Asklepios Weserbergland-Klinik
Gästebuch

Willkommen im Gästebuch der Asklepios Weserbergland-Klinik. Im unteren Abschnitt können Sie die bisherigen Eintragungen lesen.

Wir freuen uns, dass Sie unser Web-Angebot genutzt haben. Damit wir unserem eigenen Anspruch gerecht werden und unsere Angebote stetig verbessern, können Sie sich aktiv mit Ihrer Meinung hier im Gästebuch einbringen. Schreiben Sie ein paar Zeilen zu dem was Sie gut oder schlecht gefunden haben, wo Sie Informationen nützlich oder überflüssig fanden oder was Sie sonst noch an Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschlägen o.ä. haben. Auch wenn uns Lob natürlich am meisten anspornt, haben wir ebenso ein offenes Ohr für konstruktive Kritik.

Mit freundlichen Grüßen
Oleg Giese (O.
Giese@asklepios.com)
Geschäftsführer

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10.02.2008 19:18

Hartmut Otto

Coswig-Anhalt
mit Ihrem Konzept gelingt, eine Menge Lebensqualität für Ihre Patienten neu zu erschliessen.Besonders danke ich Frau Nußbaum als behandelnde Ärztin, Herrn Reuter (KG), Frau Dewenter (Logopädie)sowie Frau Bergner (Atemtherapie) für ihre engagierte Arbeit.

Schön wäre es, wenn neben der ausgez. mediz./physiotherap. Betreuung sich auch bestimmte Rahmenbedingungen (z.B.Sicherheit und Ausstattung der Patientenzimmer)dem Niveau anderer Reha-Einrichtungen angleichen würde. Mit vielen guten Wünschen für Ihre weitere erfolgreiche Arbeit
verbleibt
Ihr Hartmut Otto

29.12.2007 14:19

Günter Wolsing

Hamburg
Nach einem Hirnstamminfarkt mit Drehschwindel und Gangunsicherheit (so die ärztliche Diagnose) wurde ich am 15 November 2007 vom Patientenfahrdienst der Asklepios - Weserberglandklinik zu Hause in Hamburg abgeholt und nach meiner Entlassung aus der Klinik am 5. Dezember 2007 auch wieder nach Hause gebracht. Die Fahrten waren vorbildlich auf meine Bedürfnisse abgestimmt, mit Pkw, und flott und sicher durchgeführt. Mein Dank gilt beiden Fahrern.
Der Empfang in der Klinik, wie auch die spätere Betreuung, war auf beiden Ebenen, sowohl Rezeption wie auch Station A5, warm und freundlich und vermittelte mir sofort ein vertrauensvolles Gefühl. Das bestätigte sich zum einen mit dem ersten, durch meine nachmittägliche Ankunft verspäteten Mittagessen, was mir auf dem Zimmer serviert wurde und noch bemerkenswert warm war. Das servierende junge Mädchen, nach ihren eigenen Worten - in Ausbildung -, wirkte auf mich wie ein kleiner Sonnenschein, so nett, adrett und freundlich. Dieser Eindruck hat sich in der Folgezeit, in der ich sie immer wieder beobachten konnte, bestätigt. Zum anderen war ich durch die Art, wie die erste Visite durch die Stationsärztin, ebenfalls auf dem Zimmer, durchgeführt wurde, beeindruckt. Sie befragte mich nicht nur nach meinen Beschwerden, die zur Anschluss - Reha geführt hatten, sondern auch nach meinem Umfeld und persönlichen Interessen, um mich ärztlich und therapeutisch richtig einschätzen und versorgen zu können. Das alles gab mir die Gewissheit, hier richtig zu sein, um mich nach meinem "Schwächeanfall" wieder fangen zu können.
Das hat sich dann auch beim weiteren Aufenthalt in der Klinik bewahrheitet. Die angesetzten Therapien waren sinnvoll und wurden von kompetenten Therapeuten durchgeführt bzw. überwacht. Auch hierbei kann ich auf die freundliche, zuvorkommende Art sowie zielgerichtete Behandlung bei Einzelanwendungen oder in der Gruppe nur lobend hinweisen. Folterkammer, man kann auch Gerätesaal sagen (oder umgekehrt?), Behandlungsräume wie auch das Bewegungsbad waren zweckmäßig, alles war da, mehr braucht s nicht zum körperlichen Wohl.
Komme ich jetzt zum leiblichen Wohl. Der Speisesaal ist keine Offenbarung. Gemütlich ist er nicht, erfüllt aber seinen Zweck, und das ohne Einschränkung. Es ist ja auch kein Hotel, sondern eine Klinik. Trotzdem, meine ich, wären vorsichtige Gedanken zu einer gewissen Umgestaltung nicht verschwendet. Das soll allerdings keine negative Kritik sein, halt nur eine kritische Meinungsäußerung. Die Betreuung war allerdings aufmerksam und vorbildlich, das Essen abwechslungsreich und schmackhaft, wie auch die Büffets, morgens und abends, reichhaltig und ansprechend waren.
So, hab ich alles gebührend erwähnt und auch nichts Wesentliches vergessen? Lang genug ist der Eintrag ja geworden. Ich hätte auch mit einem - Rundumschlag - sagen können, alles in der Klinik und was meine Behandlung betraf war paletti. Damit wäre ich aber der Sache nicht gerecht geworden. Dafür ist der Betrieb in einer Kurklinik zu vielseitig. Ich meine dass es wert war, alles was mich betroffen hat, um mich zu fangen und nach der Gehirnattacke wieder aufzurichten, hier aufzuführen. Alles kleine Teilchen, die zusammen aber ein Ganzes ergeben haben...

