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Allgemeines zur Klinik für Kinder-Jugendpsychotherapie, Psychotherapie und Psychosomatik

 

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Wir sind für junge Menschen da, die sich in ihrer Leistung und in ihrem  
Verhalten vom Stand gleichaltriger Jungen und Mädchen unterscheiden. 
Zu unseren Patientinnen und Patienten zählen Kinder ab dem vierten
Lebensjahr bis hin zu noch nicht volljährigen Jugendlichen.

Bettenzahl   60 Betten
  und 12 teilstationäre Plätze
Einzugsbereich   südliche Region des Landes Brandenburg (knapp 1 Million Einwohner)
Struktur   5 Stationen zu je 12-14 Patienten, gegliedert jeweils in zwei Gruppen
  2 Stationen für Schulkinder 1.-6. Klasse
  2 Stationen für Jugendliche
  1 Station für Vorschulkinder sowie Kinder mit Sonderschulbedürftigkeit
  1 Tagesklinik mit 12 Plätzen in Königs Wusterhausen
  2 Ambulanzen in Lübben und Königs Wusterhausen
Mitarbeiter   Ärzte, Diplom-Psychologen, Schwestern und Erzieher, Heilpädagogen,  
  Sozialpädagogen, Spiel-, Beschäftigungs- und Sporttherapeuten, angegliederte 
  Klinikschule mit Lehrkräften für 1. - 10. Klasse.
Besuche   Besuche sind an den Wochenenden sowie nach Therapievereinbarung möglich. Jedes
  zweite Wochenende finden Elterngespräche statt, die Bestandteil der Therapie sind,
  anschließend werden die Kinder nach Hause beurlaubt.

Gezielte Therapien für den Weg ins Leben
Breites Behandlungsspektrum
Institutsambulanz
Tagesklinik und Institutsambulanz Königs Wusterhausen
Sozialdienst

Kontakt


Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Luckauer Str.17
15907 Lübben

Sekretariat Frau Ellenrieder
Telefon: (03546) 29-292
Fax:        (03546) 29-408

eMail:
k.ellenrieder@asklepios.com

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Chefärztin

Moehler
 
Privatdozentin
Dr. med. Eva Möhler
Gezielte Therapien für den Weg ins Leben


Welche Kinder werden aufgenommen?

Kinder mit Störungen im Verhalten und in den Leistungen, wie z.B. ständige Unruhe, Konzentrations- und Lernstörungen, Reizbarkeit und Aggressivität, Einordnungs- und Anpassungsschwierigkeiten, Einnässen und Einkoten, Depressivität, Ängsten, Unsicherheiten, Essstörungen, Kopfschmerzen, Anfallsleiden, Behinderungen bzw. Entwicklungsrückständen, psychotischen Erkrankungen und Drogenproblemen, aber auch Kinder mit Epilepsie.
Wie lange dauert eine Behandlung?

1. Diagnostik: 2 - 4 Wochen

Zunächst werden verursachende und aufrechterhaltende Bedingungen für die vorhandenen Störungen ermittelt, zusätzlich der bisherige Entwicklungsverlauf, die psychologischen Leistungsvoraussetzungen, der körperliche und neurologische Entwicklungsstand, die Lernfähigkeit und Verhaltensbereitschaften, die Lern- und Umweltbedingungen.

2. Therapie: 2 - 6 Monate


Wenn sich Kind bzw. Jugendlicher, seine Bezugspersonen und die Therapeuten einig darüber sind, dass eine Behandlung sinnvoll und möglich erscheint, wird ein gemeinsamer Behandlungsplan aufgestellt, je nach Einzelfall mit Psychotherapie (einzeln und in der Gruppe), Beschulungen, Beschäftigungs- und Arbeitstherapie, Sport, Spiel und Freizeit, medikamentöse Behandlung, Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen.


