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| Illusionist mit Herz und Humor |
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Als Wernando Putschino schenkt Werner Puschmann den Menschen zauberhafte Momente.
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Höxter: „Der bekrückt uns ja“, sagt die resolute alte Dame zu ihrer Tischnachbarin als der Zauberer Wernando Putschino vor mehr als 200 Frauen mit einem verschmitzten Lachen und wachen, blitzenden Augen erklärt, er habe nur ihretwegen auf einen Auftritt in Las Vegas verzichtet.
Während die mit ostwestfälischem Humor ausgestattete Seniorin noch grantelnd an ihrer vorgewölbten Unterlippe nagt, hat Wernando Putschino alias Werner Puschmann die restlichen 199 Lacher schon auf seiner Seite.
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Mit jungenhaftem Charme holt der 57-Jährige einen Gast nach dem andern -bevorzugt werden anwesende Promis- auf die Bühne, um an, und mit ihnen seine „bestrickenden“ Kunststücke zu demonstrieren. Putschino verknotet und löst die mitgebrachten Seile mit solcher Geschicklichkeit, dass selbst seinen „Zauberlehrlingen“ der Mund ein Weilchen sprachlos offen bleibt.Lacher produziert der Meister der Magie, der anstatt Zaubersalz Maggi verwendet, mit kleinen Spielchen, bei denen er z.B. aus einem „Luftballon-Dackel“ mit einem kurzen Saugen und Drehen am Schwanz einen Pudel macht. Ein schlimmer Finger ist Eddi, sein sprechender, zaubernder und Geige spielender Papagei.
Was kaum jemand bei dem Künstler im schwarzen Anzug vermutet, sind Aktivitäten, die sich abseits der Festhallen und Säle abspielen. Werner Puschmann fährt regelmäßig in die Weserbergland Klinik in Höxter und arbeitet dort mit den Patienten. „Zaubern als Therapie“ heißt das Programm, mit er die z. T. Schwerstbehinderten in die Geheimnisse der Magie einweit und dabei ihre Geschicklichkeit und Feinmotorik fordert und fördert. Die bei seinen Tricks und Gags vermittelte Lebensfreude ist den Kranken und Genesenden am Gesicht abzulesen. Ihr Lachen ist schon einige Räume weiter zu hören.
Begeisterte Zauberlehrlinge: In der Weserberglandklinik zeigt Werner Puschmann den Patienten Manfred Diesselmeier und Heike Wessler wie man allein mit 10 Fingern und einem kleinen Gummi die Enkel zum Staunen bringen bringt.
Zauberhafte Therapie: Das Lachen ist nicht zu überhören, wenn es in der WBK heißt „Zaubern als Therapie.“ Bevor Werner Puschmann allerdings seine Tricks verrät, müssen sich seine Zauberlehrlinge schriftlich verpflichten, nichts zu verraten.
Quelle: Neue Westfälische / 05.12.2007 / Ausgabe Höxter/ Autor > Josef Köhne |
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