Hochmodernes, qualitätsgeprüftes, von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) akkreditiertes Schlaflabor mit sechs stationären Messplätzen, ambulantem Screening CPAP und BiPAP-Therapie, nichtinvasive Beatmung.
:: Welche Störungen können im Schlaflabor erkannt und behandelt werden?
Alle Formen von Schnarchen, Atemminderungen (Hypopnoen) und Atemaussetzern (Apnoen). Hierzu
gehören Atmungsstörungen bei Rachenenge (obstruktives Schlafapnoesyndrom), Übergewicht (Obesitas-
Hypoventilations-Syndrom), Atemstörungen im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei
bestimmten Funktionsstörungen des Atemzentrums z.B. nach Schlaganfällen (zentrales Apnoesyndrom,
Cheyne-Stokes-Atmung), sowie nächtliche Unruhezustände (z.B. Restless-Legs-Syndrom).
Weiterhin diagnostizieren und behandeln wir Erkrankungen, die eine nichtinvasive Beatmungstherapie
benötigen (z.B. neuromuskuläre Erkrankungen, Brustkorbdeformitäten, chronische Atemwegserkran-
kungen).
:: Diagnostik
:: Ambulantes Apnoe-Screening:
Nächtliche Messung von Schnarch-geräuschen, Atemfluss, Brust- und Bauchbewegungen, Körperlage,
Sauerstoffsättigung des Blutes sowie Herzfrequenz zur Feststellung von Atemaussetzern (Apnoen) und
anderen Störungen. Diese Messung, die nach Verkabelung im Schlaflabor zu Hause stattfinden kann,
dient dazu herauszufinden, ob eine weitere Diagnostik im Schlaflabor nötig ist.
:: Polysomnographie
Nächtliche Messung von Hirnströmen, Augenbewegungen, Schnarchgeräuschen, Muskelaktivität,
Atemfluss, Brust- und Bauchbewegungen, Sauerstoffsättigung, EKG, Beinbewegungen und Körperlage.
Diese Messung dient der genauen Analyse von Schlaf- und Atmungsstörungen und dient u.a. der Frage,
ob eine Therapiebedürftigkeit des Schnarchens und der Atemaussetzer besteht.
:: Mundverschlussdruckmessung
Messung der Kraft der Atemmuskulatur zur Feststellung einer Therapiebedürftigkeit zur nichtinvasiven
Beatmung bei verschiedenen Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Myastenia gravis, Amyotrophe
Lateralsklerose), Brustkorbveränderungen (z.B. Skoliose) und chronischen Atemwegserkrankungen (z.B.
COPD).
Polysomnographie, Mundverschlussdruckmessung, sowie mannigfache internistische Untersuchungs-
möglichkeiten apparativer oder nicht-apparativer Art.
:: Therapie
:: CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)
Zuführung eines kontinuierlichen Luftstromes über eine Nasenmaske, durch die ein Kollaps der
Rachenmuskulatur während des Schlafes verhindert wird. Effektive und nahezu nebenwirkungsfreie
Behandlung des Schlafapnoesyndroms.
:: BiPAP (Bilevel Positive Airway Pressure)
Ähnliches Verfahren wie CPAP, allerdings mit unterschiedlichen Luftdrücken für Ein- und Ausatmung. Zur
Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen, die hohe Luftdrücke erfordern, und zur Behand-
lung des zentralen Schlafapnoe-Syndroms.
:: Sauerstoffinsufflationstherapie
Kontinuierliche nächtliche Anwendung von Sauerstoff über eine Nasensonde zur Behandlung des
zentralen Schlafapnoe-Syndroms.
:: Nichtinvasive Beatmung
Druck- oder volumengesteuerte Beatmungsform über Maske zur Unterstützung geschwächter Atem-
muskulatur bei verschiedenen neuromuskulären Erkrankungen (z.B. multiple Sklerose, Myastenia gravis,
Amyotrophe Lateralsklerose), Brustkorbveränderungen (z.B. Skoliose) und chronischen Atemwegser-
krankungen (z.B. COPD).
Weitere Informationen:
:: Flyer - "Das Schlaflabor"