Das Asklepios Fachklinikum Lübben wurde in den Jahren 1872 bis 1875 als so genannte Korrigendenanstalt durch die Stände der Niederlausitz erbaut. Ab 1891/93 wurde die Einrichtung in eine Heil- und Pflegeanstalt der Provinz Brandenburg umgewandelt, in der man hauptsächlich geistig und körperlich kranke Kinder und Jugendliche versorgte. Der Architekt, Städteplaner und Provinzialkonservator Prof. Theodor Goecke entwarf und baute um 1900 verschiedene Erweiterungsbauten. Allmählich profilierte sich mit dem medizinischen Fachgebiet eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Heute inmitten der Spreewaldstadt Lübben gelegen, ist das Klinikum nach einer umfangreichen Um- und Neubauphase in den 1990er Jahren nicht nur ein denkmalgeschütztes städtebauliches Kleinod, sondern eine den modernsten Ansprüchen gerecht werdende Einrichtung, die durch das medizinische Leistungsspektrum beste Voraussetzungen bietet, um in der Gesundheitsversorgung des Landes Brandenburg einen herausgehobenen Platz einzunehmen.