Dr. Stang ist Internist mit den Zusatzqualifikationen Hämatologe und Internistischer Onkologe. Er besitzt das ESMO European Certificate Medical Oncology. Für den Spezialbereich Interventionelle Sonographie ist er ausgewiesener Ausbilder im Bereich Ultraschall an der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg sowie zertifizierter Ausbilder und Seminarleiter der DEGUM - Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin.
 
Hämatologisch-onkologische Tagesklinik:
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Selbstverständlich können viele diagnostische und therapeutische Schritte in der Betreuung und Begleitung von Patienten mit bösartigen hämatologischen und onkologischen Erkrankungen erfolgen, ohne dass ein Patient ein stationäres Bett belegen muss. Hierzu zählen insbesondere Chemotherapien, Blutübertragungen, Vorbereitungen für notwendige stationäre Aufenthalte, aber auch Diagnostik und in bestimmten Fällen Verlaufsuntersuchungen. Daher betreibt die Abteilung seit 1999 eine modern und freundlich eingerichtete hämatologisch-onkologische Tagesklinik, in der eine teilstationäre Betreuung möglich ist. Sie ist zugleich Anlaufpunkt für Patienten, die beispielsweise zu Beratungen kommen, eine Zweitmeinung einholen möchten, die in Studien behandelt werden, oder die gezielt zu ultraschallgesteuerten Punktionen zugewiesen werden.
 
Die zentrale Rolle der 2. Medizinischen Abteilung der AK Altona im Bereich der Hämatologie und internistischen Onkologie spiegelt sich auch darin wieder, dass ihr Chefarzt als einziger außerhalb der Universität in der Region die volle Weiterbildungsberechtigung nicht nur für Innere Medizin, sondern auch für den Schwerpunkt "Hämatologie und Internistische Onkologie" besitzt.
  
Kontakt



 
Chefarzt der Abteilung:
Dr. Dietrich Braumann
d.braumann@asklepios.com

Ständ. Vertretung:
Dr. Axel Stang
a.stang@asklepios.com 

Sekretariat der Abteilung
Frau Sievers
Tel.: (040) 18 18 81 - 12 11
Fax: (040) 18 18 81 - 49 04
m.sievers@asklepios.com

Transplantations-Einheit
Oberarzt Dr. Hans Salwender
Tel.: (040) 18 18 81 - 12 12
h.salwender@asklepios.com 

Psychotherapeutin
Fr. Dr. Bärbel Kolbe
Tel.: (040) 18 18 81 - 12 14

Tumorklinik
Tel.: (040) 18 18 81 - 22 11
Fax: (040) 18 18 81 - 47 22

Interventionelle Sonographie
Dr. Axel Stang
Tel.: (040) 18 18 81 - 13 08
über die Tagesklinik:
Tel.: (040) 18 18 81 - 12 70
oder Ultraschallzentrum (nicht durchgehend besetzt):
Tel.: (040) 18 18 81 - 12 19

Hämatologisch-onkologische Tagesklinik- Rezeption

Tel.: (040) 18 18 81 - 12 70
Fax: (040) 18 18 81 - 49 50
 

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