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S1: Dösen und Einschlafen
Gehirnströme mit Frequenzen von 4,5 bis 7,5 Hz (theta)
langsame Augenbewegungen
Kinnmuskelspannung nimmt ab
S2: Leichtschlaf
Gehirnströme wie S1, jedoch mit sog. K-Komplexen (kurzer Signalausschlag) und/oder Spindeln (kurz auftretende schnellere Frequenzen)
keine Augenbewegungen
Kinnmuskelspannung nimmt weiter ab
Im Beispiel ist ein K-Komplex zu erkennen (grün).
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Traumschlaf: (REM, Rapid Eye Movement)
Gehirnströme wie in S1
rasche, gegenläufige Augenbewegungen, kaum Kinnmuskelspannung, da im Traumschlaf die gesamte Muskulatur (bis auf die Augen und das Zwerchfell) gelähmt ist. Man würde den Traum sonst ausleben und z.B. im Bett um sich schlagen.
Ein Mensch hat etwa 3 bis 5 Traumschlafphasen (Dauer ca. 10 bis 30 Minuten) in einer Nacht. Die Zeit vom Traumende bis zum Aufwachen entscheidet darüber, ob man sich den Traum merkt. Wacht man nicht direkt aus dem Traumschlaf auf, kann man sich oft nicht mehr an den Traum erinnern.
Im Beispiel lassen sich deutlich die schnellen Augenbewegungen erkennen.

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Atemstörungen lassen sich durch Flow, Staudruck, Brust- und Bauchatmung bestimmen.
Apnoe: Aussetzen des Atemflusses an Mund und Nase, Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut.
Es wird zwischen obstruktiven und zentralen Apnoen unterschieden. Man spricht von einer obstruktiven Apnoe, wenn durch Erschlaffen der Zungenmuskulatur die oberen Atemwege verschlossen werden. Weiterhin ist aber eine Atemanstrengung, d.h. ein Heben und Senken des Brustkorbes und des Bauches vorhanden. Durch die verschlossenen oberen Atemwege entsteht aber kein Flow. In der Signalaufzeichnung sind damit Ausschläge bei Thorax und Abdomen, aber nicht bei Nase und Mund erkennbar.
Wird vom zentralen Nervensystem kein 'Befehl' mehr zum Atmen gegeben, so setzt die Atmung bei freien oberen Atemwegen aus und es entsteht eine zentrale Apnoe. In der Signalaufzeichnung sind in diesem Moment weder bei Nase und Mund noch bei Thorax und Abdomen Ausschläge erkennbar (siehe Beispiel). Durch den Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, verursacht durch den Aussetzer, kann es je nach Häufigkeit und Länge der Aussetzer u.a. zu Herzschädigungen kommen.

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Hypopnoe: deutliche Reduktion des Atemflusses oder des Atemantriebes.
Auch hier wird je nach Ursache zwischen obstruktiver und zentraler Hypopnoe unterschieden. Bei einer obstruktiven Hypopnoe sind die oberen Atemwege verengt und reduzieren damit den Atemfluss. Der Atemantrieb ist dabei vollständig vorhanden, was in der Signalaufzeichnung deutlich erkennbar ist. Ist im Gegenteil dazu auch der Atemantrieb verringert, so handelt es sich um eine zentrale Hypopnoe. In diesem Fall sind die Kurven des Flows (Nase, Mund) und des Atemantriebes (Thorax, Abdomen) flacher (siehe Beispiel). Im Laufe der Zeit können sich Hypopnoen in Apnoen, d.h. Aussetzer verwandeln, daher ist es wichtig die 'obstruktive Schlafapnoe' möglichst früh zu erkennen und zu behandeln.

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Die wichtigsten Daten der ausgewerteten Nacht werden in einer Zusammenfassung dargestellt. Hier finden sich Daten, wie z.B. Gesamtschlafzeit, Lageverteilung, Anzahl und Art der Atemstörungen. Die Häufigkeit der Atemstörungen wird zusätzlich in einem Index (RDI) 'Atemstörungen pro Stunde Schlaf' dargestellt. Bei einem gesunden Patienten liegt dieser zwischen 0 und 10.
