Asklepios Klinik  
   Altona
   
Asklepios | Asklepios Klinik Altona | Patienteninfo | Qualitätsmanagement | Fachabteilungen | Aktuelles | Suche | Impressum        
Diese Seite Drucken
Hydrocephalus
 
Unter einem Hydrocephalus versteht man die Erweiterung der inneren und manchmal auch der äußeren Nervenwasserräume. Die Aufweitung dieser Nervenwasser- (=Liquor-) räume kommt durch einen Liquoraufstau zustande. Der Liquor wird in den Hirnkammern im Innern des Gehirnes gebildet, durchläuft diese und wird schließlich an die Außenflächen des Gehirnes geleitet. Dort wird der Liquor in das Blutgefäßsystem zurückgepumpt und gelangt auf diese Weise wieder in das Blutadergeflecht der Ventrikel. Unter normalen Bedingungen schließt sich so der Kreislauf ordnungsgemäß.
 
Verschlüsse dieser „Wasserleitung“ sind möglich durch anlagebedingte Fehlbildungen, Entzündungen, Blutungen oder Tumoren. Da Liquoraufstau letztlich zu lebensbedrohendem Druck auf das Gehirn führt ist eine Behandlung notwendig.
 
Abb.1a Hydrocephalus vor endoskopischer Behandlung
1. Die äußeren Liquorräume sind aufgebraucht.
2. Der Ventrikel ist aufgestaut.
3. Der vordere Anteil des aufgestauten III. Ventrikels presst sich in die Brückencisterne. 
  
 
 
 
 
   
Abb.1b Hydrocephalus nach endoskopischer Behandlung
1. Die äußeren Liquorräume sind entlastet.
2. Der Ventrikel ist entlastet.
3. Flow-Phänomen an der Perforationsstelle im vorderen Anteil des III. Ventrikels.
 
 
 
 

 
Lange Zeit galt die Anlage eines Ventilsystems, bei dem ein Schlauchsystem von den Hirnkammern in den Bauchraum verlegt wird, als das ideale Verfahren, weil hier primäre operative Komplikationen außerordentlich selten sind. Probleme entstanden allerdings von Anfang an durch die sekundären Komplikationen: Infektion und Malfunktion (Entzündungen und Materialprobleme des Ventilsystems) 
Abb.2 Verschiedene Ventilsysteme
Bei einer bestimmten Wasserkopfform, dem Verschlußhydrocephalus, kann man heute auf endoskopischem Weg die zarte Hirnkammerwand am Boden des III. Ventrikel perforieren und so dem aufgestautem Liquor Abfluss an die Hirnoberfläche verschaffen. 
 
 
 
 
Abb.3 Endoskopische Ventriculostomie am Modell
Die endoskopisch durchgeführte Ventriculostomie gilt heute als das Verfahren der Wahl bei allen Formen des Verschlußhydrocephalus, vor allem deshalb, weil kein Fremdmaterial auf Dauer eingebracht werden muss, dass sich entzünden kann oder einem Verschleiß unterliegt.In unserem Hause werden im Jahr etwa 100 Patienten mit Hydrocephalus behandelt.  
 
 
 
 
 

   
Ausschnitt einer endoskopischen Operation zur Behandlung des Hydrocephalus
Video ansehen (Quicktime, 2,1 MB)
Download Quicktime-Player
Anästhesiologie
Augenabteilung
I. Chirurgie
II. Chirurgie
III. Chirurgie
Gynäkologie
HNO
I. Medizin
II. Medizin
III. Medizin
Neurochirurgie
Neurologie
Radiologie
Pathologie
Urologie
Zahnmedizin
Zentrale Notaufnahme
Kontakt

Leitender Arzt:

kehler

Prof. Dr. Uwe Kehler
Tel: 040 18 18-81 1670
Fax 040 18 18-81 4911
u.kehler@asklepios.com
:: Lebenslauf (PDF)
:: Publikationen (PDF)
 
Ständ. Vertretung:
Dr. Hendrik Tönnies
Tel: 040 18 18-81 1672
h.toennies@asklepios.com
 
Neurochirurgische Ambulanz:
Tel: 040 18 18-81 1675
Fax 040 18 18-81 4986
 
Sprechzeit: Montag - Freitag
09.00 bis 14.00 Uhr
nach Vereinbarung. Anrufbeantworter ausserhalb der Sprechzeit.
 
Im Notfall lassen Sie sich über die Zentrale 040 18 18-81 0 mit dem diensthabenden Neurochirurgen verbinden.