Die Klinik bot das ideale Umfeld, mir an anderen Patienten vor Augen zu führen, was mir hätte passieren können - oder auch schlimmeres. Gemessen an den schweren Behinderungen vieler anderer Patienten wurden meine eigenen für mich nichtig, traten in den Hintergrund. Ich versuchte, bei meinen Wegen zu den Anwendungen anderen im Vorbeigehen Mut zuzusprechen, sie zu positivem Denken anzuregen. "Binsenweisheiten", sag ich jetzt mal, wie zum Beispiel der Unterschied zwischen abfinden mit einer Behinderung oder sich auf sie einzustellen wurden von meinen Mitpatienten, ob alt oder jung, verstanden und häufig mit einem dankbaren Lächeln quittiert. Und das gab mir mehr zurück, als ich habe geben können.Das brauchte ich, um mein eigenes Tief zu überwinden, mich wieder aufzurichten. Ganz abgesehen von den Therapien hatte alleine dadurch die Kur für mich einen unerwarteten Erfolg, woran ich mich noch lange erinnern und wovon ich zehren werde. Ich muss ehrlich gestehen, dass diese drei Wochen Anschluss - Reha mir gut getan haben. Eigentlich waren sie für mich die ruhigsten und stressfreiesten Wochen des ganzen Jahres, wenn ich den Anlass einmal außer Acht lasse (einen Tag vor meinem 80sten Geburtstag abrupt aus dem Verkehr gezogen). Und damit endet mein Loblied auf die Asklepios Weserbergland - Klinik. Mein Dank gilt Ärzten, Schwestern, Pflegern, Betreuern und Therapeuten wie auch der Verwaltung gleichermaßen.

Günter Wolsing

06.11.2007 22:26

Ilke Schönenberg

Bochum
Die unendliche Geschichte oder der 22. Aufenthalt in der Asklepios Weserbergland-Klinik
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Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde irgendwann kamen dann diverse Virenerkrankungen dazu eine davon nannte sich Poliomylitis. Dieser Name musste für mich schon als Baby so interessant geklungen haben, dass ich nicht umhin kam, die Infektionsabteilung aufzusuchen und laut hier zu schreien, um dann für meine Neugier, ein Leben lang mit, auf mich ganz speziell abgestimmten, mehr oder weniger lustigen Folgeerscheinungen wie das PPS bestraft zu werden.

