Anästhesie / Intensivmedizin

anaesthesie_arzt

Dr. med. Thomas Kühnast
Chefarzt

Telefon: 03443 / 40-1141
eMail: t.kuehnast@asklepios.com

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Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin verfügt über 13 Mitarbeiter, die im Jahr über 5 000 Anästhesien durchführen. Dabei werden Narkosen und Regionalanästhesien für folgende Fachbereiche durchgeführt:

 Allgemeinchirurgie
 Gynäkologie und Geburtshilfe
 Innere Medizin
 Unfallchirurgie
 Urologie


Ab 01.01.2003 Gefäß- und Thoraxchirurgie
In den 6 modernen neu eingerichteten Operationssälen steht moderne Technik zur Verfügung.
Die Narkoseeinleitung erfolgt in Vorräumen, die vom Beatmungs- und Überwachungsstandard dem der Operationssäle entsprechen. Damit ist dafür gesorgt, dass unsere Patienten ungestört einschlafen können, ohne den eigentlichen Operationsbereich überhaupt zu sehen.
Neben Vollnarkosen ist die Durchführung von Regionalanästhesien ebenfalls möglich. Während des operativen Eingriffs kann der Patient über Kopfhörer Musik hören oder aber unter dem Einfluß von Beruhigungsmitteln schlafen. Bei endoskopischen Eingriffen besteht zum Teil sogar die Möglichkeit den Eingriff auf dem Monitor mit zu verfolgen.
Ein besonderer Bereich der Regionalanästhesie ist der in der Geburtshilfe. Hier wird sie nicht nur zur Durchführung von Kaiserschnitten eingesetzt, sondern kann auch zu einer schmerzarmen Geburt (Periduralanästhesie) beitragen.
Schmerzbekämpfung nach operativen Eingriffen nimmt in der Anästhesie immer mehr Raum ein. Diese ist zum Teil durch Regionalanästhesieverfahren mit Kathetertechniken zu erreichen. Patienten mit Schmerzkathetern werden durch unsere Klinik auch über den operativen Zeitraum betreut.
Nach einer durchgeführten Operation gibt es für den Patienten zwei Möglichkeiten der Nachbetreuung.
Der überwiegende Teil wird die ersten Stunden nach dem Eingriff in einem modern eingerichteten Aufwachraum verbringen, der mit Überwachungsgeräten so ausgestattet ist, daß Probleme in der direkten Phase nach der Operation sofort erkannt und behandelt werden können.

Nach großen Operationen oder bei Patienten mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen macht es sich erforderlich die Überwachung über 24 Stunden und mehr auszudehnen und gegebenenfalls auch verschiedene wichtige Körperfunktionen zu unterstützen oder zu ersetzen. Dafür steht in unserem Haus eine mit 7 Betten ausgestattete Intensivstation zur Verfügung. Zur Zeit ist an 3 Plätzen eine Beatmung möglich.

Die Intensivstation

Die Intensivstation der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin befindet sich derzeit noch im Altbau des Klinikums und muß somit noch mit der räumlichen Enge leben. Wir haben für 7 Patienten Platz, die trotz dieser Tatsachen nach den modernen Standards der Intensivmedizin versorgt werden. So stehen zur Zeit in 3 Einzel- und 2 Doppelzimmern 3 Beatmungsplätze zur Verfügung. Die Kapazität an Beatmungsmöglichkeiten soll in den nächsten Monaten aufgestockt werden, um dem größer werdenden Spektum unseres Hauses weiterhin gerecht werden zu können. Zudem ist selbstverständlich jeder Patientenplatz mit Herz-Kreislaufmonitoring ausgestattet, verfügt über Spritzen- und Infusionspumpen.
Zudem sind in nächster Zeit die Anschaffung eines Hämofiltrationsgerätes und eines Blutgasanalysegerätes geplant. Dies alles soll uns in die Lage versetzen unsere oft schwer kranken Patienten immer besser zu versorgen.

Aber alle modernen Geräte können nur dann zum Erfolg beitragen, wenn auch das Umfeld stimmt. Dafür steht ein gut geschultes Schwestern-Team zur Verfügung, welches sich einfühlsam um jeden Patienten kümmert.

Für das Jahr 2005 ist der Umzug des Intensivbereiches in den Neubau geplant. Dort werden dann 16 Betten für die Patienten aller operativen Fächer und der Inneren Medizin auf einer indisziplinären Intensivstation zur Verfügung stehen.