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Angiome sind anlagebedingte Schlagader-/Blutader- (arteriovenöse) Kurzschlüsse (Blutschwämme) deren Aufbau und Differenzierung zum Zeitpunkt der Geburt abgeschlossen ist. Angiome neigen zu Blutungen oder durch Narbenbildungen in der Nachbarschaft zu neurologischen Ausfallserscheinungen und/oder zu Krampfanfällen.
Abb.5 Schema eines arteriovenösen Angioms1. zuführende Schlagader 2. Blutschwamm (Angiom) 3. abführende Blutader mit Schlagaderblut Die Diagnose lässt sich nur durch die cerebrale Angiographie sichern. Die Behandlung der meisten Angiome kann als ein Musterbeispiel der interdisziplinären Behandlung gelten, die im AK Altona vorbildlich durchgeführt werden kann. Der Neuroradiologe verschließt auf interventionellem Weg die zuführenden Gefäße. In gleicher Narkose wird dann das Angiom, sofern es einer Operation zugänglich ist, operiert. Sollte weder die Embolisation der zuführenden Gefäße noch die Möglichkeit einer Operation gegeben sein, besteht noch die Möglichkeit einer Strahlentherapie.
Abb.6 Angiographie eines AV Angioms
Abb.7 Operationsfoto eines AV Angioms Im AK Altona werden pro Jahr etwa 70 Aneurysmen und Angiome behandelt. |
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