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Stadtroda (OTZ/M.S.). Gestern Nachmittag wurde in einer kleinen Feierstunde im Felsenkellersaal Dr. Andrea T. I. Six (55) zur Chefärztin der Klinik für Forensische Psychiatrie im Asklepios Fachklinikum Stadtroda berufen. Mit Frau Dr. Six habe man jemanden gefunden, der gut ins Haus passt. "Sie ist taff, sie wird es gut machen" gab gestern der Ärztliche Direktor Dr. Udo Polzer die bisherige Resonanz von Mitarbeitern wieder. Dr. Six ist seit 1. Juni in Stadtroda. Sie war zuvor elf Jahre im Land Brandenburg als Chefärztin in der dortigen Klinik für Forensik tätig. Ihr sei der Abschied nicht leicht gefallen. Gleichzeitig sei es verlockend gewesen, noch einmal zu wechseln und neue Impulse für die Arbeit zu bekommen, freut sich Dr. Six darauf, ihre Erfahrungen einbringen zu können. Bewundernd sprach sie davon, auf wie viel menschliche |
Wärme, Respekt und Stolz sie in Thüringen, in der Stadtrodaer Klinik getroffen sei. "Das ist eine besondere Kultur, die gepflegt werden muss." Dies hat sich die Chefärztin auch zur Aufgabe gemacht. Bei der Entscheidung für Dr. Six sei mit ausschlaggebend gewesen, dass sie neben ihrer Ärztlichen Tätigkeit auch Volljuristin ist. Diese Doppelqualifikation sei insbesondere für den Maßregelvollzug von Vorteil, weil hier auch gesetzliche Dinge eine Rolle spielen, erklärte Dr. Polzer. Er dankte gleichfalls der bisherigen kommissarischen Leiterin, Dr. Helmburg Göpfert-Stöbe. Sie hatte die Forensik seit März 2007 geleitet. In ihre Zeit fiel der Umzug in das neue Objekt, und unter ihrer Leitung wurde die forensische Psychiatrie erstzertifiziert, mit "hervorragenden Ergebnissen". Die Klinik verfügt über 80 Plätze auf fünf Stationen. Über 100 Mitarbeiter sind hier tätig.
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