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Stadtroda. [tlz] Manche Ereignisse offenbaren überraschende historische Wurzeln: Bei der Übergabe einer 1000-Euro-Spende des Asklepios-Fachklinikums Stadtroda gestern an die Stiftung Leuchtenburg erinnerte Geschäftsführer Björn Pestinger daran, was das Stadtrodaer Klinikum mit der Leuchtenburg verbindet. Im Jahr I848 waren auf Veranlassung des Herzogs von Sachsen-Altebburg die auf der Leuchtenburg untergebrachten psychisch Kranken ins das eigens neu gebaute Stadtrodaer Genesungshaus - Urzelle des heutigen Klinikums - verlegt worden ... Neben anhaltender Dankbarkeit fur diese landesväterliche Entscheidung veranlasste wohl mehr ein handfester diesem Jahr der erste größere Unterstützer für die Leuchtenburg zu sein. Der amtierende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Leuchtenburg, CDU-MdL Wolfgang Fiedler, sieht darin ein wichtiges Zeichen |
und erhofft sich davon eine "Initialzündung" für weitere Spenden und Unterstützung. Dabei richtet Fiedler den Blick auch nach Jena, Thüringen und weit darüber hinaus. Das ehrgeizige Vorhaben, die Leuchtenburg nach dem Erwerb durch die Stiftung als "Königin des Saaletals" zu einem Thüringer Wahr- und zum tuuristischen Markenzeichen zu entwickeln, erfordere breiteste Unterstützung, sagte der Chefkurator. Besonders Öffentlichkeitswirksam solle dafür mit einer großen Benefizveranstaltung am 25. April geworben werden. Alt-Ministerpräsident Bernhard Vogel habe seine Mitarbeit im Kuratorium zugesagt. "Ob er den Vorsitz übernimmt, das werden wir sehen", sagte, Wolfgang Fiedler.
Geld benötigt für Wege und Wasser
Bevor Stiftung Leuchtenbutg und Förderverein Museum Leuchtenburg weitreichende Pläne für |
eine Erlebnisburg in Angriff nehmen können, sind grundlegende Vorraussetzungen in der Infrastruktur zu schaffen. Fiedler verwies unter anderem auf den "sehr, sehr schlechten Zustand" der Zuwegung, die neu gebaut werden müsse, und auf die Sicherung der Wasserversorgung für Großveranstaltungen, aber auch für den Brandschutz. "Drei bis vier Millionen Euro werden in den nächsten Jahren allein für die dringendsten Dinge benötigt", sagte Fiedler. Die 1000 Euro von Asklepios werden für verschließbare Haupt- und Seitentüre ausgegeben, sagte Ulrike Kaiser, die Stiftungsgeschäftsführerin und Museumsdirektorin. Um die Sicht auf die und von der Burg zu verbessern, wird demnächst wild wucherndes Gehölz zurückgeschnitten. Zu den Jahresvorhaben gehört das Anlegen eines Panoramaweges mit Sichtschneisen für imposante Blicke ins Saaletal. |