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Die Erkrankung kann sehr unterschiedliche Verläufe nehmen. Grundsätzlich unterscheidet man eine akute von einer chronischen Verlaufsform. Je plötzlicher und eindrücklicher die Erkrankung beginnt, desto günstiger sind die Aussichten auf Heilung. Bei eher schleichendem Beginn steigt das Risiko einer chronischen Verlaufsform mit der Gefahr von Komplikationen.
Akute Sarkoidose
Das typische akut auftretende Krankheitsbild der Sarkoidose bezeichnet man auch als Loeffgren-Syndrom. Es ist gekennzeichnet durch Verschattungen an beiden Lungenwurzeln, Gelenkentzündungen - vor allem der Sprunggelenke - und charakteristische Hautveränderungen. Der Tuberkulintest ist negativ.
In ca. zwei Drittel der Fälle heilt diese Form der Erkrankung spontan aus, etwa ein Drittel der Erkrankten entwickeln eine chronische Verlaufsform oder haben ernste Komplikationen, die Organe außerhalb der Lunge betreffen.
Chronische Verlaufsform
Bei der lange andauernden Form der Sarkoidose ist vor allem der Befall des Herzens mit teilweise lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen und der Befall von Nerven oder der Leber mit der Gefahr eines plötzlichen Leberversagens gefürchtet. Eine fortschreitende Lungenbeteiligung kann in einen bindegewebigen Umbau (Fibrose) des Lungengewebes münden, der die Funktion der Lunge erheblich beeinträchtigt.
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