Eine, weniger lustige, Folgeerscheinung ist, dass sich erst mein Rentenversicherungsträger und seit vielen Jahren meine Krankenkasse regelmäßig, als Kostenverursacher, mit mir herumärgern muss, indem mein behandelnder Arzt und ich, mit meinem unbändigen Willen nach noch einigen Jahre lebenswerten Lebens, darauf bestehen werde und das auch in Zukunft, jährlich in der Weserbergland-Klinik rehan zu dürfen.

Gott sei Dank (er scheint da etwas gut machen zu wollen), habe ich eine Krankenkasse gewählt, in der nicht nur kompetente, sondern auch verständnisvolle Mitarbeiter für mich zuständig sind, die sich nicht scheuen, Einzelfallentscheidungen zu treffen und diese auch gegenüber Kritikern in den eigenen Reihen durchsetzen.

Auch in diesem Jahr und das ganz ohne diese, nach Aktenlage entschiedene Ablehnung, die vom beratenden MDK immer wieder gerne mit der Formulierung ambulante Therapien wurden nicht ausgeschöpft begründet wird und den dann folgenden Widerspruchskampf, für den meist die Kraft fehltwurde einem Aufenthalt zugestimmt.

Ob die Damen und Herren sich wohl vorstellen können, dass unser ganzes Leben ambulante Therapie ist und sie das auch nachvollziehen könnten, wenn sie sich eine Spinalanästhesie setzen und einen Arm auf den Rücken binden lassen würden? Sich dann anzuziehen, umzusetzen, im Bett umzudrehen, Toilettengänge und Waschen bewältigenwie lustig das wohl anzusehen wäre.

Nun denn, mir ermöglichte man einen erneuten Aufenthalt in Höxter, von dem ich nun berichten werde:

Wie in jedem Jahr meldete ich mich nach dem OK meiner Krankenkasse in der Klinik an und bat um die Unterbringung auf der Station und in dem Zimmer, das mit den notwendigen Hilfsmitteln ausgestattet ist und mir so viel Selbstständigkeit wie möglich gestattet. Man versprach mir, sich zu bemühen und ich organisierte das Packen von Klappboxen mit diverser Kleidung, die für eine Reha notwendig ist (oder auch nicht, da bin ich ganz Frau*ggg) und sonstigen Gegenständen.

Das System mit den Klappboxen habe ich von einer Poliofreundin übernommen. So erspart man sich das ständige Ein- und Auspacken und man kann alles wunderbar vorsortieren. Am Zielort angekommen macht die Begleitung den Schrank auf, verteilt die Boxen in die vorhandenen Schrankfächer, hängt die Jacken auf, die Box mit den Waschutensilien wird ins Bad und das Bild der Lieben auf den Nachtschrank gestelltfertig rückwärts funktioniert es ähnlich!

Geplant, getanGepäck, Rollstühle und andere Hilfsmittel ins Auto geladen, 2 Stunden Anreise, ausladen, anmelden, einräumen, im Bistro gemeinsam zu Mittag essen, noch einen Kaffee getrunken, sich verabschiedet und der Klinikalltag kann beginnenmit der Aufnahmeuntersuchung! Durch die bereits vorhandenen Unterlagen gestaltet sich diese meist unproblematisch, lediglich neue Beschwerdebilder und Verschlechterungen werden erörtert und anschließend der Behandlungsplan besprochen und zusammengestellt.

Ich habe beschlossen, etwas kürzer zu treten und nicht täglich bis zur Erschöpfung von Anwendung zu Anwendung zu hetzen, sondern viel Zeit im Schwimmbad zu verbringen, nach jeder Behandlung Zeit für Pausen einzuplanen, denn manchmal ist wendiger mehr! Mein behandelnde Arzt war darüber hoch erfreutscheint das verrückte Poliohuhn doch endlich ruhiger zu werden*g!

