Asklepios Kliniken  
  Kompetenznetzwerk Lunge
   
Asklepios | Das Unternehmen | Aktuelles | Klinikstandorte | Konzernbereiche | Karrierecenter | Medizin / Forschung | Kontakt | Presse |  Impressum |        
Diese Seite Drucken
  Interstitielle Lungenerkrankung - Diagnose  
 
Überblick        Entstehung        Symptome        Diagnose      Therapie
 
Wie wird eine Interstitielle Lungenerkrankung diagnostiziert?


 Nach der Erhebung der Krankengeschichte und einer eingehenden körperlichen Untersuchung durch den Arzt wird zunächst die Funktion der Lunge geprüft und eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Von zentraler Bedeutung ist die Untersuchung einer Lungengewebeprobe unter dem Mikroskop.
Im Allgemeinen ist es nach länger bestehender Erkrankung weniger wahrscheinlich, die Ursache der Erkrankung aufzudecken. Denn letztlich führen alle interstitiellen Lungenerkrankungen zu narbigen Veränderungen, die unter dem Mikroskop nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Lungenfunktionsuntersuchung

Grundlage der Diagnostik ist eine einfache Prüfung der Lungenfunktion. Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen können weniger Luft ein- oder ausatmen. Die Verminderung der Lungenvolumina ist bedingt durch

 

 





 


 

die Verhärtung des Lungengewebes, das bei der Einatmung nicht mehr so gedehnt werden kann;
eventuell auch durch eine narbige Schrumpfung der Lunge.
Gleichzeitig ist der Übertritt von Gasen, insbesondere Sauerstoff, aus den Lungenbläschen in das Blut erschwert. Dadurch sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut. Erst in Spätstadien steigt der Anteil an Kohlendioxid im Blut an.
Röntgenuntersuchungen.
Die konventionelle Röntgenaufnahme des Brustkorbs zeigt typische Veränderungen, ohne dass Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Erkrankung gezogen werden können.
Die hoch auflösende Computertomographie besitzt mittlerweile eine zentrale Rolle in der Diagnostik. In einigen Fällen sind die Veränderungen so charakteristisch, dass auf die mikroskopische Untersuchung von Lungengewebe verzichtet werden kann. Allerdings sind häufig keine Aussagen zur Ursache der Erkrankung möglich.

Laboruntersuchungen

Laboruntersuchungen spielen nur eine begrenzte Rolle in der Diagnostik. Sie können Hinweise auf zugrunde liegende Erkrankungen liefern, besonders bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Autoimmunerkrankungen und der Farmerlunge.

Bronchoskopie

Im Rahmen der Lungenspiegelung wird eine Lungengewebeprobe entnommen, die in einigen Fällen eine definitive Diagnose ermöglicht. Häufig ist sie aber häufig nicht aussagekräftig. Die Untersuchung der Anzahl und Art der Zellen, die im Rahmen einer Spülung eines Lungensegmentes (bronchoalveoläre Lavage, BAL) gewonnen werden, gibt manchmal zusätzliche, u.a. auch prognostische Informationen.

Lungenbiopsie

Goldstandard der Diagnostik und weiterhin am aussagekräftigsten, ist eine mikroskopische Untersuchung von operativ entnommenem Lungengewebe. Meist kann dafür mit der „Schlüsselloch-Chirurgie“ minimal-invasiv operiert werden.

Startseite

Indikationen

Bronchialkarzinom

Interstitielle Lungenerkrankungen

Heimbeatmung

Lungenrundherd

Mediastinum

Pleuraempyem

Pleuraerguss

Pneumothorax

Sarkoidose

Zur Lungenfachklinik

weiter gruenerpunkt

gruenerpunkt zurück