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  Pneumothorax - Erfolgsaussichten & Vorbeugung  
Erfolgsaussichten & Vorbeugung


 Wie sind die Erfolgsaussichten?

Die Erfolgsaussichten und das Rückfallrisiko hängen von der Art der zugrunde liegenden Erkrankung und von der Form der Therapie ab.

  • Abstand vom Erstereignis: Höchstes Risiko besteht in den ersten drei Monaten; die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nimmt mit zunehmendem zeitlichen Abstand zum Erstereignis ab.
  • Art der Erkrankung: Beste Aussicht auf eine unkomplizierte Heilung hat der Spontanpneumothorax, dem keine andere Lungenerkrankung zugrunde liegt. Allerdings ist auch hier die Rückfallrate mit bis zu 50 Prozent hoch.
  • Form der Therapie: Am ehesten tritt ein Pneumothorax erneut auf, wenn nur beobachtet oder Luft mit einer Spritze abgesaugt wurde. Doch auch nach einer Drainagetherapie kommt es in 30-40 Prozent der Fälle zu einem Rückfall. Nach einer Operation ist die Rückfallquote am geringsten und beträgt etwa 5-10 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit eines Rückfall lässt sich bei Rauchern durch die Aufgabe des Rauchens deutlich erniedrigen.

 Kann man einem Pneumothorax vorbeugen?

Nichtraucher haben ein sehr geringes Risiko einen Pneumothorax zu erleiden, wenn keine Lungenerkrankungen bestehen. Insofern ist Nichtrauchen der wirksamste Schutz.

 Sport nach Abheilen des Pneumothorax

Sofern die Ursachen des Pneumothorax beseitigt werden konnten, sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich und alle Sportarten sind möglich. Ist der Pneumothorax Folge einer nicht behobenen Grunderkrankung, beispielsweise einer Lungenüberblähung, dann ist das Rückfallrisiko abhängig von der Grunderkrankung dauerhaft erhöht.

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