Wir reisen immer an einem Sonntag an, damit meine Begleitperson keinen Urlaub nehmen muss, die Terminierung der Therapien beginnt so erst am Montagmorgen und es bleibt ausreichend Zeit zum Eingewöhnen, Ausruhen, Erkunden von Neuerungen sowie dem Finden von Patienten, mit denen man schon einmal einen Aufenthalt gemeinsam verbracht hat und die einem über das erste Heimweh hinweg helfen.

Spätestens beim Abendbrot um 18.00 Uhr lernt man seine Tischnachbarn kennen, beschnuppert sich und ein erster Erfahrungsaustausch findet statt. Danach verschwinde ich meist schnell in die Heiaso eine Anreise und die Aussicht auf 4 Wochen Schwerstarbeit machen müde.

Wenn Engel*g reisender Tag beginnt, nach dem Aufstehen um 6.30 Uhr, mit einem tollen Sonnenaufgang! Mein Magen knurrt, denn schon das Umsetzen, die Körperpflege sowie das Anziehen sind ein Kraftakt und so mache ich mich auf ins Bistro, in das auch der Speisesaal integriert ist.

Für Frühstück und Abendbrot wird ein Buffet aufgebaut und die angerichteten Platten, Brot, Butter, Salate und was noch alles dazugehört sind reichhaltig und relativ gut erreichbar. Das Mittagessen, man kann zwischen 3 Gerichten wählen, wird am Tisch serviert. Wenn Hilfe nötig ist, machen das nette Heinzelmädchengeduldig und stets freundlich.

Hmmmmlecker Kaffee getrunken, knusprige Roggenbrötchen gegessen, ein wenig geplaudert und dann schnell ins Zimmer und nachschauen, ob der Plan schon da ist, damit die Arbeit beginnen kann. Tatsächlich, da liegt er, in voller Schönheit und ich bin ausgesprochen zufrieden, denn ich darf in den nächsten Wochen, täglich, oder wechselnd oft auch samstags, folgende Therapien in Anspruch nehmen:

Bewegungsbaddas mir ermöglicht, mich ohne Schwerkraft zu bewegen. Meine Wirbelsäule wird entlastet und gleichzeitig gestreckt, was meine Skoliose mir mit Schmerzfreiheit dankt und deshalb widme ich dieser Therapie viel Zeitmindestens eine Stunde täglich.

Das Schwimmbad der Klinik ist 15 m lang, darf genutzt werden, wann immer man Zeit und Lust hat, ist angenehm temperiert (34), es gibt einen Liegelifter und einen Therapeuten, der während der gesamten Öffnungszeit behilflich ist beim Aus- und Ankleiden, Duschen und der die Stationen informiert, wenn ein Patient die Wege nicht alleine bewältigen kann, also abgeholt werden muss.

Massagegesamter Rücken, die Verspannungen durch Fehlhaltungen beheben soll und so ebenfalls zur Schmerzfreiheit beiträgtWohlfühleffekt inklusive*g!

Stehtischeine unterstützende Maßnahme für stehunfähige Patienten. Ziele sind hier die Verbesserung der Herz-Kreislaufregulation, eine Kontraktur- und die Osteoporoseprophylaxe.

Interferenzstromdiese wirkt je nach Frequenz und Intensität schmerzstillend, mobilisierend und fördert die Durchblutung.
Es werden zwei Druck-Saugpumpen im Bereich der Schmerzregion angebracht. Durch den Fluss der mittelfrequenten Ströme wird eine Wirkung auf das Gewebe in der Tiefe erreicht.
Kombinierter Reizstrombei mir angewandt zur Kräftigung der Lendenwirbelmuskulatur und Schmerzlinderung.

Es werden zwei mit Metall beschichtet längliche, ca. 10 cm breite Elektroden mit Wasser befeuchtet und an den vom Arzt beschriebenen Stellen angelegt, durch die dann verschiedene Ströme in die Muskulatur geleitet werden.

