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Ein Lungenrundherd ist ein kleiner, runder oder ovaler Gewebeknoten in der Lunge. Er verursacht in der Regel keine Beschwerden und werden oft zufällig bei Röntgenaufnahmen gefunden, die aus anderen Gründen durchgeführt wurden. Lungenrundherde sind meisten kleiner als drei bis vier Zentimeter im Durchmesser und von normalem Lungengewebe umgeben.
Lungenrundherde sind häufige Veränderungen. Bei etwa einem von 500 Lungenröntgenaufnahmen wird ein Lungenrundherd neu diagnostiziert.
60 Prozent der Lungenrundherde sind gutartig. Bösartige Lungenrundherde sind häufig Lungenkrebse im Frühstadium oder Tochtergeschwülste von Tumoren aus anderen Körperregionen.
Die wichtigste Maßnahme bei einem neu nachgewiesenen Lungenrundherd ist herauszufinden, ob es sich um eine gutartige oder um eine bösartige Veränderung handelt. Während bei gutartigen oder entzündlichen Veränderungen häufig keine weitere Therapie erforderlich ist, bedürfen bösartige Rundherde der möglichst raschen weiteren Abklärung und Behandlung. Gerade weil zufällig entdeckte, kleine bösartige Geschwülste gute Heilungschancen haben, sollte es bei der Abklärung zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommen.
Welche Erkrankungen können sich hinter einem Lungenrundherd verbergen?
Wie wird ein Lungenrundherd diagnostiziert?
Wie wird der Lungenrundherd behandelt?
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