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Stadtroda. In Sachen Qualitätsüber-prüfung nimmt das Asklepios Fachklinikum Stadtroda thüringenweit eine Vorreiterrolle ein. Und nIcht nur das. Als erste Einrichtung wurde es nun auch hinsichtlich der Einhaltung von Qualitätsstandards beim Maßregelvollzug überprüft - und als erste Einrichtung deutschlandweit mit dem KTQ-Zertifikat (Kooperation für Transparenz und Qulität im Gesundheitswesen) versehen. Darüber hinaus gab es für den Kliniksbereich zum zweiten Mal das Qualitätssiegel nach 2005. Darüber hinaus ist das Klinikum nun ordentliches Mitglied des Deutschen Netzes gesundheits-fördernder Krankenhäuser e.V. Auf einer feierlichen Veranstaltung gestern Nachmittag im Stadtrodaer Felsenkeller-saal überreichte Dr. Roland Dankwardt, Leiter des Konzernbereichs DRG-, Medizin- und Qualilätsmanagement, die Qualiläts-urkunde an die Klinikleitung um Geschäftsführer Björn Pestinger, den ärztlichen Direktor Dr. Udo Polzer, die Kaufmännische Direktorin Petra Sprengler und Pflegedienstleiterin Elke Jäger. Wir stehen vor einer guten Zukunft und das beflügelt. Wir haben unsere Vorsätze einglöst und Probleme überwunden", dankte Björn Pestinger den Mitarbeiter-innen und Mitarbeitern für deren Einsatzbereitschaft und Leistungskraft, welche zur erneuerten Zertifizierung beitrugen. Die Zertifizierung sie das Ergebnis harter, leidenschaftlicher Arbeit in einer psychiatrischen Klinik, hob Pestinger heraus, dass diese für die Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte viel fordert, ihnen aber wenig zurückgibt. Zugleich verwies er auf eine hohe Mitarbeiter-zufriedenheit. DIes macht er an Fluktuationszahlen fest, die unterhalb des Bundesdurchschnitts liegen. "Das wirkt sich auf den Patienten aus. Er steht im Mittelpunkt."
Die Privatisierung der Klinik wie auch des Maßregelvollzuges bewertete Heinz Fracke, Abteilungsleiter im Thüringer |
Gesundheitsministerium, als richtigen Schritt. Dies bestätigt sich auch bei der Zertifizierung des Maßregelvollzugs. "Das Ergebnis zeigt, dass die Weichen richtig gestellt wurden." Auch dass sich eine Klinik durch Dritte in den Alltag schauen lasse, sei nicht überall selbstverständlich, würdigte er das Bestreben des Hauses, sich einer regelmäßigen Qualitätsbewertung zu unterziehen. Da die Leistung nun auch nach außen hin transparent wird, sei die Mühe lohnenswert. Zugleich kündigte er tarifliche Änderungen für die medizinische und pflegerische Belegschaft an. Dafür seinen Vorschläge für den Bereich Krankenhaus im Land unterbreitet. Erst im Februar ist der neue Maßregelvollzug in Stadtroda bezogen worden. Daher sie es nicht einfach gewesen, auch hierfür das KTQ zu bekommen, hob auch Dr. Udo Polzer heraus. Der Ärztliche Direktor würdigte nochmals den guten Zusammenhalt der Belegschaft. "Alle Berufsgruppen ziehen an einem Strang. Nur so können wir eine optimale Versorgung der Patienten durchführen." Hintergrund des KTQ-Zertifikats ist, dem Patienten Transparenz über das Leistungsgeschehen in Krankenhäusern zu vermitteln. Die Qualitätsberichte können Patienten als Hilfe bei der Auswahl eines Krankenhauses für eine spezielle Behandlung nutzen. Die Themen "Entwicklung medizinischer Qualität" und "Die Gesundheitsprävention an Krankenhäusern" standen in Vorträgen im Mittelpunkt. Mit einem Fest klang gestern der Tag fröhlich aus. Im Hof vor dem Felsenkeller wurden die Mitarbeiter zur "Karibischen Nacht" geladen. Das Music college Erfurt spielte auf. "Diesmal läuft die Versorgung über einen Partner, so dass die Mitarbeiter der Küche auch daran teilnehmen können. Dem Personal auf den Stationen wird das Essen vom Buffet geliefert", so Cornelia Kabis, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit beim Klinikum. |