Physiotherapie30 Minuten eine Behandlung die an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst ist. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/ Ressourcen) und eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.

Schlingentisch eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es wird der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Dadurch werden Wirbelsäule und Gelenke entlastet. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden. Darüber hinaus können durch den Therapeuten intermittierende Extensionen ausgeführt werden oder ein Dauerzug in eine gewünschte Richtung angelegt werden.

Heiße Rolleein Frottierhandtuch wird trichterförmig zusammengerollt und auf die innerste Schicht heißes Wasser gegossen. Der zu behandelnden Körperteil wird kurzzeitig berührt. Eingesetzt wir die heiße Rolle zum Beispiel bei Muskelverspannung oder als Vorbereitung auf krankengymnastische Übungen (Bewegungstherapie).

..beides Therapien, die ich persönlich sehr schätze (man muss sich nicht so anstrengen*g)!

Atemgymnastik30 Minuten diese dient der Stärkung der gesamten Atemmuskulatur im Brust- und Rückenbereich, damit auch der Bronchial- und Lungenfunktion und letztlich der Verbesserung der Sauerstoffaufnahme.

MTT = Medizinische Trainingstherapiemit gezielten Trainingsreizen in den Bereichen Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer wird eine erhöhte Belastbarkeit des Bewegungsapparates und des Herzkreislaufsystems erreichtdies führt zu erhöhter Leistungsfähigkeit. Sie wird eingesetzt bei verminderter Belastbarkeit des Bewegungsapparates, allgemeiner Dekonditionierung sowie bei Überlastungsproblemen und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates.

All diese Therapien haben wieder einmal dazu beigetragen, dass ich nach 4 Wochen zwar erschöpft, aber für hoffentlich sehr lange Zeit an Körper und Seele gestärkt, vor allem aber schmerzfrei sein werde.

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Nun ein paar Bemerkungen zum unnachahmlichen Flair der Weserbergland-Klinik, die bis vor 3 Jahren ein Krankenhaus für angewandte, medizinische Therapien war, hoch über Höxter thront und so einen tollen Fernblick über das Wesertal ermöglicht.

Der Stadtbus hält stündlich vor der Klinik, ist mit einer Rampe ausgestattet und kann so auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden, die einen Stadtbummel oder eine Spazierfahrt auf dem Weserradwanderweg machen möchten. Im Sommer sind Schifffahrten auf der Weser sehr beliebtdie Stadt Höxter ist rollstuhlgerecht.

Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, auch Doppelzimmer werden nur als Einzelzimmer genutzt und sind deshalb sehr geräumig. Bei Bedarf sind sie mit Pflegebetten ausgestattet, notwendige Hilfsmittel, wie Umsetzhilfen, Toilettenerhöhungen u. a. werden zur Verfügung gestellt.

Das Pflegepersonal und die Therapeuten sind seit vielen Jahren eingearbeitet und mit allen Bedürfnissen sowie Therapiemöglichkeiten der Patienten, mit verschiedensten Krankheitsbildern wie ALS, MS, Muskeldys- und atrophien, Polio u.v.a.m. vertraut und versuchen möglich zu machen, was möglich ist.

Es werden wöchentlich Freizeitveranstaltungen angeboten, die und das mit viel persönlichem Engagement, von der Patientenfürsprecherin Frau Bartoldus organisiert werdenregelmäßig QiGong, freies Singen, Spiele- und Kinoabende, Therapiezaubern, Basteln zusätzlich werden Künstler eingeladen, die mit ihren Darbietungen versuchen, ein wenig Abwechselung in den Klinikalltag zu bringen. Leider werden diese Angebote nur von wenigen Patienten genutzt, das Fernsehprgramm scheint für viele interessanter zu sein.
Ein Kiosk, eine Geldautomat der Volksbank, ein Frisör, 2 PC-Plätze, eine Spielecomputer, Tischtennis, Kicker, ein Handballfeld und eine, von Gärtnern, liebevoll gestaltete Gartenanlage, vor und hinter der Klinik, runden den persönlichen Wohlfühleffekt ab.