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 Im Rahmen der auf die unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmten
 Therapien setzen wir uns dafür ein, dysfunktionales Verhalten durch
 neue Bewertungshaltungen und zielführende Verhaltensweisen zu 
 ersetzen.
 Die Behandlung beinhaltet störungsspezifische Gruppen- und
 Einzelpsychotherapie, erforderlichenfalls medikamentöse
 Behandlungsmaßnahmen, Bewegungs-, Sport- und Musiktherapie,
 kreative und technische Ergotherapie, Beschulung und aktive
 Freizeitgestaltung.
 Eltern und Bezugspersonen werden planmäßig miteinbezogen.
 Wir sind für junge Menschen da, die sich in ihrer Leistung und in ihrem
 Verhalten vom Stand gleichaltriger Jungen und Mädchen unterscheiden. 
 Zu unseren Patientinnen und Patienten zählen Kinder ab dem vierten
 Lebensjahr bis hin zu noch nicht volljährigen Jugendlichen.  
 Unsere Stationen sind dem Alter entsprechend in passende
 Arbeitsbereiche gegliedert.
 Die Therapien sind auf die unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmt
 und erfolgen sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit (je sechs
 etwa Gleichaltrigen ca. acht Wochen lang).
 Regelmäßige Teamberatung, in die die jungen Patienten täglich aktiv
 einbezogen werden, sowie eine multiprofessionelle Teamarbeit sind
 wichtige Bausteine unserer Behandlungserfolge. Das Team besteht aus
 Ärzten und Psychologen, Krankenschwestern und Erziehern, Sport-,
 Bewegungs-, Musik- und Ergotherapeuten, Lehrern, Ernährungsberatern.
   
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Vortrag


Anlässlich der Einführung als Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am 10. 10.2007

"Ein Platz für Kinder?
Kinder- und Jugendpsychiatrie im 21. Jahrhundert"
(pdf 1.2 MB)

Oberärzte

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Dr. Tobias Hülsey

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Regine Rieger

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Thomas Schirmer


Breites Behandlungsspektrum

 Neurofeedback in der Behandlung von ADHS
Mit Beginn 2008 bieten wir für Kinder mit ADS/ADHS ein spezielles apparatives Training an, das Neurofeedback, welches auf lerntheoretischer Grundlage basiert.  Dieses Verfahren kann mehreren internationalen Studien zufolge eine medikamentöse Behandlung ergänzen oder auch in einigen Fällen ersetzen. Die Kinder lernen in Form eines Computerspieles, ihre Gehirnströme in Richtung fokussierter Aufmerksamkeit und Impulskontrolle zu beeinflussen. Die Wirksamkeitsdauer überstieg in diesen Studien (Bitte link einfügen) die einer herkömmlichen Stimulantientherapie.  Der Einsatz dieses Verfahrens erfolgt in enger Kooperation mit universitären  Zentren und stellt einen wichtigen Meilenstein in der Therapie der Aufmerksamkeitsstörung dar.

Autismus-Spektrum-Störungen
Mit Beginn 2008 erfolgt der Ausbau des diagnostischen und therapeutischen Schwerpunktes ‚Autismus-Spektrum-Störungen’. Wir bieten den Einsatz der diagnostischen Beabachtungsskala für autistische Störungen(ADOS), Elterninterviews (ADI) sowie ein spezifisches Testverfahren zur Erkennung von von Gefühlen anhand des Gesichtsausdruck (FEFA) welches wir auch in der Einzelbehandlung als spezifisches und wirksames (Bölte, S., Hubl, D., Feineis-Matthews, S., Prvulovic, D., Poustka, F. & Dierks, T. (2006). Facial affect recognition training in autism: can we animate the fusiform gyrus? Behavioral Neuroscience, 120, 211-216.) Trainingsverfahren einsetzen.


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 Wir behandeln alle kinder- und jugendpsychiatrisch bedeutsamen
 Störungsbilder wie Entwicklungsstörungen, Lern- und Leistungsstörungen,
 Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS/ HKS), Störungen
 des Sozialverhaltens, Anpassungsstörungen, affektiv-emotionale
 Störungen, schizophrene Erkrankungen, psychosomatische Störungen,
 Enuresis, Enkopresis, Tic-Störungen, Angst- und Zwangsstörungen,
 suizidale Krisen und selbstverletzendes Verhalten, Ess-Störungen,
 organische Psychosyndrome, Alkohol- und Drogenprobleme.
 Bevor wir mit der Behandlung beginnen, erfolgt eine umfassende 
 Psychodiagnostik. Aufgrund der Diagnoseergebnisse legen wir die
 therapeutischen Maßnahmen fest. 
 Richtige Lösungen finden und Fehler vermeiden, das gilt sowohl für das
 Lernen in der Schule wie für den Umgang mit anderen Kindern und den
 Erwachsenen. Sich selbst erkennen, seine Stärken und Schwächen
 einschätzen, sich neuen Aufgaben stellen, Verantwortung für das eigene
 Verhalten übernehmen - das sind wesentliche Ziele der  "Psychotherapie". 
 Liegen Hinweise auf Störungen in der Hirntätigkeit vor, werden zusätzlich
 auch Medikamente eingesetzt, wenn sie eine günstige Wirkung erzielen.

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Link


::Funktionsdiagnostik

::Klinisches und
  Liquorlabor

::Ambulanzen

Institutsambulanz

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 Für ambulante Behandlungen - vorrangig für die vor- und nach- stationäre 
 Betreuung - steht die Institutsambulanz zur Verfügung, wobei eine
 Überweisung durch niedergelassene Fachärzte bzw. Psychotherapeuten
 erforderlich ist.

 Für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Anfallsleiden ist eine
 Spezialsprechstunde eingerichtet.
 Auch bei den ambulanten Behandlungen arbeiten die unter- schiedlichen
 therapeutischen Bereiche nach einem abgestimmten Behandlungsplan
 zusammen.

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Tagesklinik und Institutsambulanz Königs Wusterhausen

Nah am Alltag
In der Region Königs Wusterhausen bieten wir unseren Patienten auch die Möglichkeit einer tagesklinischen Diagnostik und Behandlung an. Auf diesem Weg können die Kinder und Jugendlichen in ihrem sozialen Umfeld verbleiben und trotzdem von einer umfangreichen und vielseitigen Therapie profitieren. Eltern, Lehrer und andere wichtige Bezugspersonen des Patienten  werden  eng in den Behandlungsprozess einbezogen, Therapiefortschritte können im häuslichen Alltag erprobt und gefestigt werden. Ein Fahrdienst gewährleistet den täglichen Transport der Patienten.
Für weitere Informationen nutzen Sie bitte unsere Downloadseite.
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Sozialdienst

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Entsprechend der Erfordernisse im Einzelfall werden Außenkontakte geregelt (Heimaufnahmen, Schulprobleme, Berufsvorbereitung, Kontakte im sozialen Umfeld, Kooperation mit Jugendhilfe).



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Aktuelle Forschungsprojekte am Asklepios Fachklinikum Lübben (PD Dr. med. Eva Möhler)

ADS und Stress:
Im Rahmen standardisierter ADS-Diagnostik mit modernsten Verfahren (TAP, Qb-Test) und objektiver Stressbelastungs-Messverfahren wird der Einfluss prä- und perinataler Stressbelastungen auf eine floride ADS-Symptomatik mit einer Vergleichsgruppe gesunder Kinder erfasst im Rahmen eines Promotionsprojektes (I. Lietzke).

ADS und Therapieprofil:
Im Rahmen der standardisierten ADS-Diagnostik werden Therapieprofile gegeneinander Verglichen hinsichtlich Erfolg und Stabilität der Symptombesserung. Dabei wird zusätzlich der Aachener Aufmerksamkeitstest (Gaugel) eingesetzt. Auch dieses Projekt ist ein Promotionsprojekt (T. Schirmer). Ein  Zweig ist dabei die Evaluation der Neurofeedback-Methode, eines innovativen Therapieverfahrens zur Behandlung der ADHS (bitte link zu Datei Essentials).

Neuropsychologische Funktionsdiagnostik beim Borderline-Syndrom:
In diesem jetzt geplanten Projekt werden neuropsychologische Parameter wie Arbeitsgedächtnis  und Response Inhibition mithilfe der CANTAB-Batterie, einem standardisierten Instrument  zur Erfassung exekutiver Funktionen erhoben werden. Dabei soll eine Gruppe von Jugendlichen mit Borderline Persönlichkeitsstörung verglichen werden mit einer Gruppe von Jugendlichen, die an einer reinen Depression oder Sozialangststörung leiden sowie einer gesunden Kontrollgruppe. Es handelt sich dabei um ein Promotionsprojekt (R. Weinrich).
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