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Auf dem Gelände des AK Altona entstand das bundesweit erste "Patientenhotel Storchennest". Familien mit neugeborenen Kindern können sich hier nach der Geburt in eigene Apartments zurückziehen, ohne auf die Sicherheit eines Hochleistungsklinikums zu verzichten."Die Geburt eines Kindes ist in erster Linie ein gesellschaftliches Ereignis - und keine therapiebedürftige Erkrankung", sagt der ehemalige leitende Arzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Volker Lehmann.
Frisch gebackene Familien haben im "Storchennest" die Möglichkeit, sich in die voll ausgestatteten "eigenen vier Wänden" zurück zu ziehen. "Arzt und Hebamme kommen zur persönlichen Betreuung ins Apartment," so Prof. Lehmann, "Stillberatung und -anleitung bieten unsere Kinderkrankenschwestern." Für das "Storchennest" wurden leer stehende Mitarbeiterwohnungen für 600.000 Mark ausgebaut. Ein Apartment kostet 90,51 € pro Tag. Für eine Begleitperson entstehen Kosten von 30 € pro Tag. Einige Krankenversicherungen übernehmen einen Teilbetrag im Rahmen der Einzelzimmer-Zuschlags-Versicherung.
Die Apartments liegen ebenerdig, haben alle eine Terrasse mit Gartenmöbeln. Im Preis enthalten: Vollpension für Mutter, Baby und Begleitperson (drei Mahlzeiten täglich, zur Auswahl stehen vier Menüs); Getränke, Fernseher, Telefon (Ortsgespräche). "Das Konzept stammt aus Skandinavien", so Prof. Lehmann, der Patientenhotels in Malmö und Upsala besuchte. "Dort gibt es große Einrichtungen, die von der staatlichen Fluggesellschaft betrieben werden - inklusive á la carte-Restaurant." Noch ist das Hamburger "Storchennest" ein Pilotprojekt, doch, so Prof. Lehmann, "die Geburtshelfer haben in den vergangenen 20 Jahren begriffen, dass die Geburt mehr ist als ein biologischer Vorgang." |
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