Und doch, entweder liebt man die WBK, oder hasst sieentweder man kommt immer und immer wieder, oder lehnt einen erneuten Aufenthalt ab. Es kommt immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man das Für und Wider betrachtet.

Es gibt bestimmt Häuser, die gemütlicher eingerichtet sind, zentraler gelegen sind, ein aufregenderes Freizeitangebot bieten, aber was die Möglichkeiten der Therapien, vor allem aber die Anzahl, je nach Belegung und Einsatz der mehr als motivierten Schüler/innen der angeschlossenen Lehranstalt für Massage und Physiotherapie... kurz, der damit verbundene, nachhaltige Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme, ist meiner Meinung nach, nicht zu toppen.

Mein besonderer Dank giltDr. Schabin, der als Arzt, medizinisch und menschlich mein absoluter Favorit ist und der mit seinem Verständnis für persönliche Bedürfnisse maßgeblich zum Erfolg meiner Reha beitragen hat..., dem stets freundlichen und bemühten Pflegepersonal der F2, meiner Physiotherapeutin Gabi Ilsen, die es geschafft hat, meine Skoliose mindestens 2 Zentimeter aufzudehnen, meine Rippe nun nicht mehr auf dem Becken aufliegt und ich schmerzfrei bin.

Ebenfalls danke ich Frau Biella, die mich wochenlang liebevoll ins Bewegungsbad geliftet und mich in meinen Bademantel gemummelt hatJens Nolting, ebenfalls ein Physiotherapeut und einer der professionellste Elektrodenanleger*g der Klinik, Tina, die fröhlichste Masseurin des Hausesmit geradezu göttlichen Händen, Sarah Gierkink, eine Schülerin, deren zukünftiger Arbeitgeber sich glücklich schätzen darf, sie als Therapeutin gewinnen zu können und vielen anderen mehr.

Danke auch dem Personal des Bistros, Frau Bernhardt, Frau Weisenburger, Herrn Strohoff und den anderen, die stets bemüht sind, allen alle Wünsche zu erfüllen, freundlich und nachsichtig

Herrn Hohbein, der mir mit der Installation einen WLAN-Adapters ermöglichte, kostenlos mit meinem privaten Laptop das Internet zu nutzen und nebenher stets geduldig meine Laienfragen beantwortet hat...Herrn Rudolf und Herrn Graßhoff von der Patientenaufnahme, die neben ihrer Empfangs-, Verkaufs-, Beratungs- und Aufnahmetätigkeit auch Ansprechpartner für die kleinen und größeren Sorgen der Patienten sind.

Kurzvielen Dank allen Mitarbeitern, vor und hinter den Kulissen, die mir meinen Aufenthalt in der Asklepios Weserbergland-Klinik so angenehm wir möglich gestaltet habenihr Verdienst ist es, dass es mir, hoffentlich sehr lange, physisch und psychisch gut geht.

Genug ist genugdieser Gästebucheintrag basiert auf persönlichen Erfahrungen und EmpfindungenGegendarstellungen sind erwünschtansonsten, was Risiken und Nebenwirkungen angeht, fragen sie ihren Arzt oder Apotheker, oder mich*g!

In der Hoffnung, dass wir uns 2008 alle gesund wiedersehen...grüßt
Ilke Schönenberg





24.09.2007 12:16

Silke Lilie

Wolfenbüttel
Ein herzliches Hallo in die WBK!!
Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf dieser Internetseite gelandet...
Ich war vor über 25 Jahren, 1979, das erste Mal in der WBK... ich war damals gerade 10 Jahre alt.
Ich kann mich noch gut an die freundliche Aufnahme auf der Station 5 c erinnern. Es folgten weitere stationäre Einweisungen in den Jahren 1980 - 1983, jeweils für 6 Wochen in den Sommerferien...immer Station 5 c. Ich habe dort viele nette Menschen kennenlernen dürfen und natürlich hat meine Gesundheit auch davon profitiert! ;-)
Anfang des nächsten Jahres plane ich einen Kurzurlaub in Höxter und werde sicher auch dem Zitronenbunker einen Besuch abstatten.
Ich wünsche allen von Herzen guten Behandlungserfolg und eine unvergessene, erlebnisreiche Höxter-Zeit!!!

