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Über die Prognose des Patienten entscheidet vor allem, wie früh der Krebs erkannt wird - je früher das Tumorstadium, desto höher sind die Überlebenschancen nach adäquater Therapie. Hier haben sich in den letzten Jahren einige viel versprechende Neuentwicklungen ergeben. Große Studien weisen darauf hin, dass insbesondere Personen mit hohem Krebsrisiko von einem regelmäßigen Screening mit diesen Untersuchungen profitieren.
Niedrig-Dosis-Spiral-Computertomographie des Brustkorbes
Bei Risikopatienten konnten über einen Zeitraum von mehreren Jahren bei einer jährlichen CT-Untersuchung mit dieser neuen Technik viermal so viele Frühstadien von Lungenkrebs entdeckt werden wie mit der konventionellen Röntgenaufnahme. Die meisten dieser Tumore konnten operativ vollständig entfernt werden.
Fluoreszenz-Bronchoskopie
Diese Methode beruht auf einer unterschiedlichen Fluoreszenz der normalen im Vergleich mit einer veränderten Bronchusschleimhaut. Bei der Autofluoreszenz-Methode wird die bronchoskopische Untersuchung sowohl konventionell mit Weißlicht als auch mit breitbandigem Blaulicht unter Zwischenschaltung eines Filters durchgeführt. Durch diese Methode werden deutlich mehr Veränderungen der Bronchialschleimhaut sowie Vorstufen oder Frühformen eines Bronchialkarzinoms erfasst. Die Untersuchungszeit verlängert sich nur unwesentlich, Komplikationen wurden nicht beobachtet.
Spezielle Untersuchungen des Bronchialsekrets
Weiterentwicklungen verbessern die Aussagekraft der Untersuchung von ausgehustetem Bronchialsekret. Beispiele sind spezielle Methoden der Färbung bzw. Charakterisierung bösartiger Zellen (Immunostaining) und die automatisierte Vermessung und Bestimmung von Zellen (Zytometrie). Während mit der herkömmlichen Methode nur 10-20 Prozent eines auf die Bronchialschleimhaut begrenzten Karzinoms (Carcinoma in situ) richtig erkannt werden, erlauben es neue Methoden die Diagnose in bis zu 70 Prozent der Fälle korrekt zu stellen.
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