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  Klinik für Pneumologie  
Über die Klinik für Pneumologie

 Die Klinik für Pneumologie ist eine Fachklinik zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge, der Atemwege und des Brustkorbs. Sie ist eine der großen Schwerpunktkliniken ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Klinik arbeitet auf vielen Gebieten eng mit den Universitäten Münchens zusammen. Ihr Leiter ist als Universitätsprofessor über einen Kooperationsvertrag in die Lehre und Forschung der Universität eingebunden. Professor Häußinger war 2003 Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie.

Leitung

Chefarzt:
Prof. Dr. med. Karl Häußinger

Telefon: (089) 8 57 91 - 73 01

eMail: 
k.haeussinger@asklepios.com

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Fachbereiche und Abteilungen

Klinik für Pneumologie

Schlaflabor

Klinik für Thoraxchirurgie

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Differentialdiagnostik

 Dieser Schwerpunkt ist spezialisiert auf die Diagnostik von Patienten, die mit Symptomen oder Röntgenbildern unklarer Lungen- und Atemwegserkrankungen aufgenommen werden. Nach Klärung der Diagnose werden die Patienten in der Aufnahmestation behandelt oder zur Therapie in die entsprechenden Schwerpunktabteilungen der Klinik verlegt.

Bilder


Patientenakte1

Pneumologie1

Onko1

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Obstruktive Atemwegserkrankungen

 Auf dieser Station werden überwiegend Patienten behandelt, die mit Atemnot auf dem Boden einer chronisch-obstruktiven Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems eingewiesen werden. Es handelt sich bei diesen Krankheitsbildern meist um Spätfolgen von inhalativem Rauchen. Auch allergische Erkrankungen, die auf inhalative Ursachen zurückzuführen sind, wie z.B. Asthma bei Pollenflug oder seltenere Formen allergischer und immunologischer Lungenerkrankungen, die beispielsweise nach Inhalation von Haustierstaub auftreten, werden hier diagnostiziert und behandelt.

Onkologie

 In diesem Bereich werden Patienten mit Bronchialkarzinomen behandelt, die nicht primär operativ entfernt werden können. Der Schwerpunkt der Therapie liegt hier im Einsatz neuer Chemotherapeutika, die in der Regel im Abstand von mehreren Monaten jeweils 1-2 Tage intravenös verabreicht werden. Beim Auftreten spezifischer Symptome wird im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Hauses, aber auch mit der Radiotherapie der Universitätskrankenhäuser eine Kombinationsbehandlung im Sinne eines interdisziplinären Konzepts durchgeführt (mulitmodale Therapie). Dem Schwerpunkt Onkologie ist eine Tagesklinik für ambulante Kurzzeitbehandlung angeschlossen.

Schlafmedizin/Atemregulationsstörungen

 Diese Abteilung dient der Diagnostik und Therapie nächtlicher Atemstörungen. Diese sind häufig assoziiert mit lautem Schnarchen und nächtlichen Atemstillständen. Patienten mit Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS) leiden oft an ausgeprägter Tagesmüdigkeit (imperativer Schlafzwang), aber auch an einer Reihe internistischer Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Übergewicht.
Die Diagnostik des Schlaf-Apnoe-Syndroms erfolgt im Schlaflabor, das über 8 polysomnographische Ableitplätze verfügt und der stationären Abteilung angegliedert ist. Während des Schlafes werden 12 Vitalfunktionen, beispielsweise die Atmung, der Sauerstoffgehalt im Blut, die Herzfrequenz und die Schlaftiefe überwacht und diagnostisch abgeklärt. Die Behandlung des Krankheitsbildes erfolgt ebenfalls nachts mittels einer Nasenmaske durch Atemhilfsgeräte. 
Ein Teil der Schlafstörungen ist aber nicht organisch bedingt, sondern psychosomatisch verursacht. 

  mehr Infos zum Schlaflabor

Infektiologie/Tuberkulose

 In dieser Abteilung werden Patienten mit schweren Infektionen der Lunge sowie Patienten mit Tuberkulose der Lunge, aber auch Tuberkulose außerhalb der Lunge (z.B. der Knochen, der Nieren und anderer Organe) behandelt. Da die Tuberkulose, die früher eine häufige Infektionskrankheit war, heute selten geworden ist, wird sie häufig nicht erkannt. Patienten mit Tuberkulose kommen also zunehmend mit fortgeschrittenem und kompliziertem Krankheitsverlauf in die Klinik. Wegen der Infektionsgefahr ist die Tuberkuloseabteilung streng vom übrigen Krankenhaus isoliert.

Funktionsabteilungen

 Die pneumologische Klinik verfügt als Spezialklinik über eine Reihe von Funktionsabteilungen, die eine rasche Diagnostik und Therapie ermöglichen. Hierzu gehört in erster Linie eine mit modernsten Apparaturen ausgestattete endoskopische Abteilung, in der jährlich 3.000 Bronchoskopien durchgeführt werden.
Es steht hier ein Anästhesist zur Verfügung, so dass ein Teil der Untersuchungen in Vollnarkose erfolgen kann. Dies ist vor allem bei therapeutischen Eingriffen wie Laserresektionen und Stenteinlagen erforderlich, so dass in dieser Abteilung alle Formen der Verlegung zentraler Atemwege (tumorbedingt oder als Folge aspirierter Fremdkörper) rasch und effizient beseitigt werden können. Darüber hinaus verfügt die Abteilung über ein modernes Verfahren der Fluoreszenzbronchoskopie zur Früherkennung von Lungenkarzinomen. Ein Teil dieser frühentdeckten Karzinome kann endoskopisch mittels eines Farbstofflasers behandelt werden, ohne dass operiert werden muss.
Zu den weiteren Schwerpunkten der Funktionsdiagnostik gehört eine Lungenfunktionsabteilung mit modernster apparativer Ausstattung, in der die Art und der Schweregrad funktioneller Störungen der Lunge exakt ermittelt und graduiert werden können. Die Messungen dienen der Objektivierung der Funktionseinschränkung und der Erfassung des jeweiligen Therapieerfolges unter medikamentöser Behandlung.
In der Lungenfunktionsabteilung werden ca. 25.000 Lungenfunktionsmessungen, 30.000 Blutgasuntersuchungen und 2.100 Ergo- bzw. Ergospirometrie-Untersuchungen durchgeführt. Diese Abteilung verfügt auch über alle Formen der Allergiediagnostik wie kutane Allergietestungen, nasale Provokationen, Rhinomanometrien und inhalative Provokationstests mit Testlösungen nativer Substanzen zur Erfassung individueller Allergene.

Die Komplexität einer hochspezialisierten Facheinrichtung, die über insgesamt 300 Betten verfügt, macht es hier in einer idealen Weise möglich, auch Subdisziplinen des Faches mit kompetenten „Subspezialisten“ zu besetzen, die ein höchstmögliches Maß an Spezialisierung und Kompetenz gewährleisten. Das Zusammenwirken dieser Spezialabteilungen unter einem Dach gemeinsam mit den Thoraxchirurgen und Intensivmedizinern ermöglicht ein attraktives Angebot an Kompetenz und Effizienz, das in der Bundesrepublik Deutschland in dieser Form nur an wenigen Kliniken angeboten werden kann.