29.07.2007 15:21

Bruno Arens

Höxter
Grosses Lob an die Organisatoren des 3. Smart-Tages. Leider war Ihnen das Wetter nicht hold,aber insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

29.06.2007 11:14

Walter Meißner

Barsinghausen
Im Mai/Juni war ich zum 15.Mal in der WBK und wieder war die Reha ein voller Erfolg. Wenn es möglich ist, werde ich weiterhin jedes Jahr eine Therapie in der WBK Höxter durchführen. Besonders erwähnen möchte ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des gesamten Personals.

Walter meißner

03.06.2007 16:09

Can Kohl

Paderborn
Ich war vom 07.02.2007 bis zum 27.04.2007 in der Asklepios WBK. Ein echt schöner Aufenthalt. Hat mir echt geholfen, kann jetzt wieder laufen. Hab sogar eine hübsche Dame aus der Umgebung kennengelernt. Liebe grüsse, Can.

18.01.2007 13:11

Dr. Franz Amrhein

Marburg
Ich war im November/Dezember 2006 bereits zum zweiten Mal zu einem Sanatoriumsaufenthalt in der Weserbergland Klinik und möchte zunächst ein großes Lob für das Engagement und die Freundlichkeit des pflegerischen Personals aussprechen. Ebenso angetan war ich von der Kompetenz und Zugewandtheit der Therapeutinnen und Therapeuten sowie der Praktikantinnen und Praktikanten bzw. Schülerinnen und Schüler. Auch die Küche verdient ein Lob (obwohl ich als Patient, dem sein Essen im Zimmer gereicht werden muss, nicht in den Genuss des morgendlichen und abendlichen Buffets kommen konnte). Ich habe vor, in diesem Jahr wiederzukommen, rechne allerdings damit, dass einige Verbesserungen vorgenommen werden.

Keiner der Aufzüge im Haus A ist behindertengerecht ausgestattet - vor allem wer Probleme mit Händen und Armen hat, hat wenig Chancen, solche Patienten können auch nur mit großer Mühe ihre Zimmertüren auf- und zumachen.
Es wäre sehr schön, wenn wenigstens eine Stationstoilette mit einem WC mit Unterdusche ausgestattet wäre, was wieder vor allem den Patienten zugute käme, die an Händen und Armen behindert sind.
Eine grundlegende Änderung müsste allerdings - was den pflegerischen Bereich angeht - in der Personalpolitik der Klinik erfolgen. War schon tagsüber die Situation manchmal recht eng, so wurde sie wegen der Unterbesetzung in der Nacht manchmal unerträglich.

Alle diese Verbesserungen kämen den Patienten zu Gute und ebenso dem guten Ruf der Klinik.


23.10.2006 09:43

Bruno Arens

Höxter
Sehr geehrte Herr Giese,
ich möchte mich an dieser Stelle
für Ihre Informationsfreudigkeit in bezug auf die positiven Veänderungen in Ihrem Haus bedanken. Auch ich wünsche gerade Ihnen und Ihrer Schaffenskraft für 2007 alles nur erdenklich Gute, mfg Bruno Arens

22.10.2006 11:15

Helmut Langner

Bochum
Ich bin seit 1971 regelmässig alle zwei Jahre in ihrer Klinik.
Bei meinem Aufenthalt (ob 4 o. 6 Wo.) habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Nach meinen Aufenthalten war ich körperlich u. seelisch ein neuer Mensch.
Soweit wie möglich, werde ich auch in den nächsten Jahren ihr Gast sein.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Langner
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