Medikamentöse Therapie
Die Psychopharmakotherapie versteht sich als Rückendeckung und Bereitstellung der Ressource „Organ Gehirn“ für die Analyse und Bewältigung der psychischen Krise bzw. Erkrankung. Je nach Erkrankungsform wird eine psychopharmakologische Akut- oder Erhaltungstherapie als Rückfallprophylaxe mit den Patienten besprochen und eingeleitet. Dabei steht für uns im Vordergrund, die Patienten möglichst als Partner im Ent-scheidungsprozeß für eine medikamentöse Therapie zu gewinnen. Wir fördern dies mit umfangreicher Auf-klärung über die gewünschten Effekte und Nebenwirkungen und die Abschätzung der individuellen Vor- und Nachteile im Einzelgespräch oder in der Psychoedukationsgruppe.
Auf der Station 7 (Schwerpunkt Alkoholentzugstherapie) und der Akutstation 11 wurden die Mitarbeiter in Aku-punktur nach dem NADA Protokoll geschult. Patienten können diese Behandlung alternativ oder als Ergänz-ung zur Pharmakotherapie wählen, um beispielsweise innere Anspannung abzubauen.