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Leiter des Fachbereichs


Bombach


 
  Kontakt:
  Dipl.-Psych. Lutz Bombach

  Telefon:
  (03546) 29-328/  329

  Fax:        (03546) 29- 242
 
  eMail:
  l.bombach@asklepios.com



 

Fachbereich für Sozialpsychatrische Rehabilitation


Der geordnednete Weg in die Eigenständigkeit
Inmitten einer gepflegten Gartenanlage und außerhalb des eigentlichen Klinikgeländes ist der Fachbereich (Heimbereich) in einem schönen Backsteingebäude untergebracht. Hier werden chronisch psychisch Kranke bzw. psychisch behinderte Menschen betreut, die trotz angemessener ambulanter und stationärer psychiatrischer Behandlung ihre sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten soweit eingebüßt haben, dass sie die Anpassung an das selbständige tägliche Leben ohne die speziellen überbrückenden Hilfen des Fachbereichs nicht mehr leisten können. Ziel ist es, Eingliederungshilfe gemäß § 54  SGB XII zu leisten sowie Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nach § 1, 26 SGB IX  zu erbringen.

Stufenkonzept führt zum ErfolgDer Fachbereich umfasst 34 Betten und wurde im April 1993 von der damaligen Sozialministerin Regine Hildebrandt eröffnet. Die angebotenen psychosozialen Leistungen werden auf der Basis eines Bezugsbetreuungssystems erbracht und durch eine multiprofessionelle Teamarbeit gesichert. Unser Konzept basiert auf einem Psychiatrieverständnis, das eine gemeinde- bzw. gebietsnahe Versorgung der Bewohner mit dem Ziel der selbstständigen Lebensführung vorsieht. Der rehabilitative Aspekt unseres Fachbereiches beinhaltet ein Stufenprogramm, das den verschiedenen individuellen Bedürfnissen und Erfordernissen der Bewohner gerecht wird. Dabei stellen gruppenübergreifende, tagesstrukturierende Angebote sowie Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten einen wesentlichen Schwerpunkt zur Förderung und Erhaltung von lebenspraktischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Fertigkeiten unserer Bewohner dar. Im Prozess der Rehabilitation werden in einem spezifischen therapeutischen Milieu die medizinischen, psychosozialen, soziotherapeutischen und arbeitsfördernden Maßnahmen integrativ miteinander verknüpft. Zielsetzungen unserer Arbeit sind:

punkt1 größtmögliche Selbständigkeit in allen persönlichen Belangen sowie in der Lebensgestaltung
punkt1 Förderung und Erhaltung der lebenspraktischen Tätigkeiten
punkt1 Erhalt und Training hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
punkt1 Hilfe und Anleitung zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
punkt1 Umgang mit Krisensituationen
punkt1 Erleben und Erlernen der sozialen Kompetenz
punkt1 gruppenübergreifende beschäftigungs- und arbeitstherapeutische Angebote

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Strukturierung in Betreuungsebenen

FSR1

 Sie gestattet es uns, den Bewohner entsprechend seiner derzeitigen individuellen Leistungsmöglichkeiten in die 
 nächst höhere oder niedrigere Betreuungsebene einzustufen, ohne dass er aus seinem sozialen Bezugssystem
 ausgegliedert wird. Somit kann der Stand der psychosozialen Rehabilitation jederzeit kontrolliert und beeinflusst
 sowie der nächste Schritt gezielt vorbereitet werden.
 
 Förder- und Therapiemaßnahmen im Fachbereich

 punkt1 Förderung und Erhaltung der individuellen Selbständigkeit
 punkt1 lebenspraktisches Training punkt1 Bewegung und Mobilität punkt1 Hauswirtschaftliches Training  punkt1 psychosoziale Maßnahmen punkt1 Konzentrations- und Gedächtnistraining punkt1 Entspannungs- und Musiktherapie punkt1 Umgang mit Krisensituationen punkt1 Erleben und Erlernen der sozialen Kompetenz punkt1 Arbeits- und Beschäftigungsangebote 
 Die Ablösung von der Einrichtung sowie die Einbindung bzw. Kontaktaufnahme zu gemeindenahen Einrichtungen 
 freier Träger, Sozialpsychiatrischer Dienste und Vereine, anderen Hilfeangeboten wie Familienpflege,
 Wohngemeinschaften und Selbsthilfegruppen sowie nachbehandelnder Ärzte sind ebenfalls wichtige Bestandteile
 unseres therapeutischen Handelns.
 Dieses gestufte System der sozialpsychiatrischen Rehabilitation macht eine wesentliche Besonderheit unserer 
 Einrichtung aus und unterscheidet sie somit grundsätzlich von Einrichtungen, die auf eine langfristige bzw.
 lebenslange Betreuung von psychisch kranken Menschen ausgerichtet sind.
